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"Voraussichtlich keine Einigung im Streit zwischen Verlegern und SRG"

"Voraussichtlich keine Einigung im Streit zwischen Verlegern und SRG"

25.03.2012 Der Streit der privaten Verleger mit der SRG um Werbung im Internet dürfte nicht beigelegt werden, wie die Zeitung "Der Sonntag" heute schreibt. Ende März 2012 läuft die Frist ab, die Medienministerin Doris Leuthard gesetzt hat, um eine Lösung zu finden. Die SRG will auch im Internet werben, die Verleger wehren sich dagegen.


Recherchen von "Der Sonntag" zeigen: "Es ist unwahrscheinlich, dass es bis am 31. März zu einer Einigung kommt." "Die SRG setzt alles daran, dass es eine gute Lösung gibt", sage zwar Iso Rechsteiner, Leiter Unternehmenskommunikation der SRG. "Unsere Angebote liegen auf dem Tisch."

Insider im Umfeld der Verleger sagen aber gemäss "Der Sonntag" klipp und klar, wo es nach monatelangen Verhandlungen noch immer harzt: beim Geld. "Die Verhandlungen sind in allen Punkten auf guten Wegen", betonen die Insider zwar. Sie halten aber gleichzeitig fest: "Der Knackpunkt ist definitiv das Geld." Es gehe ums "Eingemachte": "Wer gewinnt Umsatz? Die Verleger oder die SRG?"

Offiziell wollen die Verleger nichts sagen. Beide Seiten haben sich zum Schweigen verpflichtet. SRG und Verleger hatten drei Arbeitsgruppen gegründet, um zu einer Einigung zu kommen. Dabei hätten sich neue Fakten ergeben, heisst es aus Verlegerkreisen: Die Argumentation der SRG, ihr drohten die herkömmlichen Werbegelder wegzubrechen, sei nicht nachzuweisen. Es seien vertiefte Abklärungen nötig. Weil die Bevölkerung wachse, nähmen zudem die Gebühren zu.

Der Widerstand kommt gemäss "Der Sonntag" vor allem von Tamedia, "NZZ" und Ringier. Diese Grossverlage investieren in News-Portale und wehren sich, dass die gebührenfinanzierte SRG ihnen dort Konkurrenz machen will. Sollte es definitiv zu keiner Einigung kommen, entscheidet laut Leuthard die Politik.

Quelle / Kontakt:

http://www.sonntagonline.ch/inhalt/141/

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