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ESC 2025 IN DER SCHWEIZ: DIE STÄDTE BERN UND BIEL BEWERBEN SICH GEMEINSAM FÜR DIE DURCHFÜHRUNG

ESC 2025 IN DER SCHWEIZ: DIE STÄDTE BERN UND BIEL BEWERBEN SICH GEMEINSAM FÜR DIE DURCHFÜHRUNG

27.06.2024 "Die Städte Bern und Biel werden mit der Unterstützung des Regierungsrats des Kantons Bern ein Bewerbungsdossier für die Durchführung des Eurovision Song Contest (ESC) 2025 einreichen. Die Bewerbung erfolgt unter dem Slogan 'BERN UNITED' mit der Festhalle im Zentrum des Geschehens.", heisst es in der gemeinsamen Medienmitteilung der Städte Biel und Bern, des Kantons Bern und der BERNEXPO vom Donnerstag.


Bild: Visualisierung Berner Festhalle innen - © BERNEXPO

Am 11. Mai 2024 habe das Bieler Musik- und Performance-Talent Nemo mit dem Sieg am ESC im schwedischen Malmö "die ganze Schweiz in einen Freudentaumel versetzt und zu Recht stolz gemacht", so steht in der Mitteilung zu lesen. 2025 – so sieht es das "Gesetz" dieses weltweit grössten Songwettbewerbs vor – findet der ESC also wie immer im Siegerland statt. Dass sich die Stadt Bern für die Austragung eines Anlasses dieser Grössenordnung und mit solch einer Strahlkraft interessiert, liege auf der Hand. Ebenso, dass sich Biel als Heimatstadt Nemos als Bühne für den ESC präsentiere. "Fakt ist: der Grossraum Bern hat viele Argumente. Darum haben sich die beteiligten Partner zur Einreichung des Bewerbungsdossiers entschlossen – unter dem Slogan 'BERN UNITED'; in Anlehnung an den ESC-Slogan 'UNITED BY MUSIC'.", heisst es in der Mitteilung.

"Für Bern und Biel sprechen viele Gründe"

Die Stadt Bern werde just im März 2025 mit der Neuen Festhalle eine Multifunktionshalle eröffnen, die in Sachen Eventtechnik, Nachhaltigkeit und Sicherheit modernste und hervorragend geeignete Infrastruktur biete. "Stadt und Kanton Bern haben in dieses Generationenprojekt beträchtliche Mittel investiert, um solche Anlässe in die Region zu bringen.", schreiben die AbsenderInnen.

Bern sei eine starke Botschafterin für die ganze Schweiz; "als Hauptstadt mit attraktiver und sympathischer Ausstrahlung einerseits, als breit und gut aufgestellte Tourismusdestination und als grösster Schweizer Industriekanton andererseits."

Biel sei dank seiner Zweisprachigkeit und auch wegen der dort ansässigen Weltmarken aus der Uhrenbranche eine "multikulturelle Stadt, in der scheinbare Gegensätze miteinander in Einklang stehen. Es ist kein Zufall, dass gerade eine Persönlichkeit wie Nemo in Biel den Raum fand, um sich zu entwickeln."

Bern und Biel würden zusammen dafür sorgen, "dass die Wertschöpfung dieses einzigartigen Events zum allergrössten Teil auch wirklich im Land bleibt, weil sie alle Delegationen in ihrer Region empfangen und beherbergen können."

Bern sei nicht bloss politische Hauptstadt, sondern "darf sich auch als Musikhauptstadt der Schweiz bezeichnen. Weiter ist es Bern mit seinen knapp neunzig Botschaften und mit Empfängen auch auf Bundesebene gewohnt, Delegationen aus allen Ländern willkommen zu heissen, zu beherbergen und Anlässe mit hohen Sicherheitsanforderungen durchzuführen."

Es sei unbestritten, dass die jeweilige "Host City" des ESC und das Austragungsland während Wochen eine enorme mediale Präsenz geniessen. Studien zu den vergangenen Austragungen des ESC würden zeigen, dass die Gastgeberstadt eine hohe Wertschöpfung aus diesem Anlass generiert.

Doch für den Berner Stadtpräsidenten Alec von Graffenried ist das nicht das wichtigste Argument für die Bewerbung: "Gigantismus passt weder zu Bern noch zu Biel. Unsere Version des ESC wäre eine bernisch redimensionierte, aber umso feinere Veranstaltung, in der die Qualität, das Herz, die Diversität und die Nachhaltigkeit klar im Vordergrund stehen."

Biels Stadtpräsident Erich Fehr betont denn auch: "Als Hauptstadt der Zweisprachigkeit steht Biel ganz grundsätzlich für Vielfalt, Toleranz und für eine bemerkenswerte Weltoffenheit. Auch darum können wir uns mit der Grundidee des ESC identifizieren."

"Bern und Biel treffen zahlreiche Massnahmen"

Das Bewerbungsdossier für die Europäische Rundfunkunion EBU und die SRG sei in den letzten vier Wochen in intensiver Arbeit durch Vertreterinnen und Vertreter der Städte und der BERNEXPO in einem Detaillierungsgrad erstellt worden, der punkto Beherbergung, Logistik, Raumangebot, Technik, Verkehr und Transport, Nachhaltigkeit und Sicherheit "alle strengen Kriterien einer ESC-Durchführung erfüllt".

Für die Durchführung des ESC in Bern und Biel stellen die beiden Städte die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung. Biel beteiligt sich mit 1 Million Franken, die Stadt Bern mit 7 Millionen Franken. Die BERNEXPO und private Veranstalter erbringen durch Nutzungssynergien einen substanziellen Beitrag.

Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat einen entsprechenden Kredit, um die sehr hohen Sicherheitsanforderungen dieses Grossevents zu bewältigen und einen Beitrag an die Planung, Organisation und Durchführung der Veranstaltung zu leisten. Er will den Kredit an seiner Sitzung vom 3. Juli 2024 zuhanden des Parlaments verabschieden. Die Beiträge werden von den beiden Stadtparlamenten sowie vom Grossen Rat noch genehmigt werden müssen. Für die Gewährleistung der hohen Sicherheitsstandards erwartet der Berner Regierungsrat einen finanziellen Beitrag des Bundes.

Bezüglich einiger Eckpunkte rund um das Grossereignis sind gemäss Medienmitteilung bereits Vorentscheidungen gefallen: Vorgesehen ist, dass der Stabübergabe-Event sowie die Public Viewing-Formate "HOME-TOWN" (für Nemos Heimatstadt) in Biel stattfinden.

In Bern soll die traditionelle Empfangs- und Eröffnungszeremonie "Turquoise Carpet" durchgeführt werden – vom Helvetiaplatz über die Kirchenfeldbrücke bis zum Kulturcasino.

Der Bundesplatz soll während der Finalwoche zur grossen Public Viewing-Zone werden. Die Produktion der Show soll in der Festhalle stattfinden. Das Eurovision Village, wo sich Fans und Delegationen begegnen, sowie das Medien- und Akkreditierungszentrum sollen auf dem Festperimeter rund um die Neue Festhalle erstellt werden, teilweise aber auch in Zelten, die von der vorgängig stattfindenden Berner Frühlingsmesse BEA übernommen und entsprechend nachhaltig umgenutzt werden können.

Tom Winter, CEO von BERNEXPO ist überzeugt: "Wir sind in der Planung sehr detailliert vorgegangen und können dem Entscheidungsgremium eine ESC-Version garantieren, die an Vielfalt, Buntheit und Charme nur schwer zu übertreffen ist – mit der Festhalle als Leuchtturm."

Entscheid fällt Ende August 2024

"Die Partnerstädte Bern und Biel, der Regierungsrat und BERNEXPO sind begeistert über die Perspektive, den ESC womöglich in der Region Bern/Biel willkommen heissen zu können. In der nun folgenden Schlussphase der Bewerbung werden sie alles Notwendige für einen Zuschlag unternehmen. Der Terminplan sieht vor, dass die EBU und die SRG im Juli und August die eingereichten Dossiers prüfen, Besuche und Besichtigungen angehen und bis Ende August den Entscheid über den Austragungsort des ESC 2025 bekanntgeben.", heisst es in der Gemeinsamen Medienmitteilung abschliessend.

Quelle:

https://www.bern.ch/mediencenter/medienmitteilungen/aktuell_ptk/bern-und-biel-bewerben-sich-fuer-durchfuehrung-des-esc-2025

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