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Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit täglich neuen Beiträgen dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.

Photo: © Bernard Dubuis. Médiathèque Valais, Martigny – Exposition jusqu’au 27 mars 2027 – En savoir plus: https://ch-cultura.ch/kulturfoerderung-kulturvermittlung-kultur-und-medienpolitik/tours-et-detours-photographies-de-bernard-dubuis/

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2. November 2026

«TIMO ULL­MANN – FULL­SCREEN»

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Ausstellung in der Kunsthalle Luzern, bis am 19. Dezember 2026

2. November 2026

SO­LO­THUR­NER FILM­TA­GE 2027 BRIN­GEN RE­TRO­SPEK­TI­VE zum FILM­KOL­LEK­TIV ZÜ­RICH

Solothurner Filmtage 2027 bringen Retrospektive zum Filmkollektiv Zürich - Foto: © Cinémathèque suisse

Die 62. Solothurner Filmtage vom 20. bis 27. Januar 2027 widmen ihre Retrospektive dem Filmkollektiv Zürich. Das 1975 gegründete Produktionskollektiv steht für politische Filme zu Themen wie Wohnungsnot,
Atomkraft oder Selbstbestimmung. Das Programm schlägt die Brücke zur Gegenwart und fragt: Warum sind diese Filme heute so aktuell? In Gesprächen und Debatten werden die Themen aus heutiger Perspektive diskutiert.

2. November 2026

KAN­TON ST.GAL­LEN: DIE SECHS KUL­TUR­RE­GIO­NEN WAR­NEN VOR KÜR­ZUN­GEN

Kultur Kanton St.Gallen SG

Die geplanten und an dieser Stelle bereits gemeldeten Kultur-Sparmassnahmen des Kantons St.Gallen würden alle Regionen treffen, schreiben heute Kultur St.Gallen Plus, Kultur Toggenburg, Kultur Zürichsee Linth, Rheintaler Kulturstiftung, Südkultur und Thur Kultur in einem gemeinsamen Communiqué. Sie wehren sich gegen die Kürzungen, warnen vor einem Abbau des Kulturangebots und fordern den Kantonsrat in ihrer Stellungnahme auf, auf die geplanten Kürzungen zu verzichten.

1. November 2026

JU­GEND­STIL­HAUS IM SIM­MEN­TAL NEU BE­LEBT

Ferien im Baudenkmal FiB, Ernst Wälti Haus in Zweisimmen (BE) – Fotos: © Studio Gataric, https://www.studiogataric.ch/

Das 1905 erbaute Ernst Wälti Haus in Zweisimmen (BE) steht beispielhaft für den Wandel des Simmentaler Ortes zum Tourismusort. Nach längerem Leerstand wurde das markante Wohn- und Geschäftshaus zwischen 2023 und 2025 sorgfältig restauriert. Heute ist im Dachgeschoss die Ferienwohnung «Belle Rose» eingerichtet, die über die Stiftung Ferien im Baudenkmal vermietet wird. Das Haus ist in Privatbesitz.

1. November 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER GRA­FI­KERS, PLA­KAT­KÜNST­LERS UND BÜH­NEN­BILD­NERS KARL DO­ME­NIC GEISS­BÜH­LER

Karl Domenic Geissbühler 2025 im Gespräch mit der «Zürcher Studierendenzeitung», für die Geissühler 1959 Titelbilder gestaltete, als sie noch Zürcher Student» hiess. Foto: © Linn Stählin, https://www.zsonline.ch/2025/02/20/die-eigene-ecke-zeichnen

Der am 15. November 1932 in Winterthur geborene Schweizer Grafiker, Plakatkünstler, Bühnenbildner und Kunstlehrer Karl Domenic Geissbühler (Bild) ist am 22. Oktober 2026 gestorben, wie jetzt bekannt wird. Er zählte zu den weltweit renommiertesten und originellsten Gestaltern von Plakaten zu Opernaufführungen. Geissbühler besuchte von 1949 bis 1954 die Grafikfachklasse an der Kunstgewerbeschule Zürich. Seine Lehrer waren u. a. Johannes Itten und Ernst Keller. Danach bildete er sich an der Kunsthochschule Berlin weiter.
Von 1958 bis 1964 arbeitete Geissbühler als Art Director in der Rudolf Farner Werbeagentur AG in Zürich. 1964 eröffnete er sein eigenes Atelier. Geissbühler unterrichtete an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel. Von 1976 bis 2012 war er verantwortlich für die gesamte Werbung und die Bühnenbilder des Opernhauses Zürich. Zudem entwarf er verschiedene Ausstattungen und Bühnenbilder für Oper und Ballett an den Opernhäusern bzw. Stadttheatern in Zürich, Basel und New York. Weitere Kunden waren u. a. die British Airways und die Bernina Nähmaschinenfabrik. Karl Domenic Geissbühler erhielt 1965 den eidgenössischen Preis für Gestaltung sowie 1961, 1963, 1988 und 1990 den Preis für das «Schweizer Plakat des Jahres». 2007 wurde er mit der Goldmedaille in der Sparte Kultur der besten Plakate der Schweiz geehrt. Karl Domenic Geissbühler war Mitglied der Alliance Graphique Internationale (AGI) und des Art Directors Club der Schweiz (ADC). Seine Plakate wurden weltweit ausgestellt und international ausgezeichnet. 2012 übergab er die Leitung seines Grafikbüros seiner Tochter Nadine Geissbühler. (*)

31. Oktober 2026

DER SCHWEI­ZER JOUR­NA­LIST UND FO­TO­GRAF JOSEF «SEPPI» RIT­LER IST GE­STOR­BEN

«Blick»-Reporter Josef Ritler verlässt den brennenden Luzerner Bahnhof – selbstverständlich mit Krawatte (1971) - © Josef Ritter, https://www.ritlermedia.ch/index.html

Der 1939 in Naters (VS) geborene Schweizer Journalist und Fotograf Josef «Seppi» Ritler (Bild) ist am 29. Oktober 2026 in Luzern gestorben. Ritler ging zunächst in Naters, dann in Brig zur Schule. Die spätere Maurerlehre konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht beenden. Deshalb begann er eine Ausbildung zum Fotografen in Luzern. Er arbeitete zunächst für verschiedene Zeitungen und die Schweizer Armee. Bei Fotoaufnahmen im Vorfeld der Expo64 in Lausanne wurde der «Blick» schliesslich auf ihn aufmerksam. Für diesen arbeitete er 40 Jahre bis zu seiner Frühpensionierung im Alter von 64 Jahren sowohl als Fotograf als auch als Journalist. Ab Herbst 2003 wirkte Ritler beim Schweizer Regionalsender «TeleTell» gelegentlich als VJ. (*)

31. Oktober 2026

MU­SE­UM FÜR AR­CHÄO­LO­GIE THUR­GAU: EPO­CHE FÜR EPO­CHE ZUR NEUEN DAU­ER­AUS­STEL­LUNG

Der Goldbecher von Eschenz - Foto: Lokolia, 2017 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Museum_f%C3%BCr_Arch%C3%A4ologie_P1020736.jpg

Sukzessive erneuert das Museum für Archäologie Thurgau in Frauenfeld seine Dauerausstellung und bringt sie auf den neuesten Stand der Forschung. Nach den Pfahlbauern, dem Raum, welcher den einzigartigen Goldbecher beherbergt, und der Bronzezeit ist nun das Kapitel Steinzeit an der Reihe.

31. Oktober 2026

«MICHELLE MAD­DOX | CARL ROESCH. THAT WHICH STILL RE­MAINS»

Michelle Maddox, Stillleben mit Selbstporträt, 2022, Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm

Ausstellung im museum kunst+wissen, Diessenhofen (TG), bis am 21. März 2027

31. Oktober 2026

UM­WELT­PIO­NIER WAL­TER SCHMID ER­HÄLT DEN MIT 200’000 FRAN­KEN DO­TIER­TEN PREIS DER STIF­TUNG BRAN­DEN­BER­GER 2026

Walter Schmid mit Kompogas - Foto: Beat Pfändler, 2005 - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Walter_Schmid_mit_Kompogas.jpg?uselang=de#Lizenz

Der 1944 geborene Schweizer Unternehmer und Umweltpionier Walter Schmid (Bild) konnte in Bern den diesjährigen, erneut mit 200’000 Franken dotierten Preis der Stiftung Brandenberger entgegennehmen. Die Entwicklung des Kompogas-Verfahrens um 1989 war sein Verdienst und das von ihm ab 1991 aufgebaute Unternehmen Kompogas ist schweizweit bekannt. Walter Schmid gründete das Baugeschäft unter seinem Namen im Jahre 1966, als er 21 Jahre alt war. Schon früh baute Schmid pragmatisch alles technisch Machbare, um (fossile) Energie zu sparen, immer in der Hoffnung, dass sich die Lösungen auch ökonomisch rechnen würden. Schon 1975 baute Schmid eine der ersten Vakuum-Sonnenkollektor-Anlagen der Schweiz, kombiniert mit Stückholzheizung. Es folgten Erdkollektoren, Tiefwasserbohrungen und 1988 seine erste gebäudeintegrierte Photovoltaikanlage. Im Gegensatz zum Gebäudebau, wo Schmid seine Ideen unabhängig umsetzen konnte, wurde sein Elektro-Nutzfahrzeug-Konzept «Solcar» schon im 1990 mit Preisen ausgezeichnet, fand jedoch nur 150 der benötigten 500 Käufer, sodass das Projekt eingestellt wurde. Nach den Erfahrungen aus dem Unternehmen Kompogas betreffend Mobilisierung der Bevölkerung baute Schmid von 2010 bis 2012 in Spreitenbach das Zentrum Umwelt Arena, in welchem sich die Bevölkerung über den neuesten Stand der verfügbaren Techniken zur Energieeffizienz informieren kann. Nach dem Ansatz von Schmid soll dort laufend das technisch Machbare sofort gezeigt werden, es wird jedoch nichts verkauft. Walter Schmid hat u.a. 2003 den Europäischen Solarpreis, 2010 den Schweizer Umweltpreis und 2012 den Watt d’Or-Spezialpreis der Jury erhalten.

31. Oktober 2026

DIE KA­TA­STRO­PHE UND DIE TI­SCHE DES AN­STOS­SES

Die «Markttische» im Kreuzgang des Basler Müsters, sind eine Arbeit von Bettina Eichin. Totenkopf auf einer Basler Trommel, die neben dem einen Tisch steht . - Foto: Bobo11, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Bobo11 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Basel_M%C3%BCnster_Kreuzgang_Marktische_P6A9209.jpg

Die «Markttische» sind zwei bronzene Skulpturen der Schweizer Bildhauerin Bettina Eichin von 1986. Um die Aufstellung des Werkes kam es im Zusammenhang mit dem Grossbrand von Schweizerhalle vom 1. November 1986 und der darauffolgenden Umweltkatastrophe im Rhein zu einer Kontroverse, da der ursprüngliche Auftraggeber der Skulpturen, der Schweizer Pharmakonzern Sandoz, den Auftrag widerrief. Erst 2010 fanden die Bronzeplastiken ihren endgültigen Standort im Münster von Basel. SRF berichtete aus Anlass des Jahrestags aktuell über die Künstlerin und die bewegte Geschichte des Kunstwerks.

31. Oktober 2026

KAN­TON BASEL-STADT: CLUB-FÖR­DE­RUNG UND ER­IN­NE­RUNGS-KUL­TUR

Der Kanton Basel-Stadt berichtet in seinen aktuellen Medienmitteilungen über den Stand der Club-Förderung und darüber, dass der Regierungsrat Basel-Stadt mit «Erinnerungskulturen und gesellschaftlicher Zusammenhalt» einen neuen Schwerpunkt im Kulturleitbild 2026 bis 2031 gesetzt hat.

30. Oktober 2026

ZUM ERS­TEN MAL SEIT ZEHN JAH­REN: SRF PRÄ­SEN­TIERT EI­GE­NES «GUET­NACHT-GSCHICHT­LI»

Guetnachtgschichtli Nussbaumbandi – S Insektehotel Staffel 1 Fogle 15 Die Kinder bauen ein Insektenhotel für die Tiere im Garten. Copyright: SRG SSR

Mit «Nussbaumbandi» präsentiert SRF ab dem 2. November 2026 eine neue Schweizer Animationsserie für Kinder im Vorschulalter. Die 26-teilige Serie ist das erste von SRF produzierte «Guetnachtgschichtli» seit mehr als zehn Jahren. Die Originalidee für die «Nussbaumbandi» stammt von Hynek Bureš.

30. Oktober 2026

«PERT­GE POMAI RU­MANTSCH?»

Maletg: Viola Cadruvi - Fotografia: © Matthias Hehlen, Chasa Editura Rumantscha

Pertge scrivan autur:as en ina lingua che ha uschè pauc:as lectur:as? Tranter idealissem, identitad, pragmatissem ed era in pau ironia sa metta Viola Cadruvi a la tschertga da las raschuns che motiveschan (e demotiveschan) autur:as rumantsch:as en lur scriver litterar. Contribuziun da «LitteraturaSvizra»:

30. Oktober 2026

«VOM VER­LIE­REN UND (SICH) WIE­DER­FIN­DEN»

Esther Ernst, Detail aus Karte der Britzer Zufriedenheit, 2025, Bleistift, Buntstift, Tusche und Aquarell auf gefaltetem Papier, 2-teilig, je 59.4 × 49.4 cm, © Esther Ernst

Ausstellung Kunstmuseum Thurgau in der Kartause Ittingen, bis am 20. Dezember 2026

30. Oktober 2026

«ZEI­CHEN DER ZEIT»

Bild2«Katze», 1954. Kinderzeichnung eines 8-jährigen Schülers der 2. Klasse des Felsbergschulhauses in Luzern. Bleistift und Kreide auf Papier, 37,5 × 26,3 cm. Archiv der Kinder- und Jugendzeichnungen der Stiftung Pestalozzianum, Signatur PKW_155_082

Ausstellung im Zeughaus Teufen (AR), bis am 7. März 2027

30. Oktober 2026

ST.GALLEN: «HOUSE OF CHANGE: PRE-CON­STRUC­TION-WARM-UP-GA­LORE»

Ausstellung in der Kunst Halle Sankt Gallen, vom 1. bis am 29. November 2026 – Eröffnung am Samstag, 31. Oktober 2026, 16 Uhr

29. Oktober 2026

«ROCK BOT­TOM. ÖZGÜR KAR»

© Özgür Kar, Rock Bottom, Ausstellungsansicht, Kunsthalle Basel, 2026. Foto/ Philipp Hänger / Kunsthalle Basel.

Ausstellung in der Kunsthalle Basel, vom 30. Oktober 2026 bis am 24. Januar 2027

29. Oktober 2026

DER JOUR­NA­LIST, AUTOR UND TV-MANN ERICH GYS­LING ER­HÄLT DEN SCHWEI­ZE­RI­SCHEN MEN­SCHEN­RECHTS-PREIS 2026

Erich Gysling, 2010 - Bild: Jürg Vollmer, https://flickr.com/people/38991455@N08, https://flickr.com/photos/38991455@N08/5065185630 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en - Datei: https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Gysling#/media/Datei:Osec_Forum_Russland_2010,_Erich_Gysling_02.jpg

Der Vorstand der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte – Sektion Schweiz (IGFM Schweiz) verleiht im Jahr 2026 wieder den bekannten Schweizerischen Menschenrechtspreis. Der diesjährige Preisträger ist der bekannte Journalist, TV-Kommentator und Autor Erich Gysling (Bild).

29. Oktober 2026

SCHWEI­ZER «ME­DI­EN­PREIS FÜR QUA­LI­TÄTS-JOUR­NA­LIS­MUS» 2026: 25. VER­LEI­HUNG

«Medienpreis für Qualitätsjournalismus» Preisverleihung 2026 - Foto: © https://www.medienpreis.ch/

Am 28. Oktober 2026 wurde im Hotel Baur au Lac in Zürich zum 25. Mal der «Medienpreis für Qualitätsjournalismus» verliehen. Über 1’000 Medienschaffende hatten sich dafür beworben. «Damit ist der Medienpreis für Qualitätsjournalismus eine der grössten und renommiertesten Auszeichnungen für Qualitätsjournalismus in ganz Europa», schreiben die Veranstalter:innen.

29. Oktober 2026

DER SCHWEI­ZER GA­LE­RIST, JOUR­NA­LIST UND MU­SIK­MA­NA­GER URS ULL­MANN IST GE­STOR­BEN

Der am 10. August 1946 im Kanton Thurgau geborene und dort aufgewachsene Betreiber von Erker-Galerie und -Verlag St.Gallen, der Kulturvermittler, Journalist und Musikmanager Urs Ullmann (Bild) ist am 13. September 2026 gestorben, wie ch-cultura.ch jetzt erfährt. Die Verabschiedung fand am 14. Oktober in Zürich statt. Urs Ullmann war u.a. während vielen Jahren Manager und Produzent von Edoardo Bennato ausserhalb von Italien.

28. Oktober 2026

«FAL­TUN­GEN – PA­TRICK ROH­NER»

Bild: Sichelkammfalte - Foto: © Guido Kasper

Ausstellung im museumbickel Walenstadt, bis am 22. November 2026

28. Oktober 2026

HILFE BEI BE­SCHIMP­FUNG, BE­LÄS­TI­GUNG UND BE­DRO­HUNG IM NETZ

hatehelp.ch

Nach Monaten der Vorbereitung ist es so weit: Mit «hatehelp – Fairness im Netz» bietet der gemeinnützige Verein Fairmedia eine neue Anlaufstelle für Menschen, die im Netz beleidigt, bedroht, belästigt oder blossgestellt werden.

28. Oktober 2026

EIN HAND­BUCH ZUR FRAGE «WIE SAM­MELT MAN LIVE-PER­FOR­MAN­CES?»

© Jérôme Leuba, battlefield #151 / 4 Propositions – Cleaning, 2022, aufgeführt anlässlich des Swiss Performance Art Award, Kunstmuseum Luzern - Foto: Jérôme Leuba

Die Vergänglichkeit gehört zur Natur der Live-Performance. Museen hingegen sammeln traditionellerweise materielle, unveränderliche Werke. Dies ändert sich aktuell; immer häufiger wollen Museen auch Performances in ihre Sammlung aufnehmen. Wie lassen sich solche Werke kaufen und später erneut aufführen? Ein Team der Hochschule Luzern untersuchte bestehende Beispiele und entwickelte daraus ein Handbuch für Künstlerinnen und Künstler, Museen und Galerien.

28. Oktober 2026

DER SCHWEI­ZER CY­PRIEN LENGA­GNE GE­WINNT DEN DOM­NICK-CELLO-WETT­BE­WERB 2026

Cyprien Lengagne - Foto: © Oliver Röcke

Der im Jahr 2000 geborene Westschweizer Cyprien Lengagne ist Sieger des Domnick-Cello-Wettbewerbs 2026; er erhielt in Stuttgart den mit 10’000 Euro dotierten Domnick-Preis. Zwei Sonderpreise gingen an Hanna Daub (Deutschland) und James Morley (Australien). Mit einer Auszeichnung wurden Liam Battle (USA), Benjamin Kautter (Deutschland) und Sebastian Triebener (Deutschland) geehrt.

28. Oktober 2026

DIE SCHWEI­ZER JAZZ­SÄN­GE­RIN MI­RI­AM KLEIN IST GE­STOR­BEN

Fernsehen SRF, «Antenne», 25.03.1974, 5 min, Musikalischer Ausklang mit Miriam Klein https://www.srf.ch/play/tv/antenne/video/musikalischer-ausklang-mit-miriam-klein?urn=urn:srf:video:2532e5d8-26f4-4309-b8de-0f18e92b5d0b

Die am 27. März 1937 in Basel geborene Schweizer Jazzsängerin Miriam Klein (Bild) ist am 2. Oktober 2026 ebenda gestorben, wie die deutsche «JazzZeitung» berichtet. Miriam Klein erlangte erstmals Bekanntheit, als sie in den 1950er Jahren in Paris mit Pierre Michelot, Don Byas und Art Simmons auftrat. Nach einer Ausbildung an der Musikschule in Wien ging sie in die Schweiz zurück und sang seit 1963 in den Formationen ihres Ehemannes Oscar Klein. In den 1960er- und 1970er-Jahren wurde sie als Sängerin international bekannt. Sie nahm in dieser Zeit ein Album mit Bessie-Smith-Titeln auf; 1973 gelang der internationale Durchbruch mit dem Album «Lady Like», das Billie Holiday gewidmet war. Dabei wurde sie von Musikern wie Roy Eldridge, Dexter Gordon und Slide Hampton begleitet. Sie präsentierte sich beim Montreux Jazz Festival 1974. Ausserdem nahm sie Schallplatten mit Albert Nicholas (1971) und Wild Bill Davison (1976) auf. 1977 arbeitete Klein mit dem Fritz Pauer Trio zusammen, 1978 mit Sir Roland Hanna und George Mraz auf ihrem Album «By Myself». Beim Frankfurter Jazzfestival 1980 wurde sie von Hans Kollers International Brass Company begleitet. 1981/82 ging sie mit Kenny Clarke, Hanna und Isla Eckinger auf Tournee. 2001 war sie auch an der Einspielung des Albums «My Marilyn» von David Klein, ihrem Sohn, beteiligt. (*)

27. Oktober 2026

FERN­SE­HEN SRF 1: DAS NEUE TEAM BEIM «WORT ZUM SONN­TAG»

Wort zum Sonntag Gruppenbild Sprecherinnen und Sprecher: Isabella Senghor, Silvia Stohr, Stephan Feldhaus, Jonas Amherd, Tobias Zehnder 2026 Copyright: SRG SSR/Gian Vaitl

Ab Samstag, 7. November 2026, wird das «Wort zum Sonntag» von fünf neuen Persönlichkeiten moderiert. Das neue Team wird jeden Samstagabend um 20.00 Uhr auf Fernsehen SRF 1 aktuelle Themen aus christlicher Perspektive kommentieren. Die Traditionssendung gestalten abwechselnd fünf Theologinnen und Theologen aus verschiedenen Konfessionen.

27. Oktober 2026

SCHUL­MU­SE­UM THUR­GAU IN AM­RIS­WIL ER­HÄLT DEN «PRIX ME­MO­RIAV» 2026

Prix Memoriav 2026 - Foto Schulmusseum Thurgau, Amriswil

Der «Prix Memoriav» zum Welttag des audiovisuellen Erbes im Jahr 2026 wurde an das Schulmuseum Thurgau in Amriswil verliehen. Das Museum beteiligt sich bereits zum dritten Mal an diesem Aktionstag und zeigt damit ein nachhaltiges Engagement für die Vermittlung des audiovisuellen Kulturerbes. Mit seinen Angeboten macht es historische audiovisuelle Quellen im schulischen Kontext zugänglich und trägt dazu bei, das Bewusstsein für den Wert dieses Erbes zu stärken.

27. Oktober 2026

DI­REK­TI­ON ALPS AL­PI­NES MU­SE­UM DER SCHWEIZ IN BERN: DA­NI­EL FUR­TER FOLGT AUF BEAT HÄCH­LER

Daniel Furter - Foto: © Marco Zanoni

Daniel Furter (Bild) wird neuer Direktor des ALPS Alpines Museum der Schweiz in Bern. Der Stiftungsrat des ALPS hat Daniel Furter gewählt. Er bringe langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Leitung von Museen mit und übernimmt die Leitung des ALPS am 1. September 2027. Er folgt damit auf Beat Hächler, der Ende August 2027 pensioniert wird.

26. Oktober 2026

FÖG-JAHR­BUCH 2026: «QUA­LI­TÄTS­ME­DI­EN STÄR­KEN WI­DER­STANDS­FÄ­HIG­KEIT GEGEN DES­IN­FOR­MA­TI­ON»

Jahrbuch fög 2026

«Die Nutzung von Qualitätsjournalismus und die Fähigkeit, manipulative Argumentationsmuster zu erkennen, stärken die Resilienz gegen Desinformation», heisst es in der Medienmitteilung des fög, des Forschungszentrums Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich vom Montag. Wer kaum journalistische Nachrichten nutzt und sich vorwiegend über Social Media informiert, sei hingegen anfälliger für Verschwörungsaussagen. Das zeige das «Jahrbuch Qualität der Medien 2026».

26. Oktober 2026

DIE FREIE JOUR­NA­LIS­TIN UND AU­TORIN MI­RI­AM SUTER ER­HÄLT DEN GREU­LICH KUL­TUR­PREIS 2026

Miriam Suter - Foto: © Ana Germann, https://miriamsuter.net/

Miriam Suter (Bild), die 1988 in Brugg geborene freischaffende Journalistin (u.a. «WOZ», «Republik», Surprise Strassenmagazin», «Annabelle», «Das Lamm») und Autorin erhält den mit 10’000 Franken dotierten Greulich Kulturpreis 2026 zum diesjährigen Thema «Feminismus». Bestimmt wurde sie von der heurigen Einzeljurorin Anna Rosenwasser.

26. Oktober 2026

NA­TA­SA IVA­N­CI­CE­VIC GE­WI­N­NT DEN PRO-LY­RI­CA-LY­RI­K­PREIS 2026

Empfänger:innen des Pro-Lyrica-Preises 2026: (v.l.) James Mayr Schüpbach, Natasa Ivancicevic und Sarah Vogler - Foto: © Rolf Zöllig

Im Rahmen einer Veranstaltung von «Zürich liest» wurden die Gewinnerinnen und der Gewinner des ersten Pro-Lyrica-Preises ausgezeichnet. Die Jury betont, dass die Entscheidung ausserordentlich knapp ausgefallen sei. Der Preis wird 2028 – zum 40. Geburtstag von Pro Lyrica – zum nächsten Mal ausgeschrieben.

26. Oktober 2026

DER KAN­TON SCHWYZ VER­GIBT ZEHN WERK­BEI­TRÄ­GE 2026

Schweizerfahne und Schwyzerfahne am Regierungsgebäude in Schwyz - Foto: JoachimKohler-HB, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:JoachimKohler-HB - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schweizer_und_Schwyzer_Fahnen_(Schwyz,_2022).jpg

Die Kulturkommission des Kantons Schwyz zeichnet zehn Kulturschaffende mit einem Werkbeitrag aus. «Die Beiträge ermöglichen ihnen, sich vertieft ihrem künstlerischen Schaffen zu widmen, neue Ideen weiterzuentwickeln und ihre künstlerischen Kompetenzen zu stärken», schreibt der Kanton Schwyz in seiner Mitteilung.

26. Oktober 2026

KLEIN­THEA­TER LU­ZERN UND EI­GEN­TÜ­ME­RIN LUPK UN­TER­ZEICH­NEN MIET­VER­TRAG FÜR NEU­BAU AM BUN­DES­PLATZ

Kleintheater Luzern – Foto: © https://www.kleintheater.ch/medien/220907_saisonubersicht_ktl_22_23.pdf 

Das Kleintheater Luzern und die Luzerner Pensionskasse (LUPK) haben den Mietvertrag für die künftigen Räumlichkeiten im geplanten Neubau am Bundesplatz 14 in Luzern unterzeichnet. «Damit ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zum neuen Kleintheater geschafft», schreibt das Kleintheater Luzern in seiner heutigen Mitteilung.

25. Oktober 2026

SIMON DE PURY: «ICH DENKE, DER KUNST­MARKT (…) BRAUCHT EINEN GRUND­LE­GEN­DEN WAN­DEL»

Simon de Pury - Foto: © SRF, «Aeschbacherˆ», 01.10.2017, https://www.srf.ch/play/tv/aeschbacher/video/simon-de-pury?urn=urn:srf:video:6878474f-8907-4a55-becc-a37130d90351

Simon de Pury (Bild) erlangte seinen Ruf als Rockstar der Auktionsszene durch den Verkauf von Meisterwerken an die wohlhabendsten Sammler:innen der Welt. Gegenüber «Swissinfo.ch» erklärt er, das Geschäftsmodell, das ihn berühmt gemacht hat, sei an seine Grenzen gestossen: Die Zukunft des Kunstmarktes hänge von neuen Technologien und dem Einreissen elitärer Mauern ab. Im lesenswerten Interview von Alain Meyer nennt Simon de Pury mögliche Entwicklungen bei Kunstauktionen, Galerien, Kunstmessen im Besonderen und bei «der Kunst» im Allgemeinen.

25. Oktober 2026

«SOAR. A TRIB­UTE TO CHRIS­T­IAN AEBI»

Christian Aebi - Foto: © Rudolf Steiner

Ausstellung im Kunsthaus Langenthal, bis am 15. November 2026

25. Oktober 2026

«SOL­VEIG QU SUESS. RED. A LOVE LET­TER»

Solveig Qu Suess, Red. A Love Letter, Stadtgalerie Bern, Ausstellungsansicht, 2026. - Little Grass, Teil 2, 2026 - Foto: Cedric Mussano

Ausstellung in der Stadtgalerie Bern, bis am 28. November 2026

25. Oktober 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 18/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

24. Oktober 2026

DER IRI­SCHE MU­SI­KER UND KOM­PO­NIST DÓNAL LUNNY IST GE­STOR­BEN

Dónal Lunny beim Craiceann Bodhrán Festival 2016, Inis Oirr - Foto: Hinnerk Rümenapf, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Hinnerk_R (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:394-0131_donal-lunny_hinnerk-ruemenapf.jpg

Der am 10. August 1947 in Tullamore geborene irische Musiker, Komponist und Produzent Dónal Lunny (Bild) ist am 23. Oktober 2026 in Dublin gestorben. Er zählte zu den populärsten Interpreten des Irish Folk, war daneben aber auch im Jazz- und Rock-Bereich erfolgreich. Hierzulande wurde Lunny vor allem bekannt als Mitglied von Planxty, Seachtar, Bothy Band, Coolfin und Moving Hearts. Der gelernte Silberschmied Lunny spielte u.a. Gitarre, Mandoline, Irish Bouzouki und Bodhrán, aber z.B. auch Synthesizer. Dónal Lunny war als Musiker an zahlreichen irischen und internationalen Projekten beteiligt. Er produzierte Alben von Kate Bush, Paul Brady, Elvis Costello, Rod Stewart, Sinéad O’Connor und Clannad. Gelegentlich war Lunny auch als Komponist für Filmmusik tätig. Dónal Lunny war mit der japanischen Musikerin Hideko Itami verheiratet. Sie lebten auf der japanischen Insel Okinawa.

24. Oktober 2026

«DAS VER­MÄCHT­NIS AMA­ZO­NI­ENS. KUNST UND AR­CHÄO­LO­GIE»

Keyvisual Museum Rietberg Zürich 2026 - Graburne, Keramik, Napo-Kultur, Ecuador, Museo Arqueológico y Centro Cultural de Orellana, MACCO-EP; Nationalpark Chiribiquete in Guaviare, Kolumbien. © Daniel Rosengren

Ausstellung im Museum Rietberg, Zürich, vom 30. Oktober 2026 bis am 14. März 2027

24. Oktober 2026

«REISE IN DIE FREI­HEIT. CAPRI – SKA­GEN – MONTE VE­RI­TÀ»

Anna Ancher Ein Mädchen im Garten im Sommer. Skagen, 1914 Öl auf Malpappe 35 × 28 cm Skagens Museum

Ausstellung im Kunstmuseum Bern, vom 30. Oktober 2026 bis am 31. Januar 2027 – Eröffnung am Donnerstag, 29. Oktober 2026, ab 18.30 Uhr

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