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VOR DEM KLANG MOOR SCHOPFE 2021

VOR DEM KLANG MOOR SCHOPFE 2021

04.08.2021 Klang Moor Schopfe ist das Biennale Festival für audiovisuelle Kunst im Hochmoor Gais (AR), das dieses Jahr vom 2. bis 12. September zum dritten Mal stattfindet. Die VeranstalterInnen informieren über die beteiligten KünstlerInnen und das Rahmenprogramm, suchen weitere freiwillige Mitarbeitende und melden, dass der Vorverkauf bereits läuft.


Bilder: © https://www.klangmoorschopfe.ch/festival.html 

Das Festival Klang Moor Schopfe präsentiert internationale Klangkunst in einer einzigartigen Kulturlandschaft: Das Appenzeller Hochmoor "Schopfe" am Fuss des Hirschbergs mit seiner spezifischen Tier- und Pflanzenwelt und den charakteristischen kleinen verstreuten Scheunen bildet das räumliche und akustische Umfeld. Elf ursprünglich landwirtschaftlich genutzte Riedgras-Scheunen werden von den eingeladenen KünstlerInnen mit ortsspezifischen audiovisuellen Installationen bespielt.

Das kleinräumige offene Festivalgelände erlaubt den BesucherInnen, auf einem rund zweistündigen Rundgang die verschiedenen Installationen zu "erwandern". Dabei verbinden sich die künstlerischen Klanginstallationen, die archaische Architektur der Schöpfe und die Moorlandschaft zu einem alle Sinne ansprechenden Gesamtkunstwerk, das ein breites Publikum zu faszinieren vermag.

Künstlerisches Konzept

Das Festival Klang Moor Schopfe will ein vielfältiges Spektrum zeitgenössischer audiovisueller Kunst in einem speziellen geografischen Raum hör- und erlebbar machen. Die eingeladenen nationalen und internationalen Kunstschaffenden setzen sich bei der Kreation der Werke für "ihren" Schopf mit den landschaftlichen Gegebenheiten und der Situation vor Ort auseinander.

Die einfachen, zweckmässigen Holzscheunen, die einst als Depot für das Riedgras dienten, prägen die Kulturlandschaft. Die Scheunen sind den im Laufe der Zeit wechselnden Bedürfnissen angepasst worden und bilden architektonische Unikate. Die einfachen, unterschiedlich grossen Innenräume beeinflussen durch ihre Form und ihre Materialität die Akustik.

Viele der KünstlerInnen arbeiten an der Schnittstelle von experimenteller Musik, bildender Kunst und Wissenschaft. Das Festival trägt dieser Interdisziplinarität mit einer Reihe von Veranstaltungen Rechnung, die es ermöglichen, die beteiligten KünstlerInnen und ihr experimentelles Schaffen über die präsentierte Installation hinaus kennenzulernen. Dazu gehören Artist Talks, Konzerte, Live-Performances, Video Nights und andere Special Events mit den Künstlerinnen und Künstlern.

Der intime Charakter des Festivals und die Anwesenheit der beteiligten KünstlerInnen vor Ort erlauben sowohl einen intensiven Austausch unter den beteiligten KünstlerInnen als auch direkte Begegnungen zwischen Publikum, lokaler Bevölkerung und Kunstschaffenden. Die Idee des Austauschs und der Begegnung wird durch das vielfältige Angebot von niederschwelligen Veranstaltungen gestützt. 

Für Idee, Konzept und Kuratierung des Festivals Klang Moor Schopfe zeichnet der Musiker und Tonkünstler Patrick Kessler aus Gais verantwortlich. 

Zum Programm 2021

Nach 2017 und 2019 ist es auch für die dritte Ausgabe vom 2. bis 12. September 2021 gelungen, renommierte nationale und internationale KlangkünstlerInnen für die Idee des Festivals zu begeistern. Die im Rahmen einer Carte Blanche entstandenen ästhetisch wie formal höchst unterschiedlichen Werke repräsentieren ein attraktives Spektrum zeitgenössischer Klangkunst.

Die Bandbreite reicht vom japanischen Multimediakünstler Ryoichi Kurokawa über die international renommierte Künstlerin Rie Nakajima, die Alltagsgegenstände zum Klingen bringt; den Berliner Musiker Alva Noto, der zusammen mit dem Maler Albert Oehlen einen Schopf bespielt; die Videokünstlerinnen Billy Roisz (Wien) und Ursula Palla (Zürich), das mehrfach ausgezeichnete Duo Cod.Act mit seinen kybernetischen Kunstwerken bis zu den jungen Zürcher Duos bittelangsam und Fresco/SommerA Frei und Franziska Koch vom OOR Saloon realisieren eine Soundinstallation und Listening-Übungen zusammen mit den Künstlerinnen Vivian WangTracy September und Nelson Irsapoullé. Der Schlagzeuger Julian Sartorius wird die Soundscape der Moorlandschaft erkunden, der Öko-Akustiker Marcus Maeder macht aus Wolkenformationen Töne, und der Interaktionsdesigner Benoît Renaudin überrascht mit einer interaktiven Installation mit Flöten. In Kooperation mit dem Festival Neue Musik Rümlingen, das dieses Jahr im Appenzellerland gastiert, zeigen Klang Moor Schopfe zudem eine Installation der Komponistin und Klangkünstlerin Cathy van Eck.

Rahmenaktivitäten

Die Präsentation der künstlerischen Arbeiten in den Schöpfen wird erweitert mit über 50 Veranstaltungen. Das reichhaltige Angebot mit Konzerten, Live-Performances, Artist Talks, Video Night, Podcasts, Sound Walks und Führungen ermöglicht dem Publikum, die KünstlerInnen und ihr Schaffen über die Installation hinaus kennenzulernen. So zeigt zum Beispiel Rie Nakajima nicht nur eine ihrer wunderbar verspielten Installationen, sondern gibt darüber hinaus auch in einer Solo-Klangperformance, im Duo mit dem belgischen Künstler Pierre Berthet, an der Video-Night sowie in einem Artist Talk Einblick in ihre Arbeit.

Der Besuch einer Rahmenveranstaltung lässt sich dieses Jahr noch einfacher mit einem Rundgang zu den Schöpfen verbinden: Die Veranstaltungen finden mehrheitlich während der Öffnungszeiten der Installationen statt und dauern bis auf wenige Ausnahmen 30 Minuten.

Freiwillige Mitarbeitende gesucht

Auch dieses Jahr sind die OrganisatorInnen für die Durchführung von Klang Moor Schopfe angewiesen auf die Unterstützung von freiwilligen HelferInnen, die sich von der Begeisterung für das Festival anstecken lassen und Freude haben, in einem kleinen Team mitzuarbeiten: "Wir brauchen flinke Hände, helle Köpfe und wetterfeste Kunstfans in der Festivalbeiz, beim Einlass zu den Veranstaltungen, bei den Installationen und und und. Ein paar Stunden, zwei, drei Tage oder auch während des ganzen Festivals. Es wäre grossartig, wenn wir auf Dich zählen könnten.", schreibt das OK.

kms

Kontakt:

https://www.klangmoorschopfe.ch/kontakt.html

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Bilder: © https://www.klangmoorschopfe.ch/festival.html 

 

 

 

 

 

 

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