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Der Gotthard als Protagonist auf der Piazza Grande

Der Gotthard als Protagonist auf der Piazza Grande

03.08.2016 Mit "Gotthard" feierte die aufwändigste TV-Produktion in der bisherigen Schweizer Fernsehgeschichte am 2. August 2016 auf der Piazza Grande in Locarno ihre Weltpremiere. Der Spielfilm wurde im Rahmen des Vorfestivals – das traditionelle Rendezvous kurz vor der offiziellen Eröffnung des Festival del film Locarno – vorgeführt und von "Gottardo 2016" offeriert.


Bild: © SRG SSR

Unter der Regie des Schweizer Regisseurs Urs Egger erzählt der Film, wie im späten 19. Jahrhundert der erste Eisenbahntunnel durch das Gotthardmassiv gebaut wurde. Dieses fiktionale Grossprojekt der SRG SSR (Lead SRF) entstand in Zusammenarbeit mit der Schweizer Produktionsfirma Zodiac Pictures und in Koproduktion mit ZDF und ORF.

In den Hauptrollen sind Miriam Stein, Maxim Mehmet und Pasquale Aleardi zu sehen. Weitere Nebenrollen sind mit Carlos Leal, Max Simonischek, Anna Schinz, Walter Leonardi, Silvia Busuioc und Roeland Wiesnekker besetzt.

Mehr:

http://www.pardolive.ch/de/pardo/pardo-live/today-at-festival/2016/il-gottardo-protagonista-in-piazza-grande?

ERSTE MEDIENSTIMMEN:

«Gotthard»-Weltpremiere in Locarno

Auf der Piazza in Locarno feierte der historische Zweiteiler «Gotthard» Premiere. Die Geschichte erzählt von den Schicksalen rund um den Bau des längsten Eisenbahntunnels der Welt am Ende des 19. Jahrhunderts. Schicksale von Menschen, die der Film eindringlich transportiert.

(...)

Die Einzelschicksale seien schrecklich, sagt SRF-Filmkritiker Michael Sennhauser, der den Film an der Premiere auf der Piazza sah. «Die Ausstattung ist in ihrer Detailtreue grossartig», befindet Sennhauser.

(...)

«Der Film ist keine grosse Herausforderung für die Zuschauer», sagt auch Sennhauser, «aber es ist eine unterhaltsame und lehrreiche Geschichtslektion».

http://www.srf.ch/kultur/im-fokus/filmfestival-locarno/packende-geschichtslektion-gotthard-weltpremiere-in-locarno

Geld verlocht? Wir haben «Gotthard» gesehen, den teuersten Schweizer Film ever

Es ist zu viel Komödie im ersten Teil, zu viel Anbändeln einer dazu erfundenen Romanze zwischen einer Urnerin, einem Italiener und einem Deutschen, die sich zufälligerweise in Göschenen treffen. Zu wenig Tunnel (der ist nämlich toll), zu wenig Baustellen-Epos, zu wenig Mut zum Realismus, zu wenig Mut überhaupt. Das ist allerkonventionellstes Kostümfernsehen.

(...)

Der zweite Teil ist viel besser. Da ist die ganze Theäterli-Exposition erledigt, da geht es um den gewaltsam nieder geschossenen Arbeiterstreik, um die böse Kraft des Staubs, um Seuchen, Sex, den unglaublichen Tod von Tunnelbauer Louis Favre. Und schliesslich um den Durchbruch, die erlösende Begegnung zweier Männer am Loch, der eine fragt: «Göschenen?», der andere: «Airolo?»

Da überwältigt die Grösse der Ereignisse endlich jeden schwankhaften Wankelmut des Drehbuchs. Da kann man sich das Ding anschauen. Die Sache mit dem neuen Bewusstsein angesichts des Gotthards braucht bis Dezember allerdings noch einiges an Beschwörungs-Rhetorik von Roger de Weck.

Simone Meier

http://www.watson.ch/Popul%C3%A4rkultur/Filmfestival%20Locarno/175165478-Geld-verlocht--Wir-haben-%C2%ABGotthard%C2%BB-gesehen--den-teuersten-Schweizer-Film-ever

Mehr:

http://www.pardolive.ch/de/pardo/pardo-live/today-at-festival/2016/il-gottardo-protagonista-in-piazza-grande?

http://www.srf.ch/medien/news/drehstart-zum-grossen-historischen-zweiteiler-gotthard/

http://www.srf.ch/kultur/film-serien/vergessene-helden-am-gotthard-der-erste-tunnelbau-im-film

http://www.gottardo2016.ch/de

 

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