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DER PROLITTERIS-PREIS 2024 GEHT AN SASHA FILIPENKO UND MAUD MABILLARD

DER PROLITTERIS-PREIS 2024 GEHT AN SASHA FILIPENKO UND MAUD MABILLARD

20.06.2024 Ende Juni 2024 verleiht ProLitteris erneut den mit 40'000 Franken dotierten Hauptpreis und einen Förderpreis von 10'000 Franken. Der Preis würdigt jährlich herausragende Leistungen in der Literatur und in der Kunst. Urheberrechte an Text und Bild sind Gegenstand der Tätigkeit der Verwertungsgesellschaft ProLitteris. Dieses Jahr wird der ProLitteris-Preis in der Sparte Literatur vergeben. Der Hauptpreis geht an den Schriftsteller Sasha Filipenko (Bild); ihm oblag es, die Gewinnerin des Förderpreises zu bestimmen. Filipenko wählte die Autorin und Übersetzerin Maud Mabillard.


Bild: Sacha Filipenko, 2019 - Foto: Deniev Dagun, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Deniev_Dagun - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.en - Datei:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3f/Sacha_Filipenko_13.jpg

Der Empfänger des Hauptpreises wurde von einer unabhängigen Jury ausgewählt, die sich aus Persönlichkeiten der gleichen Sparte zusammensetzt: Valentin Decoppet, Marina Skalova und Peter Stamm.

Die Jury begründet ihre Wahl wie folgt:

Sasha Filipenko (*1984): Trotz seines jungen Alters weist der in Belarus geborene und in Basel im Exil lebende Schriftsteller bereits ein gewichtiges Werk vor: fünf Romane, zwei Theaterstücke, etliche Veröffentlichungen in Zeitungen.

Sein Werk wird von den Schweizer Verlagen Diogenes und Noir sur Blanc publiziert und ist international anerkannt. Sasha Filipenkos Bücher beruhen auf gründlichen dokumentarischen Recherchen, einem Material, das er sprachlich innovativ und klug in Fiktion verwandelt. Sasha Filipenko hat die Fähigkeit, bedrückende Verhältnisse in starke Metaphern zu packen, um die Absurdität politischer und existenzieller Situationen greifbar zu machen. Mit Satire und Feingefühl rekonstruiert er das Intime und das Banale, das Menschen in objektiv unerträglichen Situationen ausharren lässt oder gefangen hält. Sein Humor ist brillant und bringt seiner Leserschaft komplexe historische Zusammenhänge am Beispiel menschlicher Schicksale nahe.

Durch die Auszeichnung an Sasha Filipenko möchte die Jury zudem einen Autor würdigen, dessen Laufbahn durch erhebliche persönliche und politische Risiken gekennzeichnet wurde, die sich in seinem Schreiben widerspiegeln. Sacha Filipenko ist ein wertvoller Zeuge, der als Brückenbauer zum Verständnis der heutigen geopolitischen Situation beiträgt. Und er ist ein Vertreter der grossen Gemeinde von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die in der Schweiz leben, aber in keiner Landessprache schreiben. "Wir freuen uns, mit dem ProLitteris-Preis dazu beizutragen, dass Sasha Filipenko seine wichtige Arbeit in der Schweiz fortsetzen kann.", so die Jury.

Dem Empfänger des Hauptpreises oblag es, die Gewinnerin des Förderpreises zu bestimmen. Sasha Filipenko wählte die Autorin und Übersetzerin Maud Mabillard.

Maud Mabillard (*1975) wurde in Genf geboren. Sie hat Werke von Michail Schischkin, Gusel Jachina oder Roman Sentschin ins Französische übersetzt und das Buch «La Fleur rouge. Natacha Klimova et les maximalistes russes» geschrieben.

Quelle / Kontakt:

https://prolitteris.ch/prolitteris-preis-2024-die-verwertungsgesellschaft-prolitteris-praemiert-zwei-herausragende-autoren/

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