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DAS KÜNSTLERHAUS CENTRE ALBERT ANKER IN INS/ANET STEHT KURZ VOR DER ERÖFFNUNG

DAS KÜNSTLERHAUS CENTRE ALBERT ANKER IN INS/ANET STEHT KURZ VOR DER ERÖFFNUNG

31.05.2024 Das Künstlerhaus in Ins/Anet öffnet für das Publikum ab 7. Juni 2024 nach 12-jähriger Vorbereitung und ermöglicht "eine Entdeckungsreise in das künstlerische und gesellschaftliche Universum von Albert Anker im authentischen Rahmen des historischen Anker-Hauses und der respektvollen und eleganten Erweiterung mit dem zeitgenössischen Kunstpavillon.", wie es auf der Webseite des Zentrums heisst. Das Centre Albert Anker zeigt im Gegensatz zu den Museen nicht die bekannten und bewunderten Gemälde, sondern ermöglicht die nahe Begegnung mit dem Künstler, seiner Zeit, seinem Lebensraum und unbekannten Werken, Dokumenten und Objekten: "Es ist ein lebendiges Archiv für alle, das überraschende und berührende Eindrücke hinterlässt, die den Künstler in einem neuen Licht erscheinen lassen." Der Besuch in Ins umfasst die Dauerausstellung, das Künstleratelier und die historische Wohnung mit Führung sowie die Wechselausstellung im Kunstpavillon. Saisonal verschiedenen Angebote sind zu beachten wie auch die erforderliche Online-Buchung.


Bild oben und unten: historische Wohnung von Albert Anker - Alle Fotos: © Alexander Jaquemet

 Albert Ankers historische Wohnung - Fotos: © Alexander Jaquemet

Albert-Anker-Haus Empfang - Foto: © Alexander Jaquemet

Bild: Albert-Anker-Haus Empfang - Foto: © Alexander Jaquemet

Nach 12 Jahren hat die Stiftung Albert-Anker-Haus Ins die Idee "Vom Anker-Haus zum Centre Albert Anker" realisiert, mit dem Neubau, dem Umbau- und Sanierungsprojekt, das zwischen 2021 und 2024 umgesetzt wurde. Die ganze Anlage mit historischem Haus und neugebauten Kunstpavillon ist eine elegante Verbindung zwischen Denkmal, moderner Architektur und Szenografie des Architekten und Projektleiters Marcel Hegg aus Biel, der einen Ort schaffen wollte, "wo man Albert Anker und seiner Zeit nah kommen kann".

Das Künstleratelier ist das Herz des Centre Albert Anker. Es wurde seit sieben Generationen von der Familie unberührt erhalten und ist in seinem Erhaltungszustand einzigartig in der Schweiz. Selbst in ganz Europa finden sich nur wenige vergleichbare Beispiele aus der Zeit des 19. Jahrhunderts. Nach einer sanften Renovation gibt auch die historische Wohnung Einblick in das gutbürgerliche Leben der Familie Anker.

Mit den neuen Empfangsräumen im Tenn und Stall sowie in der neu eingerichteten Dauerausstellung im Dachraum treffen zwei Welten aufeinander. Heimatstil trifft auf zeitgenössisches Design. Dabei ist der gesamte Ausstellungskörper in den bestehenden Ökonomieteil eingefügt worden, ohne die ursprüngliche Struktur zu verletzen.

Im Albert-Anker-Haus - alle Fotos: © Alexander Jaquemet

Bilder: Im Albert-Anker-Haus - Alle Fotos: © Alexander Jaquemet

Im Albert-Anker-Haus - alle Fotos: © Alexander Jaquemet

Die Dauerausstellung vermittelt als zentrales Angebot in 15 Themen die Lebens- und Arbeitswelt des Künstlers in seinem Umfeld. Der Mensch und Künstler wird sowohl in seinem Berner Heimatdorf Ins (französisch: Anet), als auch im nationalen und internationalen Kontext des 19. und frühen 20. Jahrhunderts gezeigt. In einer Abfolge von Nischenräumen sind von der Familie Anker über die Weggefährten bis hin zu Ankers Interesse für Bildung, Geschichte und Technik zahlreiche spannende und überraschende Lebensstationen dokumentiert. Sie ist zweisprachig, durch audiovisuelle Medien unterstützt, selbsterklärend und kann ohne Führung ganzjährig besucht werden.

Albert Ankers Atelier - alle Fotos: © Alexander Jaquemet

Bild: Albert Ankers Atelier - Alle Fotos: © Alexander Jaquemet

In der nordöstlichen Ecke des idyllischen Gartens ist ein moderner Speicher als Aufbewahrungsort der Kunst- und Kulturgüter neu gebaut worden. Der Kunstpavillon ist auch Ort der jährlichen Wechselausstellungen, welche die Sammlung der Stiftung Albert-Anker-Haus Ins thematisch präsentieren. Die erste Wechselausstellung ist den Reisen Ankers zwischen 1861 und 1891 in den Süden gewidmet. Unter dem Titel "Licht des Südens" werden über zwanzig einzigartige, kaum bekannte, kleinformatige Reisebilder in impressionistischer Malweise sowie kleine Ölgemälde gezeigt. Ausserdem sind Ankers Kopien aus berühmten Museen sowie seine geografischen Karten und zehn seiner einzigartigen "Carnets", Notizbüchlein, zu sehen.

Beim Besuch des Centre Albert Anker sind die saisonal unterschiedlichen Angebote zu beachten. Für alle Besuche gilt, dass eine vorgehende Buchung online mit Zeitfenster nötig ist, aufgrund der platzmässig beschränkten Räumlichkeiten. Die Angebote sind für individuelle Besuche, mit oder ohne Führung während den Öffnungszeiten Freitag bis Sonntag, oder für Gruppen und Schulen mit Führung ausserhalb der Öffnungszeiten, Dienstag bis Donnerstag, auf Anmeldung konzipiert.

Die Trägerschaft des Centre Albert Anker ist die 1994 gegründete Stiftung Albert-Anker-Haus Ins, welche ab 2012 die Idee "Vom Albert-Anker-Haus zum Centre Albert Anker" entwickelte und realisierte. Das Neubau, Umbau- und Sanierungsprojekt wurde von 2021 bis 2024 umgesetzt mit der Finanzierung von CHF 5.8 Mio durch die Familie/Nachfahren, Denkmalpflege, Kanton und Gemeinde, Stiftungen und Gönner.

Daniela Schneuwly-Poffet ist seit 2022 die betriebliche und künstlerische Leiterin des Centre Albert Anker. Sie ist Kunsthistorikerin und Papierrestauratorin und sie ist verantwortlich für die Ausstellungen, das Programm und die Sammlung des Centre Albert Anker. Sie wird unterstützt vom Verantwortlichen Sicherheit/Technik/Service und von einer wissenschaftlichen Praktikantin.

Hinweis:

Das Kunstmuseum Bern hat mit dem Sammlungsschwerpunkt "Albert Anker. Lesende Mädchen" (bis 21.7.2024) den Auftakt zur Eröffnung des Centre Albert Anker gegeben. Das Kunstmuseum Bern ist im Stiftungsrat Albert-Anker-Haus Ins vertreten.
-> https://www.kunstmuseumbern.ch/de/sehen/heute/1200-albert-anker--120.html

rgh

Kontakt:

https://centrealbertanker.ch/de/

Auf www.ch-cultura.ch u.a. erschienen:

2010:

https://www.ch-cultura.ch/de/archiv/museum-ausstellung-galerie/albert-anker-schoene-welt.-zum-100.-todestag

2011:

https://www.ch-cultura.ch/de/archiv/bildende-kunst-fotografie-grafik-architektur-design/lesendes-maedchen-von-albert-anker-wechselte-heute-fuer-900000-franken-besitzer

https://www.ch-cultura.ch/de/archiv/bildende-kunst-fotografie-grafik-architektur-design/rekorde-mit-schweizer-kunst

2013:

https://www.ch-cultura.ch/de/archiv/museum-ausstellung-galerie/albert-anker-und-der-realismus-in-der-schweiz

2015:

https://www.ch-cultura.ch/de/archiv/museum-ausstellung-galerie/centre-albert-anker-plaene-der-stiftung-albert-ankerhaus-ins

2019:

https://www.ch-cultura.ch/de/archiv/museum-ausstellung-galerie/albert-anker.-zeichnungen-und-aquarelle

2020:

https://www.ch-cultura.ch/de/archiv/kulturfoerderung-kulturvermittlung-kultur-und-medienpolitik/insanet-vom-albertankerhaus-zum-centre-albert-anker

2021:

https://www.ch-cultura.ch/de/archiv/museum-ausstellung-galerie/projekt-centre-albert-anker-in-insanet-daniela-schneuwlypoffet-uebernimmt-betriebliche-und-kuenstlerische-leitung

2022:

https://www.ch-cultura.ch/de/archiv/film-video-audiovisuelles/endo-anaconda-zuhause-bei-albert-anker

https://www.ch-cultura.ch/de/archiv/museum-ausstellung-galerie/der-kunstpavillon-des-centre-albert-anker-in-insanet-ist-in-betrieb

2024:

https://www.ch-cultura.ch/de/archiv/museum-ausstellung-galerie/anker-et-lenfance

https://www.ch-cultura.ch/de/archiv/museum-ausstellung-galerie/albert-anker.-lesende-maedchen

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Kunstpavillon beim Albert-Anker-Haus - Alle Fotos: © Alexander Jaquemet

Bild: Kunstpavillon beim Albert-Anker-Haus - Alle Fotos: © Alexander Jaquemet

Kunstpavillon beim Albert-Anker-Haus, Innenansicht - Alle Fotos: © Alexander Jaquemet

Bild: Kunstpavillon beim Albert-Anker-Haus, Innenansicht - Alle Fotos: © Alexander Jaquemet

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