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KANTON BERN: LITERATURPREISE FÜR TOBIAS AESCHBACHER, CHRISTINE OLMOS, ANINA MIRJAM SCHÄRER, STEF STAUFFER UND SEBASTIAN STEFFEN

KANTON BERN: LITERATURPREISE FÜR TOBIAS AESCHBACHER, CHRISTINE OLMOS, ANINA MIRJAM SCHÄRER, STEF STAUFFER UND SEBASTIAN STEFFEN

18.06.2024 Der Kanton Bern zeichnet fünf Berner Autorinnen und Autoren mit einem Literaturpreis 2024 aus: Tobias Aeschbacher, Christine Olmos, Anina Mirjam Schärer, Stef Stauffer und Sebastian Steffen. Die öffentliche Preisverleihung findet am 7. September 2024 im Zentrum Paul Klee in Bern statt. Davor bieten die Lesetreffen "lit.dates" Gelegenheit zum Austausch. Die PreisträgerInnen erhalten je einen Literaturpreis in der Höhe von 12'000 Franken "für ein herausragendes aktuelles Werk".


Bild: © Tobias Aeschbacher, HELVETIQ, https://www.facebook.com/photo/?fbid=1222907212450114&set=pcb.1222907275783441. 

Im Lesejahr 2023/24 hat die deutschsprachige Literaturkommission des Kantons Bern rund 100 aktuell veröffentlichte Werke juriert – darunter Romane und Erzählbände, Theaterstücke, Hörbücher sowie Spoken-Word-Texte, Lyrik und Graphic Novels.

2024 zeichnet der Kanton Bern auf Empfehlung der deutschsprachigen Literaturkommission fünf Literaturschaffende aus. Sie erhalten je einen Literaturpreis in der Höhe von 12'000 Franken:

  • Tobias Aeschbacher für die Graphic Novel «Der Letzte löscht das Licht» (Helvetiq Verlag)
  • Christine Olmos für die Notate «Logbuch» (allenfalls Verlag)
  • Anina Mirjam Schärer für den Text und Zeichenkomplex «Im ausgeschriebenen Haus» (edition taberna kritika)
  • Stef Stauffer für den ihre Tetralogie abschliessenden Roman «Affezang» (Zytglogge Verlag)
  • Sebastian Steffen für die Erzählung «I wett, i chönnt Französisch» (Verlag Der gesunde Menschenversand)

Öffentliche Preisverleihung am 7. September 2024

Die öffentliche Preisverleihung mit Festakt findet am 7. September 2024 im Zentrum Paul Klee in Bern statt. Zwischen dem 26. August und dem 5. September kann die interessierte Öffentlichkeit die fünf Preisträgerinnen und Preisträger mit ihren Büchern erstmals im Rahmen von neu konzipierten «lit.dates» bereits im Vorfeld der Preisverleihung näher kennenlernen.

Informationen und Anmeldung zu diesen Lesetreffen finden sich unter www.be.ch/litdates

Lesungen mit den Preisträgerinnen und Preisträgern ab September

Ab September 2024 unterstützt der Kanton Bern Lesungen im Kanton Bern mit den Preisträgerinnen und Preisträgern. Diese Promotionsmassnahme ersetzt die bisherige im Auftrag der Kulturförderung des Kantons Bern organisierte Lesereise. Interessierte Veranstalterinnen und Veranstalter finden in Kürze Näheres dazu ebenfalls unter www.be.ch/litdates

Die ausgezeichneten Literaturschaffenden und ihre Werke

Tobias Aeschbacher: «Der Letzte löscht das Licht»

In einer einzigen Nacht wird ein Mietshaus zum blutigen Schauplatz origineller Wortgefechte, Schusswechsel und Liebeserklärungen. Was Tarantino in «Pulp Fiction» erstklassig umsetzt, gelingt Aeschbacher in seiner Graphic Novel aufs Vorzüglichste.

Tobias Aeschbacher, geboren 1989, ist Comiczeichner, Illustrator und Grafiker. Er wohnt und arbeitet in Biel/Bienne und ist Mitherausgeber der Zeitschrift «Kosmos Vertikal». Die Graphic Novel «Der Letzte löscht das Licht» ist sein Debüt.

Christine Olmos: «Logbuch. Notate»

Olmos’ Notate dokumentieren in knapper Prosa, luzider Lyrik und mit feinster Offenheit eine Zeit, in der die Autorin gleich zweifach an Krebs erkrankte – und wie die künstlerische Verarbeitung zurück ins Licht führen kann. Ein mutiges, starkes, freies Buch.

Christine Olmos, geboren 1950 in Toffen (BE), lebt in Bern und ist eine Frau des Worts. In breve: Primarlehrerin, Heilpädagogin, Bibliothekarin. Biographie- und Gesprächsarbeit. Autorin von Kindergeschichten, auch fürs Radio – und Lyrik.

Anina Mirjam Schärer: «Im ausgeschriebenen Haus»

Was ist das für ein seltsames Haus? Eines aus Zeichen. Man kann es sich behaglich machen, sich aber auch leicht ein wenig verlieren darin. Anina Mirjam Schärer lädt uns in ihrem Erstling ein zu einer konkret-philosophisch-poetischen Führung, auf der es einiges zu entdecken gibt.

Anina Mirjam Schärer studierte Vermittlung von Kunst und Design an der FHNW in Basel und absolvierte das Masterstudium CAP in Literarischem Schreiben und Übersetzen an der HKB in Bern. Anina Mirjam Schärer lebt in Langnau im Emmental. Sie spielt Violine.

Stef Stauffer: «Affezang»

Einfühlsam und voller Schalk schickt Stef Stauffer ihre Protagonistin, bekannt aus drei Vorgängerromanen, auf eine letzte Reise nach Barcelona. In einem hinreissenden berndeutschen Monolog, der differenzierter nicht sein könnte, schildert sie die bittersüssen Erfahrungen des hohen Alters.

Stef Stauffer ist 1965 in Bern geboren und lebt heute in Münchenbuchsee und Locarno. Sie ist tätig als Redaktorin und Schriftstellerin. Mit «Affezang» vollendet sie ihre, ein ganzes Frauenleben umfassende, Tetralogie in berndeutscher Mundart.

Sebastian Steffen: «I wett, i chönnt Französisch»

In «I wett I chönnt Französisch» wird ein Dreizehnjähriger durch den Mord an seiner Freundin und Seelenverwandten traumatisiert. Sebastian Steffen gibt seinen Monolog in träfem und rhythmisiertem Dialekt wieder und schafft so ein sprachlich unvergleichliches Kunstwerk.

Über etliche berufliche Umwege hat Sebastian Steffen, geboren 1984, den Weg zum Sprachkünstler gefunden. Im Jahr 2015 schloss er die Ausbildung am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel ab. «I wett, I chönnt Französisch» ist sein drittes Buch.

Quelle:

https://www.kultur.bkd.be.ch/de/start/aktuell/aktuelles-aus-der-kulturfoerderung.html?newsID=26b42a13-8079-4525-9af5-247b6324cd86

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Bild: www.be.ch/litdates

Bild: www.be.ch/litdates
 

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