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Verleihung des Prix Meret Oppenheim 2013 in der Kunsthalle Bern

Verleihung des Prix Meret Oppenheim 2013 in der Kunsthalle Bern

25.09.2013 Das Bundesamt für Kultur (BAK) lädt am 2. Oktober 2013 ab 18 Uhr in die Kunsthalle Bern (Helvetiaplatz 1, 3005 Bern) zur Preisvergabe "Prix Meret Oppenheim 2013" ein. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.


Bild: Meret Oppenheim, http://www.bak.admin.ch/aktuelles/

Mit dem Prix Meret Oppenheim zeichnet das Bundesamt für Kultur herausragende Kulturschaffende aus den Bereichen Bildende Kunst, Architektur und Vermittlung aus.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2013 sind:

  • Thomas Huber (Laudatio von Christian Bernard)
  • Miller & Maranta (Laudatio von Roger Diener)
  • Marc Olivier-Wahler (Laudatio von Gianni Motti)

THOMAS HUBER

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Bild: Thomas Huber - Foto: © Beate Klompmaker

Thomas Huber wird mit dem Prix Meret Oppenheim für Kunst ausgezeichnet und ist somit der Nachfolger von Niele Toroni. Er wurde 1955 in Zürich geboren und lebt und arbeitet heute in Berlin. Von 1980 bis 1983 war er Schüler von Fritz Schwegler an der Kunstakademie Düsseldorf.

Der international bekannte Künstler mit Deutschschweizer Wurzeln hat sich vor allem in der französischen Schweiz einen Namen gemacht. 2012 widmete ihm das Mamco in Genf eine grosse Retrospektive.

Die Reden, die er vor seinem Bild zu halten pflegt, sind untrennbar mit seinem Werk verbunden und zeugen von einer intensiven intellektuellen Auseinandersetzung, die seine Arbeiten beseelt.

Für ihn ist das Bild ein Ort der Vermittlung von Botschaften. In den Werken selbst setzt sich der Künstler mit den Problemen der Malerei, der Perspektive, der Sinnestäuschung und der Autoreferentialität auseinander.

Thomas Huber hinterfragt in seinen Arbeiten auch die Stellung der Malerei gegenüber der digitalen Kunst, der Fotografie und der zeitgenössischen Reizüberflutung.

MARC-OLIVIER WAHLER

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Bild: Marc-Olivier Wahler

Als Kunstvermittler wurde dieses Jahr der Kunstkritiker und Kurator Marc-Olivier Wahler (1964) ausgezeichnet. Er leitete das Palais de Tokyo in Paris (2006-2012), das Swiss Institute in New York (2000-2006) und das CAN in Neuenburg (1995-2000).

Marc-Olivier Wahler wird für die Erfindung einer Ausstellungstypologie gewürdigt, welche die Grenzen zwischen elitärer und populärer Kultur sowie zwischen den verschiedenen Medien der Kunst (Architektur, angewandte Kunst, Tanz, Literatur, Theater und Musik) aufbricht.

Sein letztes Projekt, CHALET SOCIETY, wurde 2012 in Paris initiiert und öffnete seine Tore diesen Sommer in Los Angeles.

Marc-Olivier Wahler studierte Philosophie und Kunstgeschichte und begann seine Laufbahn 1992 im Mudac in Lausanne und im Mamco in Genf. Er gewann den Eidgenössischen Preis für Kunstvermittlung bereits zweimal, in den Jahren 2000 und 2004. Bis heute hat er über 400 Ausstellungen organisiert.

MILLER & MARANTA

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Bild: Miller & Maranta - Foto: © Ruedi Walti

Architektur als physische Repräsentation des optisch Erlebbaren, das ein Eigenleben entwickelt und zu Neuem wird, dies ist die Kernhaltung der Architekten Quintus Miller (1961) und Paola Maranta (1959).

Dabei spielen für die beiden Architekten, die sich in den Achtzigerjahren während ihres Studiums an der ETH kennengelernt haben und seit 1994 das gemeinsame Architekturbüro Miller & Maranta betreiben, poetische Aspekte eine zentrale Rolle. Diese Auseinandersetzung mit der eigenen Existenz durch Konnotationen, Bezüge und Stimmungen zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk des Duos.

Besonders eindrücklich kommt dies beim Um- und Erweiterungsbau des Alten Hospizes auf dem Gotthardpass zur Geltung, in der über 20 Jahre währenden Arbeit am Hotel Waldhaus in Sils-Maria sowie im Erweitungsbau der Villa Garbald in Castasegna, welche 1863/4 von Gottfried Semper für die damaligen Besitzer - Freunde der Künstlerfamilie Giacometti - entworfen wurde.

Publikation «Prix Meret Oppenheim 2013»

Im Rahmen der Preisvergabe werden mit den Preisträgerinnen und Preisträgern Interviews geführt. Die Publikation, für deren graphische Gestaltung Dan Solbach verantwortlich zeichnet, wird an der Preisverleihung präsentiert.

Die Interviews führen Bice Curiger mit Marc-Olivier Wahler, Prof. Dr. Wolfgang Ullrich mit Thomas Huber und Eric Lapierre mit Quintus Miller und Paola Maranta.

Beilage zum "Kunst-Bulletin", November 2013, hrsg. vom Bundesamt für Kultur, 2013.

Kontakt:

http://www.bak.admin.ch/aktuelles/03123/04762/04981/index.html?lang=de

Auf dieser Webseite u.a. erschienen:

https://www.ch-cultura.ch/de/archiv/bildende-kunst-fotografie-grafik-architektur/das-bundesamt-fuer-kultur-bak-verleiht-die-eidgenoessischen-kunstpreise-2013-in-basel

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