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"OLTENS TAFELSILBER"

"OLTENS TAFELSILBER"

17.01.2023 Ausstellung im Kunstmuseum Olten, bis am 26. Februar 2023


Bild: Emanuel Tschumi, Einladungskarte "Oltens Tafelsilber", unter Verwendung von Fotografien von Nico Müller, Idee: Katja Herlach / Emanuel Tschumi

Unter dem langen Titel "Oltens Tafelsilber oder 'Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Aussergewöhnliche ihren Wert.' (Oscar Wilde)" widmet sich das Kunstmuseum Olten den Hauptwerken seiner Sammlung, - den Amiets, Hodlers, Giacomettis, aber auch den Baillys, Righinis, den Taeubers und Arps, den Morachs, Dislers, Fischli Weissens und Gehrs, den Küchlers und den Distelis.

Damit rückt es, zwanzig Jahre nach der von der Vorgängerin Patricia Nussbaum eingrichteten Sammlungs-Präsentation "Statt im Depot an der Wand: Licht auf den Bestand", den Oltner Kunstschatz erneut in einer opulenten Ausstellung ins Licht. Darin haben auch überraschende oder auf spezielle Weise mit der Stadt verbundene Werke ihren Platz.

Der Begriff "Tafelsilber" bezeichnete früher die Gesamtheit der Geschirre, Bestecke und Dekorationselemente aus Edelmetall, die zu einem festlich gedeckten Tisch gehörten, beim Festmahl die Gäste erfreuten und den Geschmack und Wohlstand ihrer Eigentümer spiegeln sollten. Heute werden damit einzigartige und kaum mehr ersetzbare Vermögensteile einer Institution oder Gemeinde bezeichnet. Deshalb wendet das Museum den Begriff auf seinen über 13'000 Werke umfassenden Kunstschatz an, der als einzigartige Sammlung der Öffentlichkeit gehört und somit zum Ansehen der Stadt beiträgt.

Die Ausstellung konzentriert sich auf den Kern der Oltner Bildersammlung. Sie zeigt auf, woher die wichtigen Arbeiten stammen, wie sie in die Kollektion gelangten und welche spannenden Geschichten dahinter verborgen sind. Die Zugänge spiegeln nämlich nicht nur den Zeitgeist und die sich wandelnden Werthaltungen wider, sondern verweisen auch auf die Schwerpunkte der KuratorInnen und Kommissionen, die für die Äufnung der Sammlung zuständig waren – von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute. Zudem machen sie das verästelte, von vielen Personen sorgsam geknüpfte und unterhaltene Gewebe aus Begeisterung, Engagement, Expertise und Mäzenatentum sichtbar, welches die Sammlung wachsen liess und auch weiterhin vorwärtsbringt.

Schliesslich schärft der Blick auf das Vorhandene auch die Aufmerksamkeit für Lücken und Desiderate. Mit ausgewählten Leihgaben verweist das Kunstmuseum Olten deshalb auf eine mögliche Zukunft der Sammlung. In Aussicht gestellte Schenkungen und Deposita, welche in Olten ihre Heimat finden werden, sobald die bauliche Situation es erlaubt, zeigen eine mögliche Weiterentwicklung auf. Last but not least stossen handverlesene Leihgaben Dialoge an und rufen in Erinnerung, dass das Tafelsilber erst im Verbund mit einem köstlichen Essen und wertschätzender Gesellschaft richtig zur Geltung kommen kann.

kmo

Kontakt:

https://kunstmuseumolten.ch/

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