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Den Kulturaustausch mit dem Ausland pflegen

Den Kulturaustausch mit dem Ausland pflegen

17.12.2010 Dezember-E-Newsletter der Kulturstiftung Pro Helvetia


Bild: www.kanazawa21.jp (oben anklicken zur Vergrösserung)

Den Kulturaustausch mit dem Ausland zu pflegen, gehört zum gesetzlichen Auftrag von Pro Helvetia. Die Stiftung schreibt: "Was das für unsere alltägliche Arbeit heisst, illustriert dieser Newsletter. So macht die Kulturstiftung erstmals bei einem Pilotprojekt der EU für die performativen Künste mit. Und sie ermöglicht einer Vielzahl von Künstlerinnen und Künstlern, ihre Arbeiten international zu präsentieren, neue Ideen zu generieren und Kontakte zu knüpfen."

Pro Helvetia goes Europe

«SPACE - Supporting Performing Arts Circulation in Europe»: So heisst ein Mobilitätsprogramm der EU, das den internationalen Austausch in den performativen Künsten fördern will. Zusammen mit vergleichbaren Institutionen aus Europa konzipiert Pro Helvetia Recherche- und Weiterbildungsmodule für künstlerische Leiterinnen, Produktionsleiter und Kritikerinnen. Rund hundert Personen erhalten die Möglichkeit, sich neu zu vernetzen und ihre Kompetenzen auf europäischer Ebene zu erweitern. Mehr Informationen unter: www.spaceproject.eu

Neid, argentinisch interpretiert

Am Teatro Colón in Buenos Aires war die Kammeroper «Envidia» der Komponistin Helena Winkelmann ein Publikumserfolg. Vom 7. bis 9. Januar 2011 ist sie im Basler Gare du Nord zu sehen, danach auf weiteren Schweizer Bühnen. Regie führt der bekannte argentinische Dramatiker Rafael Spregelburd. Gespielt wird die Kammeroper vom Basler Ensemble Phoenix. Die Aufführung eröffnet eine Serie von argentinisch-schweizerischen Koproduktionen, die Pro Helvetia und das Departement für auswärtige Angelegenheiten initiiert haben. Mehr dazu unter: www.garedunord.ch und www.prohelvetia.ch

Eine Woche lang improvisierte Musik

Das Microfestival Insubordinations sucht nicht das Rampenlicht grosser Bühnen. Vielmehr treffen in kleinen Lokalen wie Buchhandlungen und Galerien Improvisationskünstler mit klassischer Ausbildung auf Musiker aus der Jazz- oder Elektronik-Szene. So soll die nationale Improvisationsszene vernetzt werden. Dieser Anspruch wird ab dem 17. Januar eine Woche lang in die Tat umgesetzt: Musiker aller Generationen und stilistischer Backgrounds sind in sieben Westschweizer und vier Deutschschweizer Städten zu hören. Programm unter: www.insubordinations.net

Berner Lyriker in Indien

Der Lyriker und Pianist Raphael Urweider, der den Schillerpreis 2008 gewonnen hat, vertritt die Schweiz an den diesjährigen «Poetry Connections» in den indischen Städten Pondicherry, Chennai und Pune. Ermöglicht durchs Pro Helvetia-Verbindungsbüro in New Delhi, ist der Berner einer von acht Autoren aus Indien oder Übersee, die am zehntägigen Übersetzerworkshop teilnehmen. Ziel ist es, sprachliche und formale Grenzen zu sprengen. Gemeinsam wird die Gruppe eine mehrsprachige Multimedia-Performance entwickeln. Weitere Informationen unter: www.prohelvetia.in

Vom Spiel zur Kunst

Computerspiele gehören zu unserer Alltagskultur. Designer, Drehbuchautorinnen, Animatoren und Komponistinnen arbeiten gemeinsam an digitalen Welten, die zwischen Kunst und Kommerz oszillieren. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Passagen, wie eine Firma in Zürich das technische Fundament für die Computerspiele von morgen legt und wie sich eine eingefleischte Gamerin um ihre virtuelle Familie kümmert. Mehr dazu unter: www.prohelvetia.ch. Gratis abonniert werden kann das Kulturmagazin hier.

Junge Schweizer Theatertalente in Berlin gesucht

Im Mai 2011 ist die deutsche Hauptstadt Brennpunkt der internationalen Theaterwelt. Ein spannendes Angebot bietet das internationale Forum für junge Theaterschaffende mit Workshops von Maricel Alvarez, Emilio García Wehbi, Lars Wittershagen und Nik Haffner. Pro Helvetia ermöglicht vier Theaterleuten, die nicht älter als 35 Jahre sind, daran teilzunehmen. Sie sollten kontinuierlich und professionell in der Schweiz arbeiten und über gute Deutschkenntnisse verfügen. Bewerbungsschluss ist am 31. Januar 2011. Zu den Modalitäten: www.prohelvetia.ch

Neue Bildwelten entwickeln

Erstmals lanciert das Animationsfilmfestival Fantoche gemeinsam mit Pro Helvetia, dem Bundesamt für Kultur sowie der SUISA-Stiftung für Musik den «Call for Projects: Swiss Games»: Schweizer Spielentwickler, die innovative Spielkonzepte wagen, interaktive Geschichten erzählen und mit einer bestechenden Ästhetik Türen zu neuen Bildwelten aufstossen, können bis am 15. März 2011 einen spielbaren Prototypen einreichen. Mehr Informationen zu den Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung unter: www.fantoche.ch

Fischli/Weiss begeistern in Japan

Endgültig den Sprung in den fernen Osten geschafft hat das renommierte Künstlerduo Fischli/Weiss. Noch bis an Weihnachten begeistert das feinsinnige Werk von Peter Fischli und David Weiss im 21st Century Museum of Contemporary Art in der japanischen Hafenstadt Kanazawa das Publikum. Die beiden Zürcher, die seit 1979 zusammen arbeiten, verwenden Gegenstände und Situationen des Alltags, die sie ironisch in einen künstlerischen Kontext stellen und so philosophische Fragen aufwerfen. Details zu ihrer ersten Einzelausstellung in Asien: www.kanazawa21.jp

Chorgesang in der winterlichen Surselva

Mit der Konzertreihe «Truvaglias» hat sich der Chor cantus firmus surselva zum Ziel gesetzt, in Graubünden und Tessin neue und alte Trouvaillen aus der Chorliteratur aufzuführen. So sind nicht nur bekannte Meisterwerke zu hören, sondern auch fünf Uraufführungen, darunter Ivo Antognini mit seinem «Ave Maria» und Gion Antoni Derungs «Jesu, dulcis memoria». Mit dieser Konzerttournee will der Chor unter der Leitung von Cla Scherrer, unterstützt von Pro Helvetia, dem Publikum das aktuelle Schaffen Schweizer Komponisten näher bringen. Programm unter: www.cantus-firmus.ch

Savary wird in der Pariser Banlieue gezeigt

Der 29-jährige Lausanner Denis Savary sorgt in der Kunstwelt immer wieder für Aufsehen. Bis am 13. Februar ist er in einer von Pro Helvetia unterstützten Einzelausstellung in Paris zu sehen. Und zwar in der Ferme du Buisson in Marne-la-Vallée, einem angesagten Kulturzentrum in der berüchtigten Ostbanlieue. Titel und Leitmotiv der mit melancholischem Humor durchsetzten Schau ist das «Caroussel». Gezeigt werden Skulpturen, Videoinstallationen genauso wie Zeichnungen. Details unter: www.lafermedubuisson.com

Kontakt:

Pro Helvetia

Schweizer Kulturstiftung
Kommunikation
Hirschengraben 22
8024 Zürich
E-Mail: communication@prohelvetia.ch
www.prohelvetia.ch

Redaktion: Isabel Drews

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