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29. Juli 2024

Worms (D): Schweizer Regisseur Roger Vontobel erhält den Mario-Adorf-Preis

Mario-Adorf-Preis für Schweizer Regisseur Roger Vontobel (Bild): Zum sechsten Mal wurde in Worms der «Gläserne Drache» für besondere künstlerische Leistungen bei den Nibelungen-Festspielen verliehen. Der Mario-Adorf-Preis ist mit 10'000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr von der Unternehmerin und Wormser Ehrenbürgerin Ilse Lang gestiftet und verliehen. Daneben gibt es eine gläserne Stele mit einem Drachen-Motiv des Illustrators Hendrik Dorgathen, die der Technologiekonzern Schott spendet.

Bild: Roger Vontobel – Foto: © Thomas Rabsch

In diesem Jahr kann sich Regisseur Roger Vontobel über den Mario-Adorf-Preis freuen. Vom 12. bis 28. Juli inszenierte er «DER DIPLOMAT» vor der beeindruckenden Kulisse des Wormser Doms unter der Intendanz von Nico Hofmann. Im Mittelpunkt des diesjährigen Stücks steht Dietrich von Bern, eine bekannte Sagenfigur des Mittelalters. Die Uraufführung geht der Frage nach, wie sich ein Krieg verhindern lässt, den eigentlich keiner will und der trotzdem unvermeidbar erscheint.

Es ist bereits das dritte Mal, dass Roger Vontobel in Worms Regie führt. Zuvor inszenierte der Schweizer bei den Nibelungen-Festspielen die Uraufführungen von «Siegfrieds Erben» im Jahr 2018 und «hildensaga. ein königinnendrama» vor zwei Jahren. Mit seinen spektakulären Inszenierungen hat er sowohl die Kritiker als auch das Publikum zu Begeisterungsstürmen hingerissen. Regisseur Roger Vontobel konnte aus terminlichen Gründen bei der Preisverleihung vor der Derniere nicht teilnehmen.

Das Kuratorium der Nibelungen-Festspiele, das aus 16 namhaften Personen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Medien besteht, bildet die Jury und entscheidet, wer den Preis erhält. Kuratoriumsmitglied Karl-Rudolf Korte zur Entscheidung des Kuratoriums: «Der Mario-Adorf-Preis geht in diesem Jahr an Roger Vontobel. Er ist zum dritten Mal Erfolgsregisseur der Nibelungen-Festspiele. Dreimal hat der Schweizer den Nibelungenstoff vor dem Dom entfaltet. Zur übergrossen Bilderwelt des Regisseurs gehört der Dom als erzählerisches Element dazu und ist nicht nur Kulisse. Die Architektur des Doms und der offene Himmel als Teil des Bühnenbildes sind – anders als im Theaterraum – nicht vollständig kontrollierbar. Vontobel riskiert mit seinen bildhaften Erzählelementen absichtsvoll den Kontrollverlust. Das merkte man 2018 in einem besonderen kurzen Moment, als zunächst ganz sanft, kaum wahrnehmbar, der Dom zu zittern begann. Das Technik-Team hinter Vontobel hatte mit Mapping-Technik den Dom zum Wackeln gebracht. 2022 schuf der Regisseur vor dem Dom eine Wasserlandschaft. Die Akteure konnten nicht einfach ‚auftreten‘, sondern mussten ‚erscheinen‘. Das verlangt von den Schauspielerinnen und Schauspielern extreme Spielkunst. Und auch in diesem Jahr – zum dritten Mal – schafft er mit dem immerwährend blutenden Siegfried ein Bild voller erzählerischer Dialektik. Niemand ist stofflich so lebendig auf der Bühne, wie der tote Siegfried. Dreimal grosse Bilder, visuelle Opulenz, Evidenz auf einen Blick und Bühnenbilder, die tiefe visuelle Eindrücke mit sorgfältiger ästhetischer Gestaltung hinterlassen. Das Kuratorium verleiht den Preis für die besonderen künstlerischen Leistungen 2024 an Roger Vontobel, denn er hat für viele tausende Besucher unvergessliche Theaterabende kreiert.»

Der Mario-Adorf-Preis ist inzwischen fester Bestandteil der Festspiele und motiviert alle, immer wieder die Grenzen des künstlerisch und technisch Machbaren zu erweitern. Der Preisträger steht dabei auch stellvertretend für alle Beteiligten, die das Stück zum Leben erweckt haben.

Seit 2018 wird die Auszeichnung bei den Nibelungen-Festspielen vergeben, die nach dem Schauspieler Mario Adorf, Mitbegründer der Festspiele und Kuratoriumsmitglied, benannt ist. Die Preisverleihung ist einer der Höhepunkte der Festspiele, und es bleibt immer bis zuletzt spannend, welches Teammitglied für seine künstlerischen Leistungen auf oder hinter der Bühne ausgezeichnet wird. Im ersten Jahr erhielt die Schauspielerin Ursula Strauss den Preis, 2019 wurde die Darstellerin Lisa Hrdina geehrt, 2021 das Ensemblemitglied Barbara Colceriu, 2022 Tontechniker Marius Feth mit seinem Team und 2023 Lena Urzendowsky.

Quelle / Mehr:

https://www.nibelungenfestspiele.de/nibelungenfestspiele/aktuelles/meldungen/2024-07-29-09-50.php

#NibelungenFestspieleWorms #MarioAdorfPreis #GläsernerDrache #RogerVontobel #RogerVontobelMarioAdorfPreis #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 29. Juli 2024
  • Feste / Festivals / Messen / Börsen

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