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DER PRIX VISARTE 2015 GEHT AN NAVID TSCHOPP

DER PRIX VISARTE 2015 GEHT AN NAVID TSCHOPP

05.09.2015 In Thun wurde erstmals der PRIX VISARTE verliehen, die Schweizer Auszeichnung herausragender Projekte im Bereich Kunst und Bau / Kunst im öffentlichen Raum. Der Preis wird von der Julius Bär Stiftung dotiert.


Bild: Der PRIX VISARTE 2015 geht an Navid Tschopp für sein Werk "Renaissance / Résistance", "mit dem er in Zürich West ohne Auftrag und als Einzelkämpfer gleichzeitig subtil und in seiner politischen Aussage auch plakativ in den öffentlichen Raum eingreift."

Für den PRIX VISARTE 2015 standen 142 Werke zur Wahl. Eine unabhängige, interdisziplinär besetzte Jury mit Giovanni Carmine (Direktor Kunsthalle St.Gallen), Chaja Lang (Galeristin), Josef Felix Müller (Künstler, Präsident visarte.schweiz), Thomas von Ballmoos (Architekt) und Ingrid Wildi Merino (Künstlerin), präsidiert von Christoph Doswald (freier Kurator, Vorsitzender AG KiöR Zürich) ermittelte für den PRIX VISARTE 2015 drei Preisträgerinnen und Preisträger.

Der PRIX VISARTE 2015 geht an Navid Tschopp für sein Werk "Renaissance / Résistance", "mit dem er in Zürich West ohne Auftrag und als Einzelkämpfer gleichzeitig subtil und in seiner politischen Aussage auch plakativ in den öffentlichen Raum eingreift."

Katja Schenker erhält eine Auszeichnung für ihren Zaun "Kerberos" aus rostigen, verformten Armierungsnetzen in Winterthur, "der zwischen billigem Material und vergleichsweise hohen Kosten changiert und damit eine öffentliche Debatte auslöste."

Als drittes Werk wird "Das Instrument des Horizontes - Die Partitur der Blicke" von Yves Netzhammer in Diessenhofen gewürdigt. Die Auszeichnung richtet sich hier ausdrücklich auch an die Auftraggeberin, die Raiffeisen Bank Untersee-Rhein, die das Werk gegen die Kritik der Behörden verteidigte.

Hintergrund des PRIX VISARTE ist gemäss Mitteilung "der Schweizer Bauboom, in dessen Zusammenhang in den letzten Jahren viele bahnbrechende Kunstwerke entstanden sind. Bislang fehlt jedoch eine gesamtschweizerische Wahrnehmung und Bewertung dieser Projekte. Mit der Schaffung des PRIX VISARTE soll diese Lücke geschlossen werden und ein Gütesiegel entstehen, das alle zwei Jahre herausragende Kunstwerke prämiert."

Parallel zum PRIX VISARTE entsteht eine umfassende, öffentliche Datenbank, die alle Beteiligten vernetzt wie auch Interessierten die Möglichkeit bietet, Fragen in Bezug auf Kunst und Bau / Kunst im öffentlichen Raum umfassend selbständig zu recherchieren oder bei Bedarf einen Zugang zu den visarte-Expertinnen und -Experten zu finden.

Der PRIX VISARTE wurde von visarte.schweiz, dem 1865 gegründete Berufsverband visuelle Kunst, initiiert. Mit dem Patronat des Bund Schweizer Architekten BSA beteiligt sich zudem ein weiterer, in diesem Feld tätiger Berufsverband für die Kunst. Mit der Mobiliar Versicherung unterstützt ein weiterer namhafter Sponsor den PRIX VISARTE 2015.

cp

Kontakt:

visarte.schweiz, berufsverband visuelle kunst, Kasernenstrasse 23, 8004 Zürich, 044 462 10 30, info@prixvisarte.ch

oder: Christoph Doswald, Präsident der Jury PRIX VISARTE 2015, 079 213 93 62, christoph.doswald@visarte.ch

www.prixvisarte.ch

 

 

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