BÜRO DLB - IDEE-REALISATION-KOMMUNIKATION
Daniel Leutenegger, Rathausgasse 18, CH-3011 Bern, www.ch-cultura.ch

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EINE AUSSTELLUNG ALS "LEBENDER ORGANISMUS" UND MIT WECHSELNDEM TITEL

EINE AUSSTELLUNG ALS "LEBENDER ORGANISMUS" UND MIT WECHSELNDEM TITEL

19.05.2024 Sommerausstellung in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel, vom 19. Mai bis am 11. August 2024


Bild oben: Installationsansicht Fondation Beyeler, Riehen/Basel, 2024. 
Philippe Parreno, Membrane (Membran), 2023, Kybernetische Struktur mit sensomotorischen Fähigkeiten und generativer Sprachverarbeitung, Courtesy der Künstler, © Philippe Parreno; Fujiko Nakaya, Untitled, 2024, Potable water, 600 Meefog nozzles, High pressure pump motor system, Courtesy die Künstlerin - 
Foto: Mark Niedermann

Installationsansicht Fondation Beyeler, Riehen/Basel, 2024. Dominique Gonzalez-Foerster, Untitled (nuage), 2024, LED-Bildschirm, courtesy of the artist
© Dominique Gonzalez-Foerster - 
Foto: Mark Niedermann

Bild: Installationsansicht Fondation Beyeler, Riehen/Basel, 2024. Dominique Gonzalez-Foerster, Untitled (nuage), 2024, LED-Bildschirm, courtesy of the artist
 © Dominique Gonzalez-Foerster - 
Foto: Mark Niedermann

Erstmals in der über 25-jährigen Geschichte der Fondation Beyeler werden das gesamte Museum und der umliegende Park zum Schauplatz einer experimentellen Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Die von der Fondation Beyeler in Zusammenarbeit mit der LUMA Stiftung organisierte Ausstellung vereint die Werke von 30 Mitwirkenden unterschiedlicher Hintergründe und Disziplinen, darunter Michael Armitage, Anne Boyer, Federico Campagna, Ian Cheng, Chuquimamani-Condori und Joshua Chuquimia Crampton, Marlene Dumas, Frida Escobedo, Peter Fischli, Cyprien Gaillard, Victor Man, Dominique Gonzalez-Foerster, Wade Guyton, Carsten Höller mit Adam Haar, Pierre Huyghe, Arthur Jafa, Koo Jeong A, Dozie Kanu, Cildo Meireles, Jota Mombaça, Fujiko Nakaya, Alice Notley, Precious Okoyomon, Philippe Parreno, Rachel Rose, Tino Sehgal, Rirkrit Tiravanija und Adrián Villar Rojas.

Die Ausstellung wurde von Sam Keller, Mouna Mekouar, Isabela Mora, Hans Ulrich Obrist, Precious Okoyomon, Philippe Parreno und Tino Sehgal in enger Zusammenarbeit mit den Mitwirkenden entwickelt und soll künstlerische Freiheit, interdisziplinären Austausch und kollektive Verantwortung fördern.

Wie von Philippe Parreno und Precious Okoyomon beschrieben, erkennt dieser Ansatz "die Komplexität und Ungewissheit, die mit dem Zusammenbringen von Künstlerinnen und Künstlern einhergehen, aber auch die Tatsache, dass diese Verstrickungen integraler Bestandteil des kreativen Prozesses sind" an.

Die Ausstellung wird daher eher als "dynamischer statt statischer Vorschlag gedacht, als ein sich entwickelndes, ontologisches Projekt, das die Komplexität und Vielfalt widerspiegelt, die der Zusammenführung unterschiedlicher künstlerischer Stimmen unter einem Dach innewohnen".

Da die Ausstellung als ein lebender Organismus konzipiert ist, der sich verändert und transformiert, hat eine wachsende Anzahl von Mitwirkenden ihre Gedanken zu jeder Phase der Ausstellungsgestaltung eingebracht, von der Konzeption und Ausarbeitung über die Produktion bis hin zur Gestaltung und Präsentation. Zum Beispiel wurde Tino Sehgal eingeladen, eine übergreifende, sich transformierende Präsentationsform der Sammlung zu entwickeln.

Ähnlich wie bei Gruppenausstellungen wie "Il Tempo del Postino" (organisiert von Art Basel, Fondation Beyeler und Theater Basel mit Unterstützung der LUMA Stiftung und im Auftrag des Manchester International Festival und des Théâtre du Châtelet, Paris) oder "To the Moon via the Beach" (Auftrag und Produktion der LUMA Stiftung) zeichnet das Projekt eher Wege als strenge Abläufe nach. Wie die Ausstellung und das Erlebnis selbst wird auch der Titel der Sommerausstellung von den Teilnehmenden beigesteuert und wechselt periodisch.

Installationsansicht Fondation Beyeler, Riehen/Basel, 2024. 
Adrian Villár Rojas, The End of Imagination VI, 2024, live simulations of active digital ecologies, and layered composites of organic, inorganic, human and machine-made matter, courtesy the artist
 © Adrian Villár Rojas
 - Foto: Mark Niedermann

Bild: Installationsansicht Fondation Beyeler, Riehen/Basel, 2024. 
Adrian Villár Rojas, The End of Imagination VI, 2024, live simulations of active digital ecologies, and layered composites of organic, inorganic, human and machine-made matter, courtesy the artist
 © Adrian Villár Rojas
 - Foto: Mark Niedermann

Wade Guyton, Untitled, 2023-24. Twenty-six paintings, all Epson UltraChrome HDX inkjet on linen
. Each painting: 213.4 x 175.3 cm
. Installation view - 
Foto: Courtesy der Künstler

Bild: Wade Guyton, Untitled, 2023-24. Twenty-six paintings, all Epson UltraChrome HDX inkjet on linen
. Each painting: 213.4 x 175.3 cm
. Installation view - 
Foto: Courtesy der Künstler

Unter den Mitwirkenden befinden sich Künstlerinnen, Dichter, Architektinnen, Musikerinnen, Komponisten, Philosophinnen und Wissenschaftler. Sie alle wurden eingeladen, das Areal der Fondation Beyeler umzugestalten, von den Galerieräumen und dem Foyer zu den Nebenräumen, wie der Kasse, der Garderobe oder dem Shop zum Wintergarten, den Terrassen und dem Park.

Das Publikum kann die Ausstellungssäle auf unerwartete Weise neu entdecken, aber auch Räume erkunden, die ihm noch nicht vertraut sind. Besucherinnen und Besucher, die zu unterschiedlichen Zeiten erscheinen, werden in denselben Räumen unterschiedliche Erfahrungen machen können.

Mehrere Zeiträume überschneiden sich in Präsentationsformen, sozialen Räumen, Performances, Konzerten, Gedichtlesungen, Vorträgen und Gemeinschaftsaktivitäten.

Wiedereintrittstickets regen zu mehreren Besuchen an. Die labyrinthartige Ausstellungsarchitektur lädt dazu ein, die Ausstellung auf unterschiedliche Weise zu erkunden.

Cildo Meireles, Alto, 2024 Wood and speakers
Courtesy the artist
Foto: Filipe Magalhães

Bild: Cildo Meireles, Alto, 2024. Wood and speakers. 
Courtesy the artist - 
Foto: Filipe Magalhães

Zusammenhänge und Wechselbeziehungen zwischen den einzelnen Werken werden im engen Dialog mit den Teilnehmenden entwickelt. Dieser Austausch erstreckt sich auch auf Werke aus der hauseigenen Sammlung, die den Künstler:innen als Ressourcen zur Verfügung gestellt werden und integraler Bestandteil der Ausstellung sind.

Neben den temporären Kunstprojekten werden unter anderem Werke von Louise Bourgeois, Paul Klee, Claude Monet und Vincent Van Gogh gezeigt.

Die erste Edition dieses Gemeinschaftsprojekts wird diesen Sommer in Riehen/Basel präsentiert. Gleichzeitig soll sich die interdisziplinäre Gruppenausstellung wie ein lebender Organismus weiterentwickeln und verändern. Die nächsten Iterationen werden in einer anderen Form in Arles und an anderen LUMA-Standorten präsentiert.

fbr

Kontakt:

https://www.fondationbeyeler.ch/ausstellungen/dance-with-daemons

Auf www.ch-cultura.ch u.a. erschienen:

https://www.ch-cultura.ch/de/archiv/museum-ausstellung-galerie/the-making-of

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Bild: Rachel Rose. What time is heaven, 2024 
© Rachel Rose

Bild: Rachel Rose. What time is heaven, 2024 
© Rachel Rose



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