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Neuerscheinung: Biennale Venedig. Die Beteiligung der Schweiz, 1920–2013 (Aufsätze & Materialien)

Neuerscheinung: Biennale Venedig. Die Beteiligung der Schweiz, 1920–2013 (Aufsätze & Materialien)

10.09.2013 Die Biennale von Venedig, 1895 erstmals veranstaltet, ist weltweit die traditionsreichste Plattform für die künstlerische Repräsentation nationaler Identität. Seit 1920 nutzt auch die Schweiz diese Möglichkeit zur Selbstdarstellung, anfangs sporadisch, ab 1932 regelmässig und seit 1952 in einem freistehenden, von Bruno Giacometti entworfenen Pavillongebäude in den Giardini. In einer Publikation präsentiert das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) seine Forschungsresultate zu den Schweizer Beiträgen für die Biennale di Venezia von den Anfängen bis heute.


Seit 93 Jahren figuriert die Schweiz unter den Teilnehmerstaaten der Biennale von Venedig, die in ihrer fast 120-jährigen Geschichte zu einer der bedeutendsten Institutionen des internationalen Kunstbetriebs geworden ist.

1920 kam die Eidgenossenschaft erstmals einer Einladung an diese «Weltausstellung der Kunstnationen» (Beat Wyss) nach. In ihren seit 1932 regelmässigen Beteiligungen artikuliert sich die - wenn auch inoffizielle - kulturelle Aussenpolitik der Schweiz, die Rückschlüsse auf das Verhältnis zwischen lokaler Eigenart und nationalem Selbstverständnis erlaubt.

Die zweibändige Publikation des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA), die erstmals alle offiziellen Schweizer Beteiligungen an der Biennale von Venedig eingehend untersucht und ausführlich dokumentiert, ist eines der Ergebnisse eines mehrjährigen Forschungsprojekts zur Biennale von Venedig, das von Prof. Dr. Beat Wyss im Rahmen eines Aufenthaltes bei SIK-ISEA initiiert und begleitet wurde.

Ein Reader mit 14 Beiträgen und ein reich bebilderter Materialienband rollen die Geschichte der nationalen Schweizer Biennale-Teilnahmen unter verschiedenen Aspekten auf. So lässt sich etwa nachvollziehen, wie sich die Erwartungshaltung gegenüber der Repräsentation durch Kunst in dieser Zeit veränderte, oder wie sich der Föderalismus in der Kunstpolitik auswirkte.

Und der Leser findet Antwort auf die Frage, welche Kunstschaffenden wann und mit welchen Werken auf Einladung der Eidgenossenschaft an der Biennale vertreten waren.

In Ergänzung zur Publikation lancierte SIK-ISEA zur Eröffnung der 55. Biennale von Venedig die Website www.biennale-venezia.ch. Als kostenlos zugängliches und laufend ergänztes Online-Nachschlagewerk erschliesst sie sämtliche offiziellen Schweizer Beteiligungen an der Biennale von Venedig seit 1920.

Erfasst sind etwa die teilnehmenden Kunstschaffenden, die zuständigen Kommissäre und Mitglieder der Eidgenössischen Kunstkommission sowie ausgestellte Werke, Literatur und relevante Dokumente.

Alphabetische und chronologische Suchfunktionen auf einer attraktiven, benutzerfreundlichen Oberfläche ermöglichen weitreichende Recherchen in sämtlichen Datenbeständen. SIK-ISEA beliefert zudem die offizielle Biennale-Site von Pro Helvetia (www.biennials.ch) mit ausgewählten Datensätzen.

Angaben zur Publikation

Biennale Venedig. Die Beteiligung der Schweiz, 1920-2013 (Reihe «outlines», Bde. 8/1 & 8/2), hrsg. von Regula Krähenbühl / Beat Wyss, Zürich: SIK-ISEA / Scheidegger & Spiess, 2013.

mgt

Kontakt Zürich:

SIK-ISEA
Zollikerstrasse 32
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CH-8032 Zürich
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F +41 44 381 52 50

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http://www.sik-isea.ch/

 

 

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