BÜRO DLB - IDEE-REALISATION-KOMMUNIKATION
Daniel Leutenegger, Rathausgasse 18, CH-3011 Bern, www.ch-cultura.ch

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Schreiben im Internet

Schreiben im Internet

16.06.2011 Aus dem Newsletter Nr. 2/2011 von leseforum.ch, der Online-­Plattform für Literalität des Vereins Leseforum Schweiz


Bild: leseforum.ch

Diese Website richtet sich an Fachpersonen, die sich in Forschung und Praxis mit Literalität befassen, sowie an die interessierte Öffentlichkeit. Literalität wird breit verstanden als Handlungsfähigkeit im Umgang mit Schrift und schriftbasierten Medien in allen gesellschaftlichen Kontexten und auf allen Altersstufen.

Digitale interaktive Medien sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken, sie stiften Zugehörigkeit, ermöglichen es, digital verfügbares Wissen den individuellen Bedürfnissen anzupassen und sind der Ort, wo Kinder und Jugendliche in der Freizeit schreibend und lesend kommunizieren.

Die Kompetenzen, die sie sich mit diesen Praktiken erwerben und die neuen Textsorten, derer sie sich dabei bedienen, haben wenig gemeinsam mit traditionellen, schulischen Schreib- und Leseformen.

Sie funktionieren oft multimedial und entziehen sich linearen Narrationsformen, wie sie den meisten in der Schule verhandelten Textsorten zugrunde liegen.

Digitale Schreib- und Lesesozialisation erfolgt vornehmlich in der Freizeit und findet kaum Entsprechungen im Schulalltag.

Die Fragestellungen, die sich für die Schule - und umgekehrt - ergeben, sind vielfältig und Antworten erst in Ansätzen ersichtlich.
Die drei Fokustexte dieser Ausgabe von leseforum.ch setzen hier an: Julienne Furger und Hansjakob Schneider untersuchen die Nutzung der schulisch initiierten Schreibplattform «myMoment» durch Kinder der Primarstufe. Marie-Claude Penloup und Fabien Liénard beschreiben Merkmale digitaler Texte am Beispiel von Chat-Texten aus einem  Schreibatelier für sozial benachteiligte Jugendliche und Erwachsene.  Christine Lötscher erklärt und diskutiert das Schreiben von Fan Fiction als Freizeitaktivität von Kindern und Jugendlichen.

Damit leisten die Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Perspektiven substanzielle Beiträge zur Frage, wie traditionelle Bildungsnormen und New Literacies zusammengebracht werden können, und wo diese Konvergenz ihre Grenzen hat.

Beiträge zum Fokusthema:

  • Einführung von Christine Tresch
  • Fokusartikel 1: «Schreiben in und mit digitalen Medien: die Web-Plattform myMoment» von Julienne Furger und Hansjakob Schneider
  • Fokusartikel 2: «Schriftbezug als Ansatz, um über die Bedeutung des Schreibens mit digitalen Medien für den Französischunterricht nachzudenken»
 von Marie-Claude Penloup et Fabien Liénard
  • Fokusartikel 3: «Fan Fiction als Identitäts- und Gestaltungsraum für Jugendliche» von Christine Lötscher

-> Zum Redaktionsbeitrag und zu den Fokusartikeln

Weitere Artikel der Nummer 2/2011:

  • «Wer hat, dem wird gegeben? Individuelle sowie soziodemografische Merkmale und ihre Bedeutung für den Matthäus-Effekt im Leseverstehen» von Maik Philipp
  • «Literalität in Québec: Handlungsansätze auf Vorschul- und Primarschulstufe» 
von Christian Dumais

-> Zu den weiteren Artikeln

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Kontakt:

http://leseforum.ch/

 

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