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SUISSECULTURE: "DIE PANDEMIE IST FÜR DIE KULTUR NOCH LANGE NICHT ZU ENDE"

SUISSECULTURE: "DIE PANDEMIE IST FÜR DIE KULTUR NOCH LANGE NICHT ZU ENDE"

21.12.2021 Suisseculture, der Dachverband der professionellen Kulturschaffenden der Schweiz, begrüsst die Verlängerung der Unterstützungsmassnahmen für den Kultur- und Eventbereich und weist in einer Medienmitteilung erneut darauf hin, "dass mit einem etwaigen Ende der staatlichen Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie die Phase der Erholung für die betroffene Kulturbranchen erst beginnen wird".


"Mit grosser Zufriedenheit" nimmt Suisseculture Kenntnis von den Entscheiden von letztem Freitag zugunsten der Kultur- und Eventbranche – einerseits von dem Entscheid des Parlaments, die immer noch dringlich notwendigen Unterstützungsmassnahmen im Covid-19 Gesetz bis Ende 2022 zu verlängern, andererseits von dem Entscheid des Bundesrates, die entsprechende Verordnung ohne Abstriche weiterzuführen.

Der Entscheid des Bundesrates, dass die Ausfallentschädigungen für Kulturunternehmen, Kulturschaffende und Kulturvereine im Amateurbereich bei einem etwaigen Ende der Massnahmen ausgesetzt werden können, ist für Suisseculture nachvollziehbar. Dennoch kommt Suisseculture nicht umhin darauf hinzuweisen, "dass mit dem etwaigen Ende staatlicher Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie die Phase der Erholung für die betroffenen Branchen nicht automatisch ebenfalls beendet ist, sondern erst beginnen wird".

Gerade in der Ausrichtung des Corona-Erwerbsersatzes habe sich in den vergangenen Wochen gezeigt, dass die kantonalen Ausgleichskassen vermehrt darauf verweisen, dass "eine allgemein schlechte Wirtschaftslage" nicht zum Bezug von Corona-Erwerbsersatz berechtigen – "eine solche Haltung ist weder nachvollziehbar noch entspricht sie den wirtschaftlichen Realitäten dieser Branchen", so Suisseculture. Dass das Publikum aus Vorsicht – im Einklang mit den Empfehlungen des Bundesrates – auf den Besuch von Publikumsveranstaltungen verzichtet, könne und dürfe nicht dazu führen, dass die betroffenen Veranstalter und Kulturbetriebe allein gelassen werden.

In diesem Zusammenhang sei die Verlängerung der Transformationsprojekte wie auch der Nothilfe, welche nicht an die Bedingung noch gültiger staatlicher Massnahmen geknüpft werden, umso begrüssenswerter. Nichtsdestotrotz betont Suisseculture ein weiteres Mal, worauf schon seit März 2020 immer wieder hingewiesen wurde: "Die Kultur- und Eventbranche wird für die Erholung nach der Pandemie noch mindestens ein bis zwei Jahre nach Ende staatlicher Einschränkungen benötigen. Der Staat – Bund, Kantone und Gemeinden – muss seine Verantwortung wahrnehmen, den verfassungsmässigen Auftrag zum Schutz der kulturellen Vielfalt zu erfüllen."

Quelle / Kontakt:

https://www.suisseculture.ch/?article=die_pandemie_ist_fuer_die_kultur_noch_lange_nicht_zu_ende

Auf www.ch-cultura.ch erschienen:

https://www.ch-cultura.ch/de/archiv/kulturfoerderung-kulturvermittlung-kultur-und-medienpolitik/verlaengerung-der-unterstuetzungsmassnahmen-fuer-den-kultursektor 

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