ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

18. April 2017

1’111 SCHWEIZER MUSEEN LOCKTEN IM JAHR 2015 12,1 MIO. BESUCHER/INNEN AN

Das Bundesamt für Statistik (BFS) und das Bundesamt für Kultur (BAK) haben heute die erste Schweizer Museumsstatistik des Bundes vorgestellt. Die Statistik belege die Leistungen der Museen in den Bereichen Sammlung und Vermittlung, ihre Anziehungskraft auf das Publikum, ihre Vielfalt in Themen und Strukturen sowie ihre breite räumliche Streuung, wie es in der entsprechenden Medienmitteilung heisst.

Symbolbild: Treppenhaus Aargauer Kunsthaus – Foto: Hpschaefer – CC-Lizenz: Attribution 3.0 Unported – Zur Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aarau_kunsthaus_241008_02.jpg

Die nun veröffentlichten Daten zeigen: 2015 zählte die Schweiz 1’111 Museen, welche insgesamt 12,1 Millionen Eintritte verbuchten. Die Museen sind nicht nur sehr populär, sie sind auch breit über das ganze Land verstreut: In mehr als einem Viertel (27%) der Schweizer Gemeinden befindet sich mindestens ein Museum. Diese Dichte ist im Verhältnis zu anderen Kulturinstitutionen wie Theater, Konzertsäle oder Kinos sehr hoch. Der Föderalismus stellt somit eines der prägenden Merkmale der Schweizer Museumslandschaft dar.

Ein weiteres bildet die Subsidiarität. So sind die meisten Museen (71%) privatrechtlich organisiert, am häufigsten als Vereine (31%) und Stiftungen (28%). Die übrigen 12% werden durch Privatpersonen oder Unternehmen getragen. Als Hauptfinanzierer gaben fast die Hälfte der Museen (49%) die öffentliche Hand an. Dabei stehen jedoch die Gemeinden und Städte klar an erster Stelle, denn sie sind die Hauptfinanzierer von einem Drittel der Schweizer Museen. Diese Verankerung in privaten und lokalen Strukturen gibt den Museen eine grosse Legitimität.

Eindrücklich und für die gesellschaftliche Verankerung der Museen essentiell sind auch die von der Museumsstatistik ausgewiesenen Zahlen zur Kulturvermittlung: 2015 boten fast alle Museen (97%) mindestens eine Führung an. Aufs Jahr gesehen veranstalteten die Schweizer Museen insgesamt knapp 102’500 Führungen. Daneben organisierten sie in Zusammenhang mit ihren Ausstellungen und Sammlungen über 27’000 Veranstaltungen wie Vernissagen, Aufführungen, Konzerte, Vorträge, Filme, thematische Essen und Workshops. Dies sind wichtige Mass­nahmen, um die Teilhabe einer möglichst breiten Bevölkerung am Kulturerbe und Kulturleben zu stärken.

Die Schweizer Museumsstatistik entstand auf der Basis einer Konvention zwischen dem Bundesamt für Kultur (BAK) und dem Bundesamt für Statistik (BFS).

Das BAK fördert den Ausbau der Schweizer Kulturstatistiken

In seinen Kulturbotschaften für die Jahre 2012-2015 sowie 2016-2020 hat der Bundesrat das BAK damit beauftragt, die Datenlage zur Kulturproduktion, Kulturförderung und Kulturnutzung auszubauen und zu verbessern. In Austausch mit dem 2011 gegründeten Nationalen Kulturdialog, in welchem die kulturpolitischen Amtsträger der Gemeinden, Städte, Kantone und des Bundes vertreten sind, hat das Bundesamt prioritäre Kulturstatistiken definiert, darunter eine Schweizer Museumsstatistik.

Kulturstatistiken tragen zu Wissensausbau und Kompetenz in der Kulturpolitik bei. Sie geben einen Einblick in die Kulturlandschaft und zeigen deren Veränderungen auf. Sie weisen die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung der Kultur aus. Damit liefern sie gemäss BAK eine verlässliche Grundlage für politische Strategie- und Entscheidungsprozesse, für die Entwicklung und Evaluation von Kulturpolitik. Statistische Informationen zum Kulturbereich interessieren die privaten und öffentlichen KulturfördererInnen aller Staatsebenen, die Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen, die Politik, die Medien, die Bevölkerung sowie kulturpolitische Akteure und Partner im In- und Ausland.

Mit seiner «Taschenstatistik Kultur in der Schweiz» publiziert das Bundesamt für Kultur eine jährlich aktualisierte Broschüre in vier Sprachen, die in knapper und übersichtlicher Form statistische Informationen zur Kultur und Kulturwirtschaft in der Schweiz zusammenführt und zugänglich macht.

adm

Die Broschüre kann unter www.bak.admin.ch/statistica:

Taschenstatistik Kultur in der Schweiz 2016

heruntergeladen werden oder unter

kultur_gesellschaft@bak.admin.ch

in gedruckter Form bestellt werden.

Kontakt:

http://www.bak.admin.ch

—

Auf dieser Webseite u.a. bereits erschienen:

https://www.ch-cultura.ch/kulturfoerderung-kulturvermittlung-kultur-und-medienpolitik/die-taschenstatistik-zur-kultur-in-der-schweiz-2016-ist-da

https://www.ch-cultura.ch/information-und-dokumentation/statistisches-jahrbuch-der-schweiz-und-taschenstatistik-2017-sind-erschienen

 

 

 

 

 
  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 18. April 2017
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

ZER AM DIENSTAG N° 143

Nächster Beitrag

HOCH DOTIERTE RECHERCHE-STIPENDIEN FÜR JOURNALISTEN-TEAMS ZU VERGEBEN

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Claude-Inga Barbey - Foto: © RTS, https://www.rts.ch/info/culture/spectacles/2026/article/claude-inga-barbey-figure-de-l-humour-romand-s-eteint-a-64-ans-29100622.html
    DIE GENFER KOMIKERIN, SCHAUSPIELERIN UND SCHRIFTSTELLERIN CLAUDE-INGA BARBEY IST GESTORBEN

    6. Januar 2026

  • Logo Pro Helvetia vers.25 ch-cultura.ch
    PRO HELVETIA: AKTUALISIERTE UND NEUE FÖRDERFORMATE 2026

    6. Januar 2026

  • Schweizer Presserat
    BERICHTERSTATTUNG ZUR TRAGÖDIE IN CRANS-MONTANA: SCHWEIZER PRESSERAT MAHNT ZUR RÜCKSICHTNAHME

    6. Januar 2026

  • Symbolbild: Kunstankäufe durch den Kanton Schwyz - Foto: © Kanton Schwyz
    DIE KULTURFÖRDERUNG IM KANTON SCHWYZ SOLL AUSGEBAUT WERDEN

    5. Januar 2026

  • Der Urnen Bildhauer Eugen Püntener mit seiner Lebensgefährtin, der Malerin Yvonne Brandt, ca. 1945 - Foto: Staatsarchiv Uri
    DER NACHLASS DES BILDHAUERS EUGEN PÜNTENER IST SEIT KURZEM IM URNER STAATSARCHIV ZUGÄNGLICH

    5. Januar 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>