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Daniel Leutenegger, Bulliard 95, CH-1792 Cordast, Tel +41 (0)26 684 16 45 (nachmittags), www.ch-cultura.ch

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Über E-Shop Analytics und die Übernahme von born-digital Fotobeständen

Über E-Shop Analytics und die Übernahme von born-digital Fotobeständen

21.01.2014 Neue Publikationen in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft


Foto: http://www.htwchur.ch

CHURER SCHRIFT ZUR INFORMATIONSWISSENSCHAFT

Vanessa Kellenberger

E-Shop Analytics und Erfolgsoptimierung - Die wichtigsten Kennzahlen

Diese Untersuchung hatte zum Ziel, die wichtigsten Performance Indicators zur Erfolgsoptimierung eines E-Shops im Business-to-Consumer-Sektor zu evaluieren. Um mit der starken Konkurrenz im E-Commerce mitzuhalten, ist es für einen Online-Händler wichtig, die Schwachstellen der Website zu kennen. E-Shop Analytics ermöglicht, das Verhalten der Website-Besucher zu beobachten. Hürden im Kaufprozess können anhand von relevanten Kennzahlen festgestellt werden. Sind die Gründe für aussergewöhnliche Beobachtungen bekannt, ergeben sich daraus Massnahmen zur Erfolgssteigerung. Eine Literaturanalyse sowie die Fallstudie "Weisswarenshop" zeigten, dass der Erfolg eines E-Shops mit fünf Kennzahlen verbessert werden kann. Die Look-to-Click- und die Abbruchrate decken Optimierungspotential in den sensibelsten Bereichen eines E-Shops auf. Die Rücksendequote misst den Erfolg sowie die Kundenzufriedenheit. Überwacht werden können erfolgssteigernde Massnahmen mit der Kaufabschlussrate und dem durchschnittlichen Warenkorbwert. Validiert wurden diese Indikatoren durch Experteninterviews. Aus den Kennzahlen lassen sich Empfehlungen zur attraktiven Produktpräsentation, Benutzerfreundlichkeit von Warenkorb und Checkout sowie zur Retourenvermeidung ableiten. Das Ergebnis dieser Untersuchung liefert somit relevante Erkenntnisse für die Anwendung von E-Shop Analytics in der Praxis.

CHURER SCHRIFT ZUR INFORMATIONSWISSENSCHAFT

Verena Gerber-Menz

Übernahme von born-digital Fotobeständen und Fotografennachlässen ins Archiv

Die Erfindung der Fotografie ermöglichte es, die Gegenwart in Bildern festzuhalten und so ein visuelles Bild der Gesellschaft an nachfolgende Generationen zu übermitteln. Die Bewahrung dieses Kulturerbes ist eine wichtige Aufgabe von Gedächtnisinstitutionen. Mit der Einführung der Digitalfotografie in den 1990er-Jahren hat sich diese Aufgabe fundamental verändert. Gelangten fotografische Bestände bis dahin in analoger Form ins Archiv, so werden sie zukünftig als Bitstream oder auf verschiedenen Speichermedien übernommen werden. Problematisch sind dabei die von Fotografen verwendeten unterschiedlichen Dateiformate, Metadaten und Ordnungssysteme. In den Gedächtnisinstitutionen sind noch wenige Kenntnisse auf diesem Gebiet vorhanden. Anhand einer Literaturanalyse und Experteninterviews wurden mögliche Lösungswege für die Übernahme solcher Bestände ermittelt. Die archivseitigen Voraussetzungen und Bedürfnisse wurden am Beispiel des Staatsarchivs des Kantons Bern ermittelt, während die Arbeitsweise der Fotografen hinsichtlich Bildarchivierung mittels einer standardisierten Befragung untersucht wurde. Aus der Gegenüberstellung der Ergebnisse wurde ein Leitfaden für die Übernahme von born-digital Fotobeständen entwickelt.

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Die Arbeiten stehen, wie alle weiteren Veröffentlichungen der elektronischen Schriftenreihe, zum kostenlosen Download bereit unter:

http://www.htwchur.ch/informationswissenschaft/institut-sii/churer-schriften.html

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