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NIKOLA DIETRICH WIRD NEUE KÜNSTLERISCHE DIREKTORIN DER LISTE ART FAIR BASEL

NIKOLA DIETRICH WIRD NEUE KÜNSTLERISCHE DIREKTORIN DER LISTE ART FAIR BASEL

11.06.2024 Die Stiftung Liste Basel hat auf Empfehlung der Findungskommission Nikola Dietrich (Bild) als neue künstlerische Direktorin der Liste Art Fair Basel gewählt. Nikola Dietrich tritt die Stelle am 1. September 2024 an. Im Auftrag der Stiftung Liste Basel soll die Direktion für die Qualität und Weiterentwicklung der Liste Art Fair Basel sorgen. Darüber hinaus soll sie den Standort Basel stärken und neue Fördermodelle für junge Galerien und Kunstschaffende entwickeln.


Bild: Nikola Dietrich - Foto: © Mareike Tocha

Nikola Dietrich (1972*) studierte Kunstgeschichte, moderne deutsche Literatur und Journalismus in München und Berlin. Von 2004 bis 2007 war Dietrich Kuratorin am Portikus in Frankfurt und wirkte von 2008 bis 2014 als Leiterin für Gegenwartskunst am Kunstmuseum Basel/Gegenwart. Von 2018 bis 2023 war Nikola Dietrich Direktorin des Kölnischen Kunstvereins. Zurzeit kuratiert sie KölnSkulptur #11 im Skulpturenpark Köln.

Nikola Dietrich wird zusammen mit ihrem Sohn Köln verlassen und nach Basel ziehen. Mit Basel ist sie nicht nur beruflich verbunden; ihr Sohn Francis wurde in Basel geboren und verbrachte dort seine ersten vier Lebensjahre. Die Stiftung Liste Basel freut sich, "die herausragende und international hoch geachtete Kuratorin als künstlerische Direktorin der Liste wieder in Basel begrüssen zu können", wie sie in ihrer Medienmitteilung schreibt.

Auf die Stellenausschreibung sind rund 50 internationale Bewerbungen eingegangen. Nach umfangreichen Gesprächen und Abklärungen wurde Nikola Dietrich einstimmig von der Findungskommission der Stiftung zur Wahl vorgeschlagen. In der Mitteilung ist zu lesen: "Mit ihren Kenntnissen, Erfahrungen und ihrer starken und emphatischen Persönlichkeit zeigte sich Nikola Dietrich als die absolut richtige Wahl für diese Aufgabe. Sie hat die grosse Fähigkeit, mit unterschiedlichsten Personen zu kommunizieren und von ihnen ernst genommen zu werden. Sie pflegt enge Beziehungen zu Künstler*innen, Institutionen, Sammler*innen sowie zu Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie verfügt über sehr gute Kenntnisse und Verbindungen in verwandten Bereichen und ist international gut vernetzt. Nikola Dietrich kennt und versteht die besondere Position und Rolle der Liste in der internationalen Kunstmesselandschaft. Es ist ihr ein grosses Anliegen, die Liste weiterzuentwickeln, den speziellen 'Geist' der Liste zu erhalten und zu pflegen sowie die Liste in ihrer Einmaligkeit weiterzudenken. Dazu gehört auch, neue Fördermodelle zu entwickeln und sich voll in den Dienst der Förderung und Entdeckung von Galerien und ihren Kunstschaffenden zu stellen."

Über die Liste

Liste Art Fair Basel wurde 1996 gegründet und 23 Jahre lang von Peter Bläuer, einem der Mitgründer, geleitet und zu einer der renommiertesten internationalen Förder- und Entdeckermessen für junge Kunst aufgebaut. 2018 übernahm Joanna Kamm für fünf Jahre die Direktion. Sie erweiterte die Liste um zwei Formate: Liste Showtime und Liste Expedition, und verlegte den Standort zunächst pandemiebedingt in die Messehalle 1.1 der Messe Basel. Seit 2022 ist die Stiftung Liste Basel die neue Besitzerin der Messe. Als Non-Profit-Organisation ist die Liste Art Fair Basel der Förderung und Unterstützung junger Galerien verpflichtet. Ende 2023 hat Joanna Kamm die Leitung der Liste abgegeben. Seitdem führen Reto Nussbaum als kaufmännischer Direktor und Peter Bläuer als künstlerischer Direktor ad interim die Liste.

Die Zukunft

Nikola Dietrich, die neu gewählte künstlerische Direktion, tritt ab dem 1. September 2024 die künstlerische Leitung an. Im Auftrag der Stiftung Liste Basel soll die Direktion für die Qualität und Weiterentwicklung der Liste Art Fair Basel sorgen. Darüber hinaus soll sie den Standort Basel stärken und neue Fördermodelle für junge Galerien und Kunstschaffende entwickeln. "Die Messe wird auch in Zukunft nicht gewinnorientiert ausgerichtet sein und nach strengen Qualitätskriterien neuen, internationalen Galerien mit ihren jungen Künstler*innen eine mehrjährige Messepräsenz zu günstigen Konditionen ermöglichen. Damit bleibt die Messe auch in Zukunft eine international bedeutende Plattform für Kunstschaffende, Kunstliebhaber*innen, Museen und Sammler*innen.", heisst es in der Medienmitteilung.

cp

Kontakt:

https://www.liste.ch/

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