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Reporter ohne Grenzen (ROG): "Informationsfreiheit weltweit vermehrt unter Druck"

Reporter ohne Grenzen (ROG): "Informationsfreiheit weltweit vermehrt unter Druck"

12.02.2015 Die "Rangliste der Pressefreiheit" von Reporter ohne Grenzen (ROG) 2015 zeigt: "Auf allen Kontinenten der Welt hat die Informationsfreiheit abgenommen. Gründe dafür sind unter anderem Konflikte, zunehmende Bedrohungen durch nichtstaatliche Akteure, Blasphemie-Gesetze, Fundamentalisten und Despoten, Übergriffe bei Demonstrationen sowie Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise." Die Schweiz belegt in der "Rangliste" Platz 20.


Bild: http://www.rsf-ch.ch/node/7372

Reporter ohne Grenzen hat seine "Rangliste der Pressefreiheit" veröffentlicht. Ganz am Ende der Liste finden sich China, Syrien, Turkmenistan, Nordkorea und Eritrea, an der Spitze liegen Finnland, Norwegen und Dänemark.

Die Schweiz belegt Rang 20 und zählt damit zu den Ländern, in denen ROG die Situation der Informationsfreiheit als "gut" bewertet. Eine bessere Klassierung wurde durch einzelne Rechtsfälle, durch die Medienkonzentration, die schwierige wirtschaftliche Situation der Medien mit den entsprechenden Konsequenzen sowie durch Entwicklungen im rechtlichen Bereich (Öffentlichkeitsprinzip und Transparenz, Whistleblowing) verhindert.

Informationsfreiheit hat auf allen Kontinenten abgenommen

Die von Reporter ohne Grenzen weltweit zusammengetragenen Informationen und Bewertungen zeigen klar: 2014 gab es einen drastischen Rückgang der Informationsfreiheit. Zwei Drittel der 180 Staaten, die für die "Rangliste der Pressefreiheit" evaluiert wurden, schnitten weniger gut ab als im Vorjahr. Der Index, der die Gesamtheit der Verstösse gegen die Informationsfreiheit weltweit misst, ist auf insgesamt 3'719 Punkte gestiegen - das sind 8 Prozent mehr als 2013 und fast 10 Prozent mehr als 2012. Der Rückgang betraf alle Kontinente.

Gründe dafür sind unter anderem Konflikte, vermehrte Bedrohungen durch nichtstaatliche Akteure, Gewalt bei Demonstrationen sowie Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise.

rog

Mehr / Kontakt:

http://www.rsf-ch.ch/node/7372

 

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