ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

14. Mai 2018

MARIELLA MEHR ERHÄLT DEN ANNA-GÖLDI-MENSCHENRECHTSPREIS 2018

Die Anna-Göldi-Stiftung zeichnet mit ihrem Menschenrechtspreis Menschen aus, welche entweder Opfer von Unrecht und Willkür wurden oder die sich für Menschenrechte und gegen Justiz- und Behördenwillkür einsetzen. Mariella Mehr (Bild) verkörpert beides: Die 1947 als Tochter von Fahrenden geborene Mehr wurde ihren Eltern vom Pro Juventute-«Hilfswerk für Kinder der Landstrasse» weggenommen. Sie musste danach eine richtiggehende Odyssee in Heimen, Erziehungs-, Strafanstalten und Kliniken über sich ergehen lassen.

Foto: http://www.annagoeldi.ch/index.php/anna-goeldi-preis/2018/215-anna-goeldi-menschenrechtspreis-2018-geht-an-mariella-mehr

Ein Zeichen gegen das Vergessen

Mehr stemmte sich gegen ihr Schicksal. Sie verwandelte ihre Demütigungen und Verletzungen in ein beispielloses Engagement für Minderheiten (namentlich für die Jenischen), sei dies als kämpfende Politaktivistin oder als Literatin. Wiederholt erhob sie ihre starke Stimme mit ungeheurer bis ungeheuerlicher Wortgewaltigkeit gegen das damalige Unrecht sowie gegen die Misshandlung von Frauen und Kindern in heutiger Zeit.

Diesen Kampf um Gerechtigkeit anerkennt die Anna-Göldi-Stiftung mit ihrer Preisvergabe. Die Anna-Göldi-Stiftung setzt damit auch ein Zeichen gegen das Vergessen: Sie soll an all jene Kinder erinnern, die ihren Eltern weggenommen wurden und in Heimen oder als Verdingkinder oft ein hartes Schicksal erfahren mussten und die heute noch darunter leiden.

Die Preisverleihung findet am Samstag, 16. Juni 2018, um 10 Uhr im Anna Göldi Museum in Glarus/Ennenda statt. Der öffentliche Anlass steht in Verbindung mit dem Andenken an Anna Göldi, die als «letzte Hexe» am 13. Juni 1782 in Glarus hingerichtet wurde.

Bisherige Träger des Anna-Göldi-Menschenrechtspreises:

  • 2009: Luzius Wildhaber, langjähriger Präsident des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in Strassburg
  • 2011: Amira Hafner, Religionswissenschaftlerin
  • 2015: Turi Honegger (Verdingkind, Journalist), Ursula Müller-Biondi (administrativ versorgt, Menschenrechtsaktivistin)

cp

Kontakt:

http://www.annagoeldi.ch/index.php/anna-goeldi-preis/2018/215-anna-goeldi-menschenrechtspreis-2018-geht-an-mariella-mehr

http://www.annagoeldimuseum.ch/index.php/de/ 

http://www.mariellamehr.com/

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 14. Mai 2018
  • Politik und Gesellschaft

Vorheriger Beitrag

FREDI LERCH: «C. A. LOOSLI IST HEUTE AKTUELLER, ALS VIELEN LIEB SEIN WIRD»

Nächster Beitrag

KUNSTHALLE BERN – 100 JAHRE GEGENWART

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Aus dem Projekt «La Rencontre» © Virginie Rebetez
    «VIRGINIE REBETEZ. AJOUTER UN TIRET»

    14. Juni 2026

  • Zagara – Ciò che resta © Tiziana Amico
    «TIZIANA AMICO. ZAGARA – CIÒ CHE RESTA»

    13. Juni 2026

  • John M Armleder, Yaketi Yak (Detail), 2022, techniques mixtes sur toile, 220 x 1000 cm, Depôt Crozier, Genève, Suisse - Photo: Annick Wetter
    «JOHN M ARMLEDER. LE FANTÔME DE LA CHANCE»

    13. Juni 2026

  • Mimosa Echard, Naked, 2025; Courtesy of the artist and Galerie Chantal Crousel, Paris, ©Mimosa Echard / ADAGP, Paris, 2025, photo: New Document
    «MIMOSA ECHARD. DOLL’S THEATER»

    13. Juni 2026

  • Shamiran Istifan (*1987), Darbuka (Armen Ohanian), 2023 Installationsansicht THE FAIREST 02: Get Used To This 14.9. – 17.9.2023, Kühlhaus Berlin
Mit Genehmigung der Künstlerin © Shamiran Istifan Foto: Robert Hamacher
    «MANOR-KUNSTPREIS AARAU 2026: SHAMIRAN ISTIFAN»

    13. Juni 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>