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Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit täglich neuen Beiträgen dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.

Bild: © Michelle Maddox, Out to dry, private collection, oil on linen, 2021, 24 x 30 cm – Ausstellung im museum kunst+wissen, Diessenhofen (TG), bis am 21. März 2027 – Mehr: https://ch-cultura.ch/bildende-kunst-fotografie-grafik-architektur-design/michelle-maddox-carl-roesch-that-which-still-remains/

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7. November 2026

BASEL: FORSCHUNGS­PRO­JEKT «AES­THET­ICS OF SPA­TIAL AUDIO»

HSM_Klassik_ESB_Spacial Audio1_c_Zlatko Mićić

Das Electronische Studio Basel (ESB) und die Forschungsabteilung der Hochschule für Musik Basel geben in Zusammenarbeit mit der Paul Sacher Stiftung (PSS) das Forschungsprojekt «Aesthetics of Spatial Audio» bekannt. Dieses ist der Erhaltung, Erforschung und Aufführung elektronischer Musik in Mehrkanalformaten gewidmet.

7. November 2026

«MAGIE ET DE­SIGN. HOCUS POCUS | REN­CON­TRO­LO­GIE»

04. mudac, Magie et Design, vue d’exposition, 2026 (c) Antoine Martin

Expositions mudac (musée cantonal de design et d’arts appliqués contemporains), Plateforme 10, Lausanne, jusqu’au 11 avril 2027

7. November 2026

PAYERNE: «L’AB­BA­TIALE À 181 DE­GRÉS»

Devant une fenêtre se dresse SADH, une figure humaine en argile d’environ trois mètres de haut, signée Titi-Kas - Photo: © https://www.abbatiale-payerne.ch/exposition-doeuvres-contemporaines-labbatiale-vue-par-181-degres/

L’Abbatiale de Payerne est heureuse de présenter «L’Abbatiale à 181 degrés», sa première exposition d’art contemporain depuis sa réouverture en 2020. À découvrir jusqu’au 21 février 2027, elle rassemble près d’une vingtaine d’artistes de la région.

7. November 2026

«AU­GUS­TI­NA FLÜE­LER. KLOS­TER­FRAU, KÜNST­LE­RIN, TEX­TIL­UN­TER­NEH­ME­RIN»

Schwester Augustina Flüeler am Entwerfen, um 1950, Klosterarchiv St. Klara

Ausstellung im Nidwaldner Museum, Winkelriedhaus Stans, bis am 30. Mai 2027

7. November 2026

«VE­RE­NA MERZ. IMA­GIE»

Verena Merz, Metro, 1987

Ausstellung im Kunstmuseum St.Gallen, Stadtpark, bis am 21. März 2027

6. November 2026

«SI­CHER­HEIT. EIN RI­SI­KO?»

Stapferhaus_Sicherheit_ein_Risiko_2026

Ausstellung im Stapferhaus Lenzburg, ab dem 8. November 2026

6. November 2026

«STADT, LAND, FLUSS – UN­SE­RE LE­BENS­RÄU­ME»

Fotos: © Gabriel Ammon / AURA

Sonderausstellung im Museum Luzern, ab dem 6. November 2026

6. November 2026

UM­FRA­GE ZU TEIL­HA­BE, ZU­GÄNG­LICH­KEIT UND DIS­KRI­MI­NIE­RUNG IM KUL­TUR­BE­REICH

Wie erleben Personen, die kreativ oder künstlerisch arbeiten in der Schweiz ihren Arbeitsalltag? Welche Barrieren und Formen von Diskriminierung erleben sie? Und wo braucht es Veränderungen? Dies sind Hauptfragen einer schweizweiten Online-Umfrage. Sie richtet sich an alle Personen, die im Kulturbereich tätig sind – im Hauptjob, im Nebenjob, in einer Beschäftigung, freiwillig und / oder ohne Lohn.

5. November 2026

DER SCHWE­DI­SCHE DI­RI­GENT HER­BERT BLOM­STEDT IST GE­STOR­BEN

Herbert Blomstedt, 2023 - Foto: Amrei-Marie, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Amrei-Marie - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Herbert_Blomstedt_-_Er%C3%B6ffnung_Leipziger_Buchmesse_2023_(cropped).jpg

Der am 11. Juli 1927 in Springfield (Massachusetts, USA) geborene schwedische Dirigent Herbert Blomstedt (Bild) ist am 4. November 2026 in Göteborg (Schweden) gestorben. Er war Mitglied der Königlich-Schwedischen Musikakademie und ab 2026 Ehrenmitglied der Sächsischen Akademie der Künste. Bis zum Alter von 98 Jahren leitete er Konzerte in Europa, Japan und den USA. Als Gastdirigent wirkte Herbert Blomstedt bei vielen bedeutenden Orchestern, darunter den Bamberger Symphonikern, bei denen er seit 2006 auch Ehrendirigent war, den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam, dem Los Angeles Philharmonic, den Münchner Philharmonikern und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks; mit den Wiener Philharmonikern trat Blomstedt erstmals 2011 auf. (*) Blomstedt pflegte eine lange, enge Verbindung mit dem Lucerne Festival, wo er 2023 zum letzten Mal auftrat. Von 1984 bis 2024 lebte der vierfache Vater mit seiner Familie in Luzern. Auch mit dem Zürcher Tonhalle-Orchester verband ihn seit 1982 eine tiefe Beziehung.

4. November 2026

ZUM TOD DES DEUT­SCHEN IL­LUS­TRA­TORS, SCHRIFT­STEL­LERS UND KÜNST­LERS JA­NOSCH

Janosch, 2002 - Foto: Dieter Schnöpf, https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Schn%C3%B6pf - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Janosch_2002-11.jpg

Der am 11. März 1931 als Horst Eckert in Hindenburg O.S. (Polen) geborene Schriftsteller, Künstler und Illustrator Janosch (Bild) ist am 3. November 2026 auf Teneriffa gestorben. Er war vor allem für seine illustrierten Kindergeschichten wie «Oh, wie schön ist Panama», «Post für den Tiger» und «Ich mach dich gesund, sagte der Bär» bekannt, die zum Teil als «Janoschs Traumstunde» verfilmt wurden. Ausserdem war er der Schöpfer der Tigerente, verfasste aber auch eine Reihe von Büchern für Erwachsene.

4. November 2026

DER SCHWEI­ZER CHOR­LEI­TER, DI­RI­GENT, PÄD­AGO­GE UND MU­SI­KER KARL SCHEU­BER IST GE­STOR­BEN

Karl Scheuber anlässlich eines Konzerts in der Tonhalle Zürich im April 2000 - Foto: zVg

Der am 11. August 1943 in Amriswil (TG) geborene Schweizer Chorleiter, Dirigent, Pädagoge und Musiker Karl Scheuber (Bild) ist am 25. Oktober 2026 gestorben. Scheuber studierte Klavier, Schul- und Kirchenmusik in Winterthur, Zürich und Herford. 2001 zeichnete ihn der Kanton Zürich mit der Goldenen Ehrenmedaille aus in Anerkennung seiner Verdienste als Dirigent und Didaktiker. In der Begründung hiess es: «Karl Scheuber hat das Zürcher Musikleben in den vergangen Jahren wesentlich mitgeprägt und zählt heute zu den meist beachteten Chorleitern der Schweiz. Er ist Kulturvermittler in doppeltem Sinn: als Dirigent, der dem Publikum neben bekannten Werken immer wieder musikalische Raritäten und Kompositionen neueren einheimischen Schaffens nahebringt, aber auch als Musikpädagoge, der das Talent angehender Schulmusikerinnen, Choristen und Dirigierenden in Wert zu setzen und ihr Sensorium für die Vokalmusik hervorragend zu schärfen vermag.» Unter den vielen Engagements von Scheuber erreichte eines besondere Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit: der Schmaz (Schwuler Männerchor Zürich), den er 1990 mitgründete.

4. November 2026

LINDA WOLF AUS BERN IST «SRF 3 BEST TA­LENT» IM NO­VEM­BER 2026

Linda Wolf - Foto: © SRF / David Marbach, 2026

Linda Wolf (Bild) ist 35 Jahre alt und soeben zum «SRF 3 Best Talent» im Monat November 2026 auserkoren worden. Sie stammt aus Bern, wohnt in Basel und ist beruflich als Sexual- und Paartherapeutin tätig. Erst im Alter von 30 Jahren begann sie damit, sich als Songwriterin und Musikerin zu betätigen. Im September 2026 ist ihr zweites Album «Dreaming And Drowning» erschienen.

4. November 2026

PRIX PHOTO­FO­RUM BIEL-BI­EN­NE 2026: OLGA BUSH­KO­VA GE­WINNT DEN ERS­TEN PREIS – ZWEI­TER PREIS FÜR FA­BRI­ZIO ARENA

Bushkova_OLGA_Photo at 12, 2016–ongoing © Olga Bushkova

Le premier prix est décerné à Olga Bushkova pour «Photo at 12:00». Depuis 2016, elle et son père, à Rostov-sur-le-Don en Russie, s’envoient chaque jour à midi une photographie, par-delà une frontière de plus en plus difficile à franchir. Le deuxième prix revient à Fabrizio Arena. Lors de promenades, dans des archives et sur des bateaux de pêche, il explore sa nouvelle région de vie autour du Léman et réorganise ses images tout au long de l’exposition.

4. November 2026

«STRESS. EINE AUS­STEL­LUNG, DIE MUT MACHT»

Was ist Stress.
(Credit: Rob Lewis)

Ab dem 7. November 2026 im Berner Generationenhaus

3. November 2026

«AL­PEN­SO­UNDS. VOLKS­MU­SIK ZWI­SCHEN ERBE UND EX­PE­RI­MENT»

Alpensounds - ALPS 2026_28

Ausstellung im ALPS Alpines Museum der Schweiz, Bern, vom 6. November 2026 bis am 27. August 2028

3. November 2026

«ANNA-LENA RUFF: ZWI­SCHEN DEN ZEI­LEN»

Nikopoia (2025) from the series “motherhoods” oil on canvas, 150 × 180 cm

Ausstellung Galerie Schloss Dottenwil (SG), bis am 29. November 2026

3. November 2026

STIFTUNG­SPRÄ­SID­I­UM SWISS FILMS: OLIV­ER ROSA FOLGT AUF CATHER­INE MÜH­LE­MANN

Oliver Rosa - Foto: © Jonathan Labusch

Der Stiftungsrat von Swiss Films hat Oliver Rosa (Bild) zum neuen Präsidenten gewählt. Er übernimmt das Amt per 1. Januar 2027 von Catherine Mühlemann, die ihr Präsidium zur Verfügung gestellt hat.

2. November 2026

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE TECH­NO-PIO­NIER, MU­SI­KER, DJ UND PRO­DU­ZENT JUAN AT­KINS IST GE­STOR­BEN

Juan Atkins, 2010 - Foto: Angie Linder, Detroit, https://www.flickr.com/people/61048090@N00 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Juan_Atkins.jpg

Der am 12. September 1962 in Detroit geborene US-amerikanische Musiker, DJ und Produzent Juan Atkins (Bild) ist am 31. Oktober 2026 kurz vor einem Konzert in Mexiko-Stadt gestorben. Atkins war Mitbegründer des Detroit Techno und einer der wichtigsten Vertreter der Musikrichtung Techno überhaupt. Seine Musik veröffentlichte er unter zahlreichen Pseudonymen, von denen Model 500 und Infiniti zu den bekanntesten zählen. Als Betreiber des Labels Metroplex wurde er von Kevin Saunderson und Jeff Mills als «Godfather» des Detroit Techno bezeichnet. Sein 1985 veröffentlichtes Stück «No UFO’s» wird vielerorts als erste Techno-Platte überhaupt bezeichnet. (*)

2. November 2026

«DO­MI­NIK ZIET­LOW. NUR DIE BERGE BE­GEG­NEN SICH NIE»

Dominik Zietlow, Holz, aus dem die Menschen sind, 2026, Filmstill, 16-mm- Film, digitalisiert in 4K, 13 Min. 56 Sek., 5.1-Surround-Sound, Courtesy of the artist

Ausstellung Manor-Kunstpreis Zentralschweiz Luzern, Kunstmuseum Luzern, bis am 31. Januar 2027

2. November 2026

«TIMO ULL­MANN – FULL­SCREEN»

Timo-Ullmann_Fullscreen-2026_Aufnahmesituation-im-Studio-mit-Kamera-und-Bildschirmen-2026_Timo-Ullmann_k

Ausstellung in der Kunsthalle Luzern, bis am 19. Dezember 2026

2. November 2026

SO­LO­THUR­NER FILM­TA­GE 2027 BRIN­GEN RE­TRO­SPEK­TI­VE ZUM FILM­KOL­LEK­TIV ZÜ­RICH

Solothurner Filmtage 2027 bringen Retrospektive zum Filmkollektiv Zürich - Foto: © Cinémathèque suisse

Die 62. Solothurner Filmtage vom 20. bis 27. Januar 2027 widmen ihre Retrospektive dem Filmkollektiv Zürich. Das 1975 gegründete Produktionskollektiv steht für politische Filme zu Themen wie Wohnungsnot, Atomkraft oder Selbstbestimmung. Das Programm schlägt die Brücke zur Gegenwart und fragt: Warum sind diese Filme heute so aktuell? In Gesprächen und Debatten werden die Themen aus heutiger Perspektive diskutiert.

2. November 2026

KAN­TON ST.GAL­LEN: DIE SECHS KUL­TUR­RE­GIO­NEN WAR­NEN VOR KÜR­ZUN­GEN

Kultur Kanton St.Gallen SG

Die geplanten und an dieser Stelle bereits gemeldeten Kultur-Sparmassnahmen des Kantons St.Gallen würden alle Regionen treffen, schreiben heute Kultur St.Gallen Plus, Kultur Toggenburg, Kultur Zürichsee Linth, Rheintaler Kulturstiftung, Südkultur und Thur Kultur in einem gemeinsamen Communiqué. Sie wehren sich gegen die Kürzungen, warnen vor einem Abbau des Kulturangebots und fordern den Kantonsrat in ihrer Stellungnahme auf, auf die geplanten Kürzungen zu verzichten.

1. November 2026

«CÉ­CILE WICK. IN NAHER FERNE»

Cécile Wick Sommerstille [Detail], 2025 Pigment-Druck auf Moab Entrada Natural-Papier 112.5 x 89 cm Edition von 3 Druckatelier Tom Blaess, Bern © Cécile Wick

Ausstellung im Museum Franz Gertsch, Burgdorf, bis am 29. November 2026

1. November 2026

DER ITA­LIE­NI­SCHE FO­TO­GRAF, KUNST­HIS­TO­RI­KER UND KU­RA­TOR ITALO ZAN­NIER IST GE­STOR­BEN

Italo Zannier, Autoritratto con Semflex 6x6 - Photo: © Italo Zannier, 1954

Der am 9. Juni 1932 in Spilimbergo geborene italienische Fotograf, Kunsthistoriker und Fotografiehistoriker Italo Zannier (Bild) ist am 27. Oktober 2026 gestorben. Als erster in Italien, der einen Lehrstuhl für Fotografiegeschichte innehatte, war er Dozent im Studiengang Stadtplanung an der IUAV und an der Philosophischen Fakultät der Universität Ca’ Foscari, ebenfalls in Venedig; ausserdem unterrichtete er am Corso Superiore di Industrial Design in Venedig (der ersten italienischen Schule für Industriedesign), am DAMS in Bologna, an der Fakultät für Kulturgüter in Ravenna sowie an der Katholischen Universität Mailand. Er war Mitglied der Société européenne d’histoire de la photographie. Zannier veröffentlichte mehr als 500 Bücher und Kataloge. Als Präsident der wissenschaftlichen Komitees des Alinari-Museums für Fotografiegeschichte in Florenz und des von ihm 1994 gegründeten Forschungs- und Archivierungszentrums für Fotografie in Lestans war er Kurator von Dutzenden von Ausstellungen. Ausserdem leitete er die Sektion Fotografie an verschiedenen Ausgaben der Kunstbiennale von Venedig, einschliesslich der letzten im Jahr 2011, sowie an der Architekturbiennale von Venedig. (*)

1. November 2026

JU­GEND­STIL­HAUS IM SIM­MEN­TAL NEU BE­LEBT

Ferien im Baudenkmal FiB, Ernst Wälti Haus in Zweisimmen (BE) – Fotos: © Studio Gataric, https://www.studiogataric.ch/

Das 1905 erbaute Ernst Wälti Haus in Zweisimmen (BE) steht beispielhaft für den Wandel des Simmentaler Ortes zum Tourismusort. Nach längerem Leerstand wurde das markante Wohn- und Geschäftshaus zwischen 2023 und 2025 sorgfältig restauriert. Heute ist im Dachgeschoss die Ferienwohnung «Belle Rose» eingerichtet, die über die Stiftung Ferien im Baudenkmal vermietet wird. Das Haus ist in Privatbesitz.

1. November 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER GRA­FI­KERS, PLA­KAT­KÜNST­LERS UND BÜH­NEN­BILD­NERS KARL DO­ME­NIC GEISS­BÜH­LER

Karl Domenic Geissbühler 2025 im Gespräch mit der «Zürcher Studierendenzeitung», für die Geissühler 1959 Titelbilder gestaltete, als sie noch Zürcher Student» hiess. Foto: © Linn Stählin, https://www.zsonline.ch/2025/02/20/die-eigene-ecke-zeichnen

Der am 15. November 1932 in Winterthur geborene Schweizer Grafiker, Plakatkünstler, Bühnenbildner und Kunstlehrer Karl Domenic Geissbühler (Bild) ist am 22. Oktober 2026 gestorben, wie jetzt bekannt wird. Er zählte zu den weltweit renommiertesten und originellsten Gestaltern von Plakaten zu Opernaufführungen. Geissbühler besuchte von 1949 bis 1954 die Grafikfachklasse an der Kunstgewerbeschule Zürich. Seine Lehrer waren u. a. Johannes Itten und Ernst Keller. Danach bildete er sich an der Kunsthochschule Berlin weiter.
Von 1958 bis 1964 arbeitete Geissbühler als Art Director in der Rudolf Farner Werbeagentur AG in Zürich. 1964 eröffnete er sein eigenes Atelier. Geissbühler unterrichtete an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel. Von 1976 bis 2012 war er verantwortlich für die gesamte Werbung und die Bühnenbilder des Opernhauses Zürich. Zudem entwarf er verschiedene Ausstattungen und Bühnenbilder für Oper und Ballett an den Opernhäusern bzw. Stadttheatern in Zürich, Basel und New York. Weitere Kunden waren u. a. die British Airways und die Bernina Nähmaschinenfabrik. Karl Domenic Geissbühler erhielt 1965 den eidgenössischen Preis für Gestaltung sowie 1961, 1963, 1988 und 1990 den Preis für das «Schweizer Plakat des Jahres». 2007 wurde er mit der Goldmedaille in der Sparte Kultur der besten Plakate der Schweiz geehrt. Karl Domenic Geissbühler war Mitglied der Alliance Graphique Internationale (AGI) und des Art Directors Club der Schweiz (ADC). Seine Plakate wurden weltweit ausgestellt und international ausgezeichnet. 2012 übergab er die Leitung seines Grafikbüros seiner Tochter Nadine Geissbühler. (*)

31. Oktober 2026

DER SCHWEI­ZER JOUR­NA­LIST UND FO­TO­GRAF JOSEF «SEPPI» RIT­LER IST GE­STOR­BEN

«Blick»-Reporter Josef Ritler verlässt den brennenden Luzerner Bahnhof – selbstverständlich mit Krawatte (1971) - © Josef Ritter, https://www.ritlermedia.ch/index.html

Der 1939 in Naters (VS) geborene Schweizer Journalist und Fotograf Josef «Seppi» Ritler (Bild) ist am 29. Oktober 2026 in Luzern gestorben. Ritler ging zunächst in Naters, dann in Brig zur Schule. Die spätere Maurerlehre konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht beenden. Deshalb begann er eine Ausbildung zum Fotografen in Luzern. Er arbeitete zunächst für verschiedene Zeitungen und die Schweizer Armee. Bei Fotoaufnahmen im Vorfeld der Expo64 in Lausanne wurde der «Blick» schliesslich auf ihn aufmerksam. Für diesen arbeitete er 40 Jahre bis zu seiner Frühpensionierung im Alter von 64 Jahren sowohl als Fotograf als auch als Journalist. Ab Herbst 2003 wirkte Ritler beim Schweizer Regionalsender «TeleTell» gelegentlich als VJ. (*)

31. Oktober 2026

MU­SE­UM FÜR AR­CHÄO­LO­GIE THUR­GAU: EPO­CHE FÜR EPO­CHE ZUR NEUEN DAU­ER­AUS­STEL­LUNG

Der Goldbecher von Eschenz - Foto: Lokolia, 2017 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Museum_f%C3%BCr_Arch%C3%A4ologie_P1020736.jpg

Sukzessive erneuert das Museum für Archäologie Thurgau in Frauenfeld seine Dauerausstellung und bringt sie auf den neuesten Stand der Forschung. Nach den Pfahlbauern, dem Raum, welcher den einzigartigen Goldbecher beherbergt, und der Bronzezeit ist nun das Kapitel Steinzeit an der Reihe.

31. Oktober 2026

«MICHELLE MAD­DOX | CARL ROESCH. THAT WHICH STILL RE­MAINS»

Michelle Maddox, Stillleben mit Selbstporträt, 2022, Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm

Ausstellung im museum kunst+wissen, Diessenhofen (TG), bis am 21. März 2027

31. Oktober 2026

UM­WELT­PIO­NIER WAL­TER SCHMID ER­HÄLT DEN MIT 200’000 FRAN­KEN DO­TIER­TEN PREIS DER STIF­TUNG BRAN­DEN­BER­GER 2026

Walter Schmid mit Kompogas - Foto: Beat Pfändler, 2005 - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Walter_Schmid_mit_Kompogas.jpg?uselang=de#Lizenz

Der 1944 geborene Schweizer Unternehmer und Umweltpionier Walter Schmid (Bild) konnte in Bern den diesjährigen, erneut mit 200’000 Franken dotierten Preis der Stiftung Brandenberger entgegennehmen. Die Entwicklung des Kompogas-Verfahrens um 1989 war sein Verdienst und das von ihm ab 1991 aufgebaute Unternehmen Kompogas ist schweizweit bekannt. Walter Schmid gründete das Baugeschäft unter seinem Namen im Jahre 1966, als er 21 Jahre alt war. Schon früh baute Schmid pragmatisch alles technisch Machbare, um (fossile) Energie zu sparen, immer in der Hoffnung, dass sich die Lösungen auch ökonomisch rechnen würden. Schon 1975 baute Schmid eine der ersten Vakuum-Sonnenkollektor-Anlagen der Schweiz, kombiniert mit Stückholzheizung. Es folgten Erdkollektoren, Tiefwasserbohrungen und 1988 seine erste gebäudeintegrierte Photovoltaikanlage. Im Gegensatz zum Gebäudebau, wo Schmid seine Ideen unabhängig umsetzen konnte, wurde sein Elektro-Nutzfahrzeug-Konzept «Solcar» schon im 1990 mit Preisen ausgezeichnet, fand jedoch nur 150 der benötigten 500 Käufer, sodass das Projekt eingestellt wurde. Nach den Erfahrungen aus dem Unternehmen Kompogas betreffend Mobilisierung der Bevölkerung baute Schmid von 2010 bis 2012 in Spreitenbach das Zentrum Umwelt Arena, in welchem sich die Bevölkerung über den neuesten Stand der verfügbaren Techniken zur Energieeffizienz informieren kann. Nach dem Ansatz von Schmid soll dort laufend das technisch Machbare sofort gezeigt werden, es wird jedoch nichts verkauft. Walter Schmid hat u.a. 2003 den Europäischen Solarpreis, 2010 den Schweizer Umweltpreis und 2012 den Watt d’Or-Spezialpreis der Jury erhalten.

31. Oktober 2026

DIE KA­TA­STRO­PHE UND DIE TI­SCHE DES AN­STOS­SES

Die «Markttische» im Kreuzgang des Basler Müsters, sind eine Arbeit von Bettina Eichin. Totenkopf auf einer Basler Trommel, die neben dem einen Tisch steht . - Foto: Bobo11, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Bobo11 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Basel_M%C3%BCnster_Kreuzgang_Marktische_P6A9209.jpg

Die «Markttische» sind zwei bronzene Skulpturen der Schweizer Bildhauerin Bettina Eichin von 1986. Um die Aufstellung des Werkes kam es im Zusammenhang mit dem Grossbrand von Schweizerhalle vom 1. November 1986 und der darauffolgenden Umweltkatastrophe im Rhein zu einer Kontroverse, da der ursprüngliche Auftraggeber der Skulpturen, der Schweizer Pharmakonzern Sandoz, den Auftrag widerrief. Erst 2010 fanden die Bronzeplastiken ihren endgültigen Standort im Münster von Basel. SRF berichtete aus Anlass des Jahrestags aktuell über die Künstlerin und die bewegte Geschichte des Kunstwerks.

31. Oktober 2026

KAN­TON BASEL-STADT: CLUB-FÖR­DE­RUNG UND ER­IN­NE­RUNGS-KUL­TUR

Der Kanton Basel-Stadt berichtet in seinen aktuellen Medienmitteilungen über den Stand der Club-Förderung und darüber, dass der Regierungsrat Basel-Stadt mit «Erinnerungskulturen und gesellschaftlicher Zusammenhalt» einen neuen Schwerpunkt im Kulturleitbild 2026 bis 2031 gesetzt hat.

30. Oktober 2026

ZUM ERS­TEN MAL SEIT ZEHN JAH­REN: SRF PRÄ­SEN­TIERT EI­GE­NES «GUET­NACHT-GSCHICHT­LI»

Guetnachtgschichtli Nussbaumbandi – S Insektehotel Staffel 1 Fogle 15 Die Kinder bauen ein Insektenhotel für die Tiere im Garten. Copyright: SRG SSR

Mit «Nussbaumbandi» präsentiert SRF ab dem 2. November 2026 eine neue Schweizer Animationsserie für Kinder im Vorschulalter. Die 26-teilige Serie ist das erste von SRF produzierte «Guetnachtgschichtli» seit mehr als zehn Jahren. Die Originalidee für die «Nussbaumbandi» stammt von Hynek Bureš.

30. Oktober 2026

«PERT­GE POMAI RU­MANTSCH?»

Maletg: Viola Cadruvi - Fotografia: © Matthias Hehlen, Chasa Editura Rumantscha

Pertge scrivan autur:as en ina lingua che ha uschè pauc:as lectur:as? Tranter idealissem, identitad, pragmatissem ed era in pau ironia sa metta Viola Cadruvi a la tschertga da las raschuns che motiveschan (e demotiveschan) autur:as rumantsch:as en lur scriver litterar. Contribuziun da «LitteraturaSvizra»:

30. Oktober 2026

«VOM VER­LIE­REN UND (SICH) WIE­DER­FIN­DEN»

Esther Ernst, Detail aus Karte der Britzer Zufriedenheit, 2025, Bleistift, Buntstift, Tusche und Aquarell auf gefaltetem Papier, 2-teilig, je 59.4 × 49.4 cm, © Esther Ernst

Ausstellung Kunstmuseum Thurgau in der Kartause Ittingen, bis am 20. Dezember 2026

30. Oktober 2026

«ZEI­CHEN DER ZEIT»

Bild2«Katze», 1954. Kinderzeichnung eines 8-jährigen Schülers der 2. Klasse des Felsbergschulhauses in Luzern. Bleistift und Kreide auf Papier, 37,5 × 26,3 cm. Archiv der Kinder- und Jugendzeichnungen der Stiftung Pestalozzianum, Signatur PKW_155_082

Ausstellung im Zeughaus Teufen (AR), bis am 7. März 2027

30. Oktober 2026

ST.GALLEN: «HOUSE OF CHANGE: PRE-CON­STRUC­TION-WARM-UP-GA­LORE»

Ausstellung in der Kunst Halle Sankt Gallen, vom 1. bis am 29. November 2026 – Eröffnung am Samstag, 31. Oktober 2026, 16 Uhr

29. Oktober 2026

«ROCK BOT­TOM. ÖZGÜR KAR»

© Özgür Kar, Rock Bottom, Ausstellungsansicht, Kunsthalle Basel, 2026. Foto/ Philipp Hänger / Kunsthalle Basel.

Ausstellung in der Kunsthalle Basel, vom 30. Oktober 2026 bis am 24. Januar 2027

29. Oktober 2026

DER JOUR­NA­LIST, AUTOR UND TV-MANN ERICH GYS­LING ER­HÄLT DEN SCHWEI­ZE­RI­SCHEN MEN­SCHEN­RECHTS-PREIS 2026

Erich Gysling, 2010 - Bild: Jürg Vollmer, https://flickr.com/people/38991455@N08, https://flickr.com/photos/38991455@N08/5065185630 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en - Datei: https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Gysling#/media/Datei:Osec_Forum_Russland_2010,_Erich_Gysling_02.jpg

Der Vorstand der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte – Sektion Schweiz (IGFM Schweiz) verleiht im Jahr 2026 wieder den bekannten Schweizerischen Menschenrechtspreis. Der diesjährige Preisträger ist der bekannte Journalist, TV-Kommentator und Autor Erich Gysling (Bild).

29. Oktober 2026

SCHWEI­ZER «ME­DI­EN­PREIS FÜR QUA­LI­TÄTS-JOUR­NA­LIS­MUS» 2026: 25. VER­LEI­HUNG

«Medienpreis für Qualitätsjournalismus» Preisverleihung 2026 - Foto: © https://www.medienpreis.ch/

Am 28. Oktober 2026 wurde im Hotel Baur au Lac in Zürich zum 25. Mal der «Medienpreis für Qualitätsjournalismus» verliehen. Über 1’000 Medienschaffende hatten sich dafür beworben. «Damit ist der Medienpreis für Qualitätsjournalismus eine der grössten und renommiertesten Auszeichnungen für Qualitätsjournalismus in ganz Europa», schreiben die Veranstalter:innen.

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