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"DRINGENDER AUFRUF" ZUR MEDIENFÖRDERUNG IN DER SCHWEIZ

"DRINGENDER AUFRUF" ZUR MEDIENFÖRDERUNG IN DER SCHWEIZ

16.01.2022 Mit ihrem am Sonntag lancierten "Dringenden Aufruf" setzen sich über hundert bekannte Schweizer Persönlichkeiten für ein "JA" zum Massnahmenpaket zu Gunsten der Medien am 13. Februar 2022 ein. Unter den Erstunterzeichnenden finden sich viele Kulturschaffende wie z.B. die SchriftstellerInnen Ina Bösch, Isabella Huser, Franz Hohler, Pedro Lenz, Fabio Pusterla und Alex Capus, der Jazzmusiker Franco Ambrosetti, der Filmemacher Nicolas Wadimoff, die Filmemacherin Irene Loebell, die Künstlerin Julia Kubik, der Journalist und Autor Erich Gysling ...


"Wer das Medienförderungspaket ablehnt, überlässt die freien Medien ein paar wenigen Milliardären, die sich Meinung kaufen können. Nach der Annahme des Medienförderungspakets werden Verlage sowie regionale Radio- und Fernsehstationen mit insgesamt 150 Millionen gefördert: Die kleinen Medien profitieren davon verhältnismässig mehr als die grossen. Die Unabhängigkeit der Berichterstattung bleibt in jedem Fall gewährleistet.", ist im Aufruf zu lesen.

Neben kulturellen Einrichtungen und Bildungsinstituten seien Medien in einer Demokratie jene Orte, an denen die Gesellschaft kritisch untersucht und beobachtet werde. 

Um gesellschaftliche Entwicklungen und Machtverhältnisse transparent darzustellen, bräuchten Medien viel Geld für sorgfältige Recherchen.

In den letzten Jahren seien die Schweizer Medien jedoch stark unter Druck geraten: Sie verkauften viel weniger Werbung und Abonnements. Die Situation für Journalistinnen und Journalisten sei in vielen Redaktionen prekär, die Vielfalt an unabhängigen Medien sei zusammengeschrumpft.

Fazit: "Bei einem Nein am 13. Februar werden weitere Medien verschwinden. Dies betrifft zuerst die eher ländlichen Regionen, die bald über keine eigene Meinungsbildung mehr verfügen. Es betrifft aber auch viele Städte, die nur noch von Monopolblättern informiert werden."

Zum Aufruf:

https://www.dringender-aufruf.ch/ 

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