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MIT 120 MILLIONEN FRANKEN ZU JE EINEM DRITTEL VON KANTON, STADT UND BURGERGEMEINDE BERN: GESAMTERNEUERUNG DES BERNISCHEN HISTORISCHEN MUSEUMS

MIT 120 MILLIONEN FRANKEN ZU JE EINEM DRITTEL VON KANTON, STADT UND BURGERGEMEINDE BERN: GESAMTERNEUERUNG DES BERNISCHEN HISTORISCHEN MUSEUMS

20.04.2023 Das Bernische Historische Museum (BHM) wird nach seiner Gründung im Jahr 1889 erstmals umfassend saniert. Zum einen geht es darum, bauliche Massnahmen wie die Haustechnik zu erneuern und auf den neusten Stand der Energieeffizienz zu bringen. Zum anderen soll das Museumsschloss so umgebaut werden, dass es den Ansprüchen eines zeitgemässen Museums gerecht wird. Am Donnerstag hat die Museumsstiftung die Ausschreibung für den Studienauftrag publiziert. Das Kostendach für die Gesamtsanierung ist auf 120 Millionen Franken festgesetzt. Die Finanzierung wird je zu einem Drittel vom Kanton Bern, der Stadt Bern und der Burgergemeinde Bern gesichert.


Bild: Frontansicht des Bernischen Historischen Museums © Bernisches Historisches Museum, Bern. Foto: Alexander Gempeler, Bern

Für das Museumsgebäude am Helvetiaplatz besteht dringender Sanierungsbedarf. Das zwischen 1892 und 1894 errichtete Haupthaus wurde Zeit seines Bestehens noch nie einer gesamthaften Sanierung unterzogen. In der Nutzungs- und Machbarkeitsstudie wurden dem Stiftungsrat des Bernischen Historischen Museums (BHM) drei Varianten für die Gesamterneuerung vorgelegt: Eine Sanierung der bestehenden Gebäude, eine Sanierung mit Anbau und eine Sanierung mit Ersatz des 1922 angefügten Moseranbaus.

Der Stiftungsrat entschied sich für die Variante einer Gesamterneuerung des Altbaus mit einem Anbau. Das Kostendach beträgt 120 Millionen Franken. Dieser Ansatz bietet einen deutlichen Mehrwert für die Besuchenden, Flexibilität in der Nutzung der Räumlichkeiten auf Jahrzehnte hinaus und eine kostengünstigere Anbindung ans Museumsquartier mit einer grossen Freifläche für das Herzstück des Museumsquartiers, den Museumsgarten.

Wichtiger Bestandteil der Sanierung ist die Ausstattung des historischen Gebäudes mit flexibel nutzbaren Ausstellungsräumen, zeitgemässer Haustechnik, Fluchtwegen, hindernisfreien Zugängen und einem optimierten BesucherInnenfluss. Diese Massnahmen müssen mit den denkmalpflegerischen Anforderungen abgestimmt sein und die bauphysikalischen Bedingungen ebenso erfüllen wie die sicherheitstechnischen Belange des Museumsbetriebs.

Luc Mentha, Präsident der Stiftung Bernisches Historisches Museum und Vorsitzender der Jury, freut sich auf die Projekte aus dem Studienauftrag: "Heute sind Museen Orte der Wissensvermittlung, der Begegnung, der Interaktion und des kulturellen Lebens. Für historische Gebäude, wie das Historische Museum, ist es eine Herausforderung, aber auch eine Chance, eine Umgebung zu schaffen, die diesen unterschiedlichen Ansprüchen gerecht wird und in die denkmalgeschützte Bausubstanz integriert."

Wie geht es weiter?

Aus den Eingaben zur am Donnerstag publizierten Ausschreibung wählt die Jury die vier besten Planungsteams aus, die bis Ende Februar 2024 konkrete Ideen erarbeiten, welche anschliessend der Öffentlichkeit präsentiert werden. Museumsdirektor Thomas Pauli-Gabi hat hohe Erwartungen an die Eingebenden: "Das Historische Museum ist relevant für Tourismus, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur. Die Eingaben sollen diese Bedürfnisse mit den Anforderungen an einen optimierten Museumsbetrieb, die historische Substanz und den Städtebau vereinen. Bei der Ausschreibung wird selbstverständlich Wert auf wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen gelegt." Die Umbauarbeiten starten im Jahr 2027 und dauern voraussichtlich bis ins Jahr 2031. Während den Umbauarbeiten bleibt das Museum geöffnet.

Zum Studienauftrag: www.bhm.ch/de/informationen/studienauftrag 

Die Jury unter der Leitung von Stiftungsratspräsident Luc Mentha ist aus den folgenden Personen zusammengesetzt:

Sachvertretung: Daniel Kramer, Stiftungsrat Bernisches Historisches Museum, Stiftungsrat; Aline Minder, Leiterin Fachbereich Programm BHM; Thomas Pauli-Gabi Direktor BHM; Frerk Froböse, Ausstellungsmacher und Konzeptentwickler, Zürich

Fachvertretung: Thomas Blanckarts, dipl. Architekt ETH / SIA, Blanckarts GmbH, Riehen; Elisabeth Boesch, dipl. Architektin ETH / SIA / BSA, Elisabeth & Martin Boesch Architekten, Zürich; Jean Daniel Gross, dipl. Architekt ETH, Denkmalpfleger der Stadt Bern; Thomas Pfluger, dipl. Architekt ETH, Stadtbaumeister der Stadt Bern; Paul Spies, Kunsthistoriker (Museumsgestaltung), Stiftung Stadtmuseum Berlin, Direktor; Sibylle Aubort Raderschall, dipl. Landschaftsarchitektin BSLA / SIA, Raderschallpartner AG, Landschaftsarchitekten, Meilen.

cp

Kontakt:

https://www.bhm.ch/de/

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