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27. Oktober 2010

Start der Kampagne «Ich bin Pro Juventute»

Parlamentarische Unterstützungsgruppe und Botschafter wie Bundesrat Didier Burkhalter rufen zur Unterstützung auf.

Der Fortbestand von Pro Juventute, der grössten Kinder- und Jugendorganisation der Schweiz, ist in Gefahr.

Die Stiftung präsentierte daher gestern an einer nationalen Medienkonferenz ihre Massnahmen zur Rettung ihrer Dienstleistungen wie etwa den Beratungsdienst 147, wo täglich 400 Kinder und Jugendliche um Hilfe bitten.

Mit Botschaftern wie Bundesrat Didier Burkhalter ruft die Stiftung die Bevölkerung und die Wirtschaft per Facebook, Twitter und Youtube sowie mit Anlässen für die Öffentlichkeit zur Unterstützung auf. Zudem präsentierte Pro Juventute den Start einer parlamentarischen Unterstützungsgruppe. Die Nationalrätinnen Barbara Schmid-Federer (CVP) und Doris Fiala (FDP) kündigten ihre Unterstützung zur Rettung von Pro Juventute an.

«Wir haben einschneidende Massnahmen ergriffen, um die gesellschaftlich relevanten Dienstleistungen von Pro Juventute zu retten», sagt Stiftungsdirektor Stephan Oetiker. Denn: Zwei Jahre vor ihrem 100-jährigen Bestehen ist der Fortbestand der Stiftung und ihrer Dienstleistungen, welche jährlich rund 300’000 Kinder und Jugendliche nutzen, aus finanziellen Gründen in Gefahr.

Weitere nationale Politiker wie die Nationalräte Mario Fehr (SP), Filippo Leutenegger (FDP), Bastien Girod (Grüne) und Tiana-Angelina Moser (Grünliberale) wollen sich ebenfalls politisch für die Rettung der Stiftung einsetzen. «Für Kinder und Jugendliche wichtige Pro Juventute-Dienstleistungen wie beispielsweise die Telefon- und Online-Beratung Pro Juventute Beratung + Hilfe 147 oder die Elternbriefe brauchen die Unterstützung der nationalen Politik – dafür wollen wir in Zukunft stärker mit Vertretern im National- und Ständerat zusammenarbeiten», bekräftigte Stiftungsdirektor Stephan Oetiker.

Bundesrat Didier Burkhalter setzt sich als Botschafter spezifisch für den Beratungsdienst Pro Juventute Beratung + Hilfe 147 ein. «Ich unterstütze Pro Juventute, weil eine Nummer wie 147 Leben rettet», lautet die Botschaft des Bundesrats. Denn: Jeden Tag sucht ein Mädchen oder ein Bub in der Schweiz bei der Pro Juventute Beratung + Hilfe 147 Unterstützung, weil es sich umbringen will.

Fussballnationalgoalie Diego Benaglio seinerseits engagiert sich als junger Vater für die Pro Juventute Elternbriefe. Auf diese Unterstützung zählen schweizweit rund 60 Prozent aller Eltern. Denn: «Mehr als die Hälfte der Eltern fühlt sich regelmässig überfordert», sagt Stiftungsdirektor Oetiker. «Diese Dienstleistung ist daher zwingend nötig.» Weitere Botschafter wie Wirtschaftsfrau Carolina Müller-Möhl, Sänger Baschi oder Schauspieler Stefan Gubser setzen sich für Produkte gegen Jugendverschuldung oder für eine sinnvolle Freizeitbetreuung und gegen Jugendgewalt ein. Insgesamt fordern 29 prominente Botschafter die Rettung der für Kinder und Jugendliche so wertvollen Produkte.

Am Kampagnenlaunch in der Bundeshauptstadt Bern konnte die Bevölkerung in einer Videobox ihre eigenen Claims aufnehmen und über Facebook, Twitter oder Youtube verbreiten.

Bilder des Anlasses finden sich

hier ,

der Link zur Kampagnenplattform hier:

www.ichbinprojuventute.ch.

Alle Bilder der Pro Juventute-Botschafter

 

 

Kontakt:

http://www.pro-juventute.ch/index.php

 

Beitrag in der gestrigen «Tagesschau» von Fernsehen SF

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=2e48f943-487d-4f73-9a82-484f45542f7d

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 27. Oktober 2010
  • Politik und Gesellschaft

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