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Deutscher Katholischer Medienpreis an Heidi Specogna und Lara Katharina Fritzsche

Deutscher Katholischer Medienpreis an Heidi Specogna und Lara Katharina Fritzsche

30.07.2013 Den deutschen Katholischen Medienpreis erhalten in diesem Jahr die "ZEITmagazin"-Autorin Lara Katharina Fritzsche und die Schweizer Fernsehjournalistin und Filmemacherin Heidi Specogna (Bild). Der je mit 5'000 Euro dotierte Preis soll am 28. Oktober 2013 durch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, im Rheinischen Landesmuseum Bonn überreicht werden.


Foto: http://www.regisseurinnen-guide.de/vk.php3?user=7831

Lara Katharina Fritzsche erhält in der Kategorie "Printmedien" die Auszeichnung für ihren Beitrag "Das Leben nach dem Tod in Utøya" im "ZEITmagazin". Die Journalistin begleitete nach dem Massaker mit 67 Toten auf der norwegischen Ferieninsel die 18jährige Sofie in ihrer Trauer um ihre beste Freundin Lejla. Dabei schafft der Beitrag laut Jury einen tiefen und existenziellen Einblick in die Kommunikation der Facebook-Generation, ohne Problematisches zu verschweigen.

Den Preis in der Kategorie "Elektronische Medien" erhält die TV-Journalistin und Filmemacherin Heidi Specogna für ihren ARTE-Fernsehbeitrag "Carte Blanche". Der Film zeigt am Beispiel Zentralafrikanische Republik in dokumentarischer Form, was Gewalt bei Kindern, Frauen und Männern anrichtet. "Carte Blanche" sei ein Film, der nach einem unmenschlichen Ereignis nach Menschlichkeit schreie, so die Begründung der Jury.

Bedrohte Christen im Nahen Osten

Über die beiden Hauptpreise hinaus vergab die Jury zudem die nicht dotierte Auszeichnung "WERTvoll". Hier erhielten im Segment "Printmedien" Nikola Sellmair für ihren "Stern"-Artikel "Mein Großvater hätte mich erschossen" und Roland Schulz für seinen im "Süddeusche Magazin" erschienen Beitrag "Jenseits von Afrika" die Auszeichnung. Im Bereich elektronische Medien ehrte die Jury den Journalisten Martin Durm für seinen Hörfunktbeitrag auf SWR2 Wissen mit dem Titel "Bedroht, verfolgt, verjagt - Christen im Nahen Osten".

Die Preisträger wurden aus insgesamt 214 Beiträgen von einer aus sechs Mitgliedern bestehenden Jury unter Leitung des Medienbischofs Gebhard Fürst ausgewählt.

Der Katholische Medienpreis wird seit 2003 jährlich in den zwei Kategorien "Print" und "Elektronische Medien" von der Deutschen Bischofskonferenz in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Katholischer Publizisten und dem Katholischen Medienverband verliehen.

kna

Kontakt:

http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/news/page_news.php?id=17721

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