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Schweizer Ethikpreis 2010

Schweizer Ethikpreis 2010

10.11.2010 Die sechste Ausgabe des Schweizer Ethikpreises wurde gestern Abend im Rahmen eines Festaktes in Lausanne gefeiert.


Im Konservatorium von Lausanne gab die Jury die Namen der drei Preisträger bekannt; die Preisverleihung erfolgte durch Pascal Broulis, Präsident des Waadtländer Staatsrates und Ehrenpräsident der Jury. Ausgezeichnet wurden Unternehmen bzw. Organisationen, welche eine besondere Leistung im Bereich der Ethik, des sozialen Engagements oder der nachhaltigen Entwicklung erbracht haben.

Ins Leben gerufen wurde der Schweizer Ethikpreis im Jahre 2005 an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Waadt (HEIG-VD). Mit der Vergabe dieses Preises sollen konkrete und originelle Projekte aus den Bereichen Ethik und nachhaltige Entwicklung bekannt gemacht und ausgezeichnet werden und damit auch anderen Unternehmen zur Anregung dienen. Sein Ziel besteht darin, nachhaltiges Verhalten als selbstverständliche Praxis zu etablieren. Die einzelnen Projekte sollen dafür Beispiel und Anreiz geben.

Insgesamt haben sich 23 Organisationen, alle mit qualitativ hochstehenden Projekten, für den Preis beworben. Die Organisatoren erfreuten sich an der grossen Anzahl eingereichter Dossiers, welche den hohen Stellenwert der Nachhaltigkeit in den Bereichen Soziales, Ethik und Umwelt in den Organisationen und Unternehmen zeigt.

Die Jury, bestehend aus Persönlichkeiten und Spezialisten des Bereichs Ethik, unter dem Präsidium von Pierre Zumwald (Präsident des Verbindungskomitees der HEIG-VD), hatte dieses Jahr eine schwere Wahl zu treffen. Am Schluss hat sie drei Projekte folgender Organisationen ausgewählt (Die Aufzählung ist weder hierarchisch noch sonst irgendwie geordnet):

Die Aktion PartagerLire wurde von der Payot SA, in Zusammenarbeit mit anderen Partnern ermöglicht. 90'0000 Werke wurden gesammelt, um den Büchern ein zweites Leben zu ermöglichen, indem sie an Menschen in anderen Weltteilen verteilt wurden. Die Mitarbeiter wurden eng in das Projekt mit einbezogen, was ihr Zugehörigkeitsgefühl zu der Firma erhöht hat.

Das Reiseunternehmen Kuoni Reisen AG hilft mit konkreten Aktionen und Projekten, Minderjährige in verschiedenen Ländern gegen sexuelle Übergriffe und Ausbeutung zu schützen. Sie garantieren eine Zusammenarbeit mit Partnern, welche die Menschen- und Kinderrechte respektieren. Alle Partner von Kuoni Reisen AG unterschreiben eine Verhaltenscharta (Supplier Code of Conduct), welche eine Nulltoleranz-Politik gegenüber Kindersextourismus vorschreibt. Zusätzlich gibt es in Kenya und Indien zwei Projekte zur Ausbildung und Vorbeugung.

Das Projekt Cyclotri Carouge, eine Zusammenarbeit des Vereins Partage und der Müllabfuhr von Carouge, hat es ermöglicht, ausgesteuerten Arbeitslosen eine neue Perspektive zu geben und zugleich das System der Müllabfuhr in der Stadt Carouge zu verbessern. In Folge dieses Projektes wurden neue Arbeitsplätze kreiert und die Dienstleistungen der Gemeinde verbessert. Die Benutzung von elektrischen Velos und Transporträdern hat die Lärmbelästigung der Müllabfuhr reduziert. Es ist vorgesehen, dieses Projekt auf Kantonsebene weiterzuführen.

Im Rahmen des Festaktes hat Pascal Broulis den Preisträgern die Auszeichnung 2010 in Form eines Kunstwerkes, geschaffen von der Lausanner Künstlerin Catherine Bolle, überreicht.

Die 23 TeilnehmerInnen des Schweizer Ethikpreises 2010 erhielten ein Diplom als Auszeichnung für ihren Einsatz in den Bereichen Ethik, soziale Verantwortung oder/und nachhaltige Entwicklung.

Die Organisatoren waren von der Qualität der eingereichten Arbeiten begeistert und sie hoffen, dass diese Projekte durch die Medien weitere Verbreitung finden und somit andere Unternehmen anregen können.

Der Schweizer Ethikpreis 2011 steht bereits jetzt zur Teilnahme offen. Interessenten können ab sofort unter

prixethique@heig-vd.ch

mit den Organisatoren Kontakt aufnehmen.

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Weitere Informationen über den Schweizer Ethikpreis 2010:

Prix Suisse de l'Ethique www.prixethique.ch

Concernant les différents lauréats:

Payot SA
Kuoni Reisen AG

Partage

 

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