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ERSTE MEDIENSTIMMEN ZUR PREMIERE DES WELTTHEATERS EINSIEDELN 2024

ERSTE MEDIENSTIMMEN ZUR PREMIERE DES WELTTHEATERS EINSIEDELN 2024

14.06.2024 Hundert Jahre nach der ersten Spielzeit wird das Welttheater Einsiedeln noch bis am 7. September 2024 zum 17. Mal als Freilichttheater vor der barocken Klosterkirche aufgeführt. Die Vorlage stammt vom spanischen Barockdichter Pedro Calderón de la Barca, der das geistliche Schauspiel über Leben und Sterben 1655 auf die Bühne brachte. Seit dem Jahr 2000 werden die Freilichtaufführungen in Einsiedeln in zeitgenössischen Nachdichtungen gezeigt. Für das 100-jährige Jubiläum hat die Welttheatergesellschaft den Autor Lukas Bärfuss sowie den Regisseur Livio Andreina mit der Realisierung beauftragt. Die Musik schuf der im Januar 2024 gestorbene Bruno Amstad; die Choreografie besorgte Graham Smith, die Kostüm- und Raumgestaltung Annamaria Glaudemans, die Dramaturgie Judith Gerstenberg, die musikalische Gesamtleitung hat Susanne Theiler inne, Produktionsleiterin ist Claudia Capecchi. Über 500 Frauen, Männer und Kinder aus dem Klosterdorf engagieren sich unentgeltlich für diese Grossproduktion. Es ist das Gemeinschaftswerk eines ganzen Dorfes, in das die Mitwirkenden während fast einem Jahr den grössten Teil ihrer Freizeit investieren. Zum ersten Mal sitzen die ZuschauerInnen dieses Jahr auf einer überdachten Tribüne.


Applaus und Premierenfeier

Kurz vor halb elf war mit dem Welttheater-Lied die Premiere durch. Das Publikum war begeistert, sprang von den Sitzen und unter Standing Ovations wollte der Applaus nicht enden.

Nach dem Verräumen aller Sachen und dem Abschminken lud die Welttheatergesellschaft zu einem kleinen Imbiss ins Kultur- und Kongresszentrum Zwei Raben. Mit etwas Warmen im Bauch bat Hanspeter James Kälin nochmals den künstlerischen Stab auf die Bühne und dankte allen für die ausgezeichnete Arbeit. Wenig später wandelte sich die Bühne und ein Teil des Saals in eine Tanzfläche. In den frühen Morgenstunden des Mittwochs ging die Premierenfeier zu Ende.

René Hensler. "Einsiedler Anzeiger"

https://www.welttheatereinsiedeln.ch/libraries.files/Ab_jetzt_gilt_es_ernst_EA_140624.pdf

Das ganze Leben in 100 Minuten

Der Schluss, so viel sei verraten, gehört den Kindern und ist versöhnlich. Sehr präsent und eine Wucht in der Inszenierung ist die Musik von Bruno Amstad. Der Stimmkünstler verstarb im Januar, doch was er fürs Welttheater geschaffen hat, erzeugt Emotionen. Der Chor und das Orchester setzen seine Musik perfekt um.

Das Spielvolk, alles Laienschauspielerinnen und -spieler, hat in dieser kalten und nassen Premierennacht Grossartiges geleistet. Das Publikum zeigt sich begeistert, es gibt viele Jubelrufe und Standing Ovations. Was das Dorf auf die Beine gestellt hat, ist gewaltig.

Silvia Camenzind, "Bote der Urschweiz"

https://www.welttheatereinsiedeln.ch/libraries.files/bodu_20240612_0_0_7.pdf

Für Gott hat es im "Welttheater" keinen Platz mehr

Wenn eine riesige grüne Heuschrecke mit silbernen Augen über den Platz wankt, dann ist das toll. Wenn das Kloster rosa angestrahlt wird und der Regenhimmel beim Eindunkeln sogar ein leichtes Türkis erkennen lässt, dann kommt die Poesie auf, die Bruno Amstad Chor, Solisten und Orchester in ihr Wirken schrieb – mit Musik von Soul über Rap bis Gregorianik.

Wenn zuletzt die Showgirls tanzen und zuvor die ewigen Schatten zahlreich im Nebel wandeln, dann ist "Welttheater" in Einsiedeln, und Gott ist trotzdem irgendwie dabei.

Susanne Holz, "Zuger Zeitung"

https://www.welttheatereinsiedeln.ch/libraries.files/zugz_20240613_0_0_18.pdf

Kinder an die Macht! Frauen an die Macht! Im "Welttheater" treten neue Protagonisten auf

1924 wurde in Einsiedeln zum ersten Mal Calderóns "Welttheater" inszeniert. Das 100-Jahre-Jubiläum wird nun mit einer Neufassung von Lukas Bärfuss gefeiert. Eindrücklicher als der Plot sind die zirzensischen Massenszenen.

Ueli Bernays

https://www.nzz.ch/feuilleton/welttheater-einsiedeln-eine-neue-fassung-von-lukas-baerfuss-ld.1834458

Bärfuss' "Welttheater" lässt das Publikum in Einsiedeln nach Luft schnappen

Zum 100-Jahr-Jubiläum schaffen Autor Lukas Bärfuss und Regisseur Livio Andreina eine bittersüsse Überschreibung des barocken Stücks – mit Schockmoment.

Alexandra Kedves

https://www.tagesanzeiger.ch/welttheater-einsiedeln-2024-lukas-baerfuss-der-schockmoment-173836439989

Kinder halten Welt in Bewegung

Bei nasskaltem Wetter ging am Dienstag die Premiere des Welttheaters 2024 in Einsiedeln SZ über die Bühne. Eine wunderprächtige Inszenierung wie ein reinigendes Sommergewitter.

Daniel Arnet

https://www.blick.ch/gesellschaft/so-ist-das-neue-welttheater-einsiedeln-kinder-halten-welt-in-bewegung-id19836882.html

Aufstand auf der Bühne: Das Welttheater liefert ein starkes Spiel

Kinder an die Macht! Zum 100-jährigen Jubiläum hat Autor Lukas Bärfuss das Einsiedler Welttheater zukunftsfähig gemacht – und bringt viel Offenheit in die Tradition.

Die traditionellen Protagonisten mögen nicht mehr: Sie stehen aufgereiht auf der Empore des imposanten Klosterplatzes in historischen Kostümen und sehen keinen Sinn mehr darin, das Welttheater aufzuführen. Die Show soll abgesagt werden. Doch nicht alle sind damit einverstanden.

Emanuela und Pablo begehren auf: "Wenn ihr nicht spielt, dann spielen wir Kinder halt alle Rollen selbst!"

Dagmar Walser

https://www.srf.ch/kultur/buehne/premierenkritik-aus-einsiedeln-aufstand-auf-der-buehne-das-welttheater-liefert-ein-starkes-spiel

Das Einsiedler Welttheater feiert hundert Jahre seines Bestehens, und Lukas Bärfuss stellt in seinem raumlassenden Text die Frage nach dem guten, dem richtigen Leben

Es gibt keine Hauptrollen, keine Statisten, sondern "alle zusammen ergeben das Ganze" - so der Autor. Unverrückbare Mitspielerin ist die Klosterfassade; an ihrer imposanten Architektur misst sich die Inszenierung. Wie viel erträgt dieser Hintergrund an Ausgelassenheit, gar an Klamauk, wie sehr verlangt er nach Feierlichkeit? Es ist eine Gratwanderung, die Autor, Spielvolk und Publikum einschlagen. Livio Andreinas Inszenierung wirkt leicht und spielerisch (indessen hätte man das burleske Vor- und Nachspiel fallenlassen können). (…)

Gemäss Lukas Bärfuss soll das Welttheater alle Emotionen wecken. Ja, die Gefühle haben sich geregt, Werden und Vergehen haben sich als Gewissheit eingebrannt. Jeder muss einmal abtreten, "irgendwann ist Schluss".

Beatrice Eichmann-Leutenegger

https://www.kathbern.ch/pfarrblatt/news-artikel/welttheater-einsiedeln-100-jahre-kollektive-buehnenkunst

Im Strudel der Weltprobleme

Lukas Bärfuss hat für das Volkstheater vor dem Kloster Einsiedeln Calderón de la Barcas barockes Welttheater aktualisiert. Die Themen sind dieselben geblieben, die Klimakrise und eine Seuche sind dazu gekommen. Aber mit der barocken Heilsgewissheit geht Bärfuss anders um. Nach Pandemie-bedingter Verzögerung fand jetzt die Premiere statt.

Tobias Gerosa

https://www.nachtkritik.de/nachtkritiken/schweiz/zentralschweiz/einsiedeln/einsiedler-welttheater/welttheater-einsiedeln-einsiedeln

Pedro Calderón’s play The Great Theater of the World has been performed in Einsiedeln, central Switzerland, for 100 years

This year author Lukas Bärfuss and director Livio Andreina have reinterpreted Calderón’s play, bringing the characters back to life. But they refuse to play a part in today’s world. Only the young Emanuela agrees to do so – with all the consequences that involves. She becomes old, poor, rich, powerful, beautiful, warm and heartless. She chases the Author, who directs the people, to the Devil. Ultimately, the question remains: "Have I acted wisely?"
All the world’s a stage, and in Einsiedeln – as in the past 100 years – the stage becomes the world.

https://www.swissinfo.ch/eng/swiss-abroad/switzerland-today/80343628

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Kontakt:

https://www.welttheatereinsiedeln.ch/home

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