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Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit täglich neuen Beiträgen dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.

Bild: Olaf Breuning, The Edge, C-Print, 155 x 124 cm, Courtesy: the artist & Galerie Semiose, Paris – Ausstellung «Humans» im Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen, vom 6. Juni bis am 27. September 2026 – Mehr: https://ch-cultura.ch/bildende-kunst-fotografie-grafik-architektur-design/olaf-breuning-humans/ (Bild zur Vergrösserung anklicken)

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4. Juni 2026

AARAU IST DIE «KUL­TUR­HAUPT­STADT SCHWEIZ 2030»

Bild: Altstadt von Aarau mit Stadtkirche im Hintergrund - Foto: Sandro Senn, 2009, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Sa-se - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Altstadt_Aarau.jpg

Aarau, die Aargauer Kantonshauptstadt, hat sich nach einem mehrmonatigen Bewerbungsverfahren gegen die Konkurrenz aus Bellinzona, Lugano (mit Locarno und Mendrisio) sowie Thun als «Kulturhauptstadt Schweiz 2030» durchgesetzt. 

4. Juni 2026

DIE JOD­LE­RIN UND KUL­TUR­VER­MITT­LE­RIN NADJA RÄSS ER­HÄLT DEN SCHWEI­ZER GRAND PRIX MUSIK 2026

Nadja Räss © Pati Grabowicz

Das Bundesamt für Kultur (BAK) vergibt zum 13. Mal die Schweizer Musikpreise. Neben der Auszeichnung der Jodlerin und Kulturvermittlerin Nadja Räss (Bild) mit dem Schweizer Grand Prix Musik würdigt das BAK zehn weitere Schweizer Musikschaffende, Kollektive und Institutionen. Die Preisverleihung findet am 19. September 2026 anlässlich des Festivals Label Suisse in der Salle Paderewski im Casino de Montbenon in Lausanne statt. Die Schweizer Musikpreise werden vom Bundesamt für Kultur im Auftrag des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) verliehen. Der Schweizer Grand Prix Musik ist mit 100’000 Franken dotiert, die sieben Schweizer Musikpreise sind mit je 40’000 Franken und die drei Spezialpreise Musik mit je 25’000 Franken dotiert.

4. Juni 2026

DIE NEUE DI­REK­TO­RIN VON RA­DIO­TE­LE­VI­SIUN SVI­Z­RA RU­MAN­TSCHA (RTR) HEIS­ST SI­MO­NA CA­MI­NA­DA

Bild: Simona Caminada - Foto: © SRG-SSR, 2026

Der Verwaltungsrat der SRG-SSR hat Simona Caminada (Bild) einstimmig zur neuen Direktorin von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) und in die Geschäftsleitung der SRG-SSR gewählt. Er ist damit dem Vorschlag des zuständigen Nominationsausschusses gefolgt. Mit Simona Caminada übernimmt «eine erfahrene Medienschaffende mit tiefer Verankerung im rätoromanischen Raum die Leitung der SRG-SSR-Regionaleinheit mit Sitz in Chur», schreibt der Verwaltunsrat heute. Als weiterer Schritt in der umfassenden Transformation der SRG-SSR wurden gleichzeitig bei SRF, RTS und RSI sowie im überregionalen Bereich «Angebot» die Leitungsteams besetzt.

3. Juni 2026

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE SOUL-SÄN­GER PEABO BRY­SON IST GE­STOR­BEN

Peabo Bryson, 2016 - Foto: Kdrayf02 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Peabo_Bryson_performing_in_Louisville,_KY_2016.png

Der am 13. April 1951 in Greenville (South Carolina) geborene US-amerikanische Soul-Sänger Robert Peabo Bryson (Bild) ist am 2. Juni 2026 in Marietta (Georgia) gestorben. Balladen waren sein Spezialgebiet. Ab den späten 1970er-Jahren wurde er durch Duette mit Sängerinnen wie Natalie Cole, Roberta Flack und Melissa Manchester bekannt. Übertroffen wurden diese Erfolge noch durch die Welthits «Beauty and the Beast» (1991, mit Céline Dion) und «A Whole New World» (1992, mit Regina Belle), die beide aus Walt-Disney-Zeichentrickfilmen stammen und Bryson je einen Grammy einbrachten. (*)

3. Juni 2026

«LA­BOU­RING BO­DIES»

Make Your Body Your Machine Künstler:in & Beteiligte: Ernestyna Orlowska Entstehungszeit: 2021 Copyright: © Ernestyna Orlowska Fotocredit: Margot Roth

Ausstellung im Museum Tinguely, Basel, vom 10. Juni bis am 8. November 2026 – Vernissage und Sommerfest am Dienstag, 9. Juni 2026, 18.30 Uhr

3. Juni 2026

WIS­SEN AUS DEM EM­MEN­TAL: «SPY­CHE­RE!» AUF FELD­FOR­SCHUNG

Seit rund zwei Monaten ist die digitale Plattform «e-spycher» des Regionalmuseums Chüechlihus Langnau online, wie hier bereits gemeldet wurde. Das Interesse ist gross: Bereits rund 50 Beiträge zeigen die Vielfalt des lokalen Wissens. Nun startet die nächste Phase des Citizen-Science-Projekts: Eine Gruppe von Co-Forschenden ist im ganzen Emmental unterwegs und sammelt gemeinsam mit der Bevölkerung Geschichten, Dialekte und Wissen aus dem Alltag. Ein nächster wichtiger Treffpunkt wird der Auftritt an der Ausstellung OGA in Langnau sein.

3. Juni 2026

NACH­RICHT AUS LYSS: «KUFA ENT­WI­CKELT STRA­TE­GIE ZUR NACH­HAL­TI­GEN STA­BI­LI­TÄT»

Kulturfabrik KUFA Lyss, https://www.kufa.ch/

Wie an dieser Stelle mehrfach gemeldet, hat die Kulturfabrik Lyss (KUFA) turbulente Zeiten hinter sich: rückläufige Erträge, personelle Fluktuationen, Abgang des Geschäftsführers. Der Vorstand der KUFA «will nun gemeinsam mit den Mitarbeitenden, der Gemeinde Lyss und den umliegenden Gemeinden die Zukunft anpacken und die finanzielle und betriebliche Stabilität sichern», wie er in der Medienmitteilung vom Mittwoch schreibt. Am Montag hatte die KUFA die Vertreter:innen der umliegenden Gemeinden und weitere Finanzpartner:innen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

3. Juni 2026

9. JUNI 2026: «TAG DER SCHWEI­ZER LI­TE­RA­TUR» BEI SRF

«Tag der Schweizer Literatur – Mythen und Sagen» - © : SRF / Oscar Alessio, 2026

SRF ruft am Dienstag, 9. Juni 2026, zum zweiten Mal den «Tag der Schweizer Literatur» aus. Im Zentrum steht dieses Jahr die Wechselwirkung zwischen der Schweizer Literatur und Sagen. «Das Publikum kann dabei nicht nur im Radio sowie online zuhören und lesen, sondern sich auch aktiv beim Verfassen einer Sage auf Radio SRF 1 einbringen», heisst es in der entsprechenden Medienmitteilug.

2. Juni 2026

«LI­TE­RA­TUR­SCHWEIZ.CH» SUCHT GE­SCHÄFTS­FÜH­RUNG UND MIT­AR­BEI­TER:IN KOM­MU­NI­KA­TI­ON UND RE­DAK­TI­ON

LiteraturSchweiz.ch

«LiteraturSchweiz.ch» ist «die Plattform für die Schweizer Literatur – für ihre institutionellen Akteur:innen, für Literaturinteressierte, Autor:innen, Illustrator:innen, Lesende und alle, die es werden wollen», wie das mehrsprachige Angebot über sich schreibt. Sie ging diesen Frühling in neuer Form online, wie hier mehrfach gemeldet wurde. Nun sucht der Vorstand von «LiteraturSchweiz.ch» per 1. September 2026 oder nach Vereinbarung «eine engagierte Person» für die Geschäftsführung (30%) und eine ebenso engagierte Person als Mitarbeiter:in Kommunikation und Redaktion (20%).

2. Juni 2026

«TRAME. CA­PO­LA­VO­RI DI ARTE TES­SI­LE. DA BALI A TIMOR»

TRAME Southern Bali. Balinese people. Silk, silver threads, dyes. First half of the 20th century. 127×115 cm. Breguet Collection. ©FCM:MUSEC, Lugano

Esposizione MUSEC Museo delle Culture, Villa Malpensata, Lugano, dal 11 giugno fino al 25 ottobre 2026

2. Juni 2026

«OH… CÉ­ZAN­NE»

© Museo in Erba, lugano, https://museoinerba.com/oh-cezanne/

Esposizione Museo in Erba, Lugano, fino al 24 gennaio 2027

2. Juni 2026

BU­OCH­HOLZ SEE­LIS­BERG: IM MIT­TEL­AL­TER­LI­CHEN BAU­ERN­HAUS HOCH ÜBER DEM VIER­WALD­STÄT­TER­SEE

Ferien im Baudenkmal FiB, Buochholz Seelisberg - Fotos: © Studio Gataric, https://www.studiogataric.ch/

Hoch über dem Vierwaldstättersee erhebt sich das historische Wohnhaus Buochholz mit einem eindrücklichen Panorama auf die Rigi, die Hochflue und das Dorf Brunnen. Erbaut im Winter 1348/49, gilt es als eines der ältesten Holzhäuser der Zentralschweiz. Ab dieser Woche öffnet es seine Türen als authentisches Ferienhaus und macht damit ein einzigartiges Stück Baugeschichte unmittelbar erlebbar.

2. Juni 2026

DER AR­GEN­TI­NI­SCHE KÜNST­LER JULIO LE PARC IST GE­STOR­BEN

Julio Le Parc, 2019 - Foto: Kaloian / Secretaría de Cultura de La Nación, https://www.flickr.com/photos/culturaargentina/48590085576/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/

Der am 23. September 1928 in Palmira (Mendoza, Argentinien) geborene argentinische Künstler Julio Le Parc (Bild) ist am 30. Mai 2026 in Paris gestorben. Er war ein berühmter pionierhafter Kinetischer Künstler und bekannter Vertreter der Op-Art. Julio Le Parc gehörte neben François Morellet, Horacio Garcia Rossi, Francisco Sobrino, Joël Stein und Yvaral im Jahr 1960 zu den Mitbegründern der Künstlergruppe Groupe de Recherche d’Art Visuel (GRAV). Er besuchte die Escuela de Bellas Artes de Buenos Aires. Im Jahr 1958 ging er nach Paris. Er arbeitete dort im Atelier von Victor Vasarely. Julio Le Parc schuf vor allem lichtkinetische Objekte und Mobiles mit Lichtreflektoren. Sein Ziel war es, visuelle Phänomene durch Experimente anschaulich zu machen. Neue Technologien sollten eingesetzt werden, um das Verhältnis von Licht und Bewegung auf eine innovative Art und Weise darzustellen. Die Betrachtenden sollten durch Elemente, die in seinen Objekten manipuliert und beliebig bewegt werden konnten, zu aktiver Mitarbeit angeregt werden. (*)

1. Juni 2026

SCHWEI­ZER MUSIK VIA IN­TER­NET: «WAS WIR HÖREN, IST KEIN ZU­FALL»

Bild: © BR Bayerischer Rundfunk

Die Europäische Kommission hat in der breit angelegten Untersuchung «Study on the discoverability of diverse European cultural content in the digital environment» analysiert, wie sichtbar kulturelle Inhalte im digitalen Raum tatsächlich sind. Die Studie, erarbeitet von einem internationalen Forschungskonsortium, kommt zu einem klaren Schluss: «Nicht das Angebot entscheidet, sondern die Auffindbarkeit». «Die Dynamiken, die auf europäischer Ebene sichtbar werden, betreffen die Schweiz in besonderer Weise. Denn die Mechanismen, die darüber entscheiden, welche Musik gehört wird, wirken auch hier, treffen jedoch auf einen Markt, der durch mehrere Sprachräume zusätzlich fragmentiert ist», schreiben IndieSuisse, SONART – Musikschaffende Schweiz und der Schweizer Musikrat in ihrer gemeinsamen Medienmitteilung vom 1. Juni 2026.

1. Juni 2026

LA CHAN­TEUSE VAU­DOISE ORIANA PIC­CARD (LADY O) REM­PORTE L’ÉMIS­SION «THE VOICE 2026» SUR TF1

Oriana Piccard _ Lady O, © RTS

La chanteuse vaudoise de 19 ans Lady O (Oriana Piccard) a remporté samedi soir l’édition 2026 de l’émission «The Voice» sur TF1. Coachée par Florent Pagny, elle est la première artiste suisse à triompher dans ce télécrochet français.

1. Juni 2026

«IN­SIE­ME ALFIN UNITI SIAM»

Doppio ritratto degli sposi Jacmolli nel giorno del loro matrimonio - Foto: © Roberto Donetta

«Il matrimonio nelle foto di Donetta e della Fotostiftung Schweiz»: Esposizione Fondazione Archivio fotografico Roberto Donetta, Casa Rotonda, Corzonesco-Casserio, dal 14 giugno all’11 ottobre 2026 (sa-do: ore 14-17) oppure si appuntamento telefonando allo 091 87 112 63. Catalogo con testi di Antonio Mariotti, Anna Lisa Galizia e Luigi Lorenzetti – Vernissage: sabato 13 giugno alle ore 17

1. Juni 2026

«FE­LI­CE VA­RI­NI»

© Felice Varini, photo: André Morin

Esposizione Museo d’arte Mendrisio, fino al 10 ottobre 2026

1. Juni 2026

«ARTE DAL XIV AL XIX SE­CO­LO NELLE COL­LE­ZIO­NI PUB­BLI­CHE TI­CI­NE­SI – UNO SGUAR­DO D’IN­SIE­ME»

Giovanni Serodine, San Pietro in carcere, ca. 1628-1630, olio su tela, Pinacoteca cantonale Giovanni Züst, Rancate. Fotografia/ Roberto Pellegrini

Esposizione Pinacoteca cantonale Giovanni Züst, Rancate, fino al 23 agosto 2026

31. Mai 2026

«DA­NIE­LE BUZZI. DI­PIN­TI E MA­NI­FE­STI»

Daniele Buzzi Locarno Plage - Wassersport, 1928 litografia su carta, 102 x 64 cm Plakatsammlung Museum für Gestaltung Zürich © Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, ZHdK

Esposizione Museo Casa Rusca, Locarno, fino al 28 giugnio 2026

31. Mai 2026

«ARP, CAHN, MA­GNEL­LI, TAEU­BER-ARP. L’AR­TE DEL DONO»

Veduta della mostra Arp, Cahn, Magnelli, Taeuber-Arp. L’arte del dono, 2026, Fondazione Marguerite Arp, Locarno Fondazione Marguerite Arp, Locarno. Foto: Roberto Pellegrini, Bellinzona.

Esposizione Fondazione Marguerite Arp, Locarno-Solduno, fino al 1° novembre 2026

31. Mai 2026

«NO­STAL­GIA DEL SUD. AR­TI­STI TE­DE­SCHI IN ITA­LIA 1865-1915»

Achenbach, Oswald_Abendstimmung am Hafen von Ischia, 1884_Foto Walter Bayer, München

Esposizione Museo Castello San Materno, Ascona, fino al 26 agosto 2026

31. Mai 2026

«ZILLA LEU­TE­NEG­GER. CASA MIA»

© Zilla Leutenegger, Cucina nera, 2019

Esposizione Museo Villa dei Cedri, Bellinzona, fino al 2 agosto 2026

31. Mai 2026

MUSIK FÜR MA­NOUSH TOTH, PIA­NIS­TIN

Manoush Toth - Foto: © SRF / Gian Vaitl, 2026

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 6. Juni 2026, 11.03 Uhr / Podcast

30. Mai 2026

DER FRAN­ZÖ­SI­SCHE PHI­LO­SOPH, SO­ZIO­LO­GE UND AUTOR EDGAR MORIN IST GE­STOR­BEN

Edgar Morin, 2024 . Foto: Gérald Garitan, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:G%C3%A9rald_Garitan - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Edgar_Morin_LslaP_1549751.jpg

Der am 8. Juli 1921 in Paris als Edgar Nahoum geborene französische Philosoph, Soziologe und Autor Edgar Morin (Bild) ist am 29. Mai 2026 ebenda gestorben. Er war Directeur de recherche am Centre national de la recherche scientifique (CNRS) und der École des hautes études en sciences sociales (EHESS) in Paris. Bekannt wurde er besonders durch sein Konzept des komplexen Denkens. Während der Besetzung Frankreichs durch deutsche und italienische Truppen im Zweiten Weltkrieg übernahm Nahoum angesichts der Nazi-Kollaboration der Pétain-Regierung eine aktive Rolle in der französischen Résistance. 1941 trat er der Kommunistischen Partei Frankreichs (PCF) bei und ging in den Widerstand gegen die deutsche Besatzung. Der damit verbundenen Lebensgefahr wegen legte er seinen jüdischen Familiennamen ab und wirkte unter dem Decknamen Morin. Dieses Pseudonym behielt er später bei und wurde unter diesem Namen bekannt. Das umfangreiche Archiv Morins befindet sich seit 2001 im Institut mémoires de l’édition contemporaine (IMEC) und wurde vom Autor selbst fortlaufend ergänzt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron würdigte Edgar Morin anlässlich des Todes als Widerstandskämpfer, Schriftsteller und «Denker des Jahrhunderts». (*)

30. Mai 2026

«DIA­LO­GHI NEL TEMPO – OPERE DALLA COL­LE­ZIO­NE»

Leonardo Dudreville, Paesaggio invernale, 1908-1909. Museo d'arte della Svizzera italiana, Lugano. Collezione Città di Lugano. Donazione Chiattone

MASI Lugano, Palazzo Reali, Via Canova 10, fino al 20 settembre 2026


30. Mai 2026

MEN­DRI­SIO: NUOVE MOSTRE AL TAM

Pino Musi: from the series Hyperbole. Former municipal slaughterhouse, repurposed into a multimedia centre. Shanghai, 2023 - © Pino Musi, 2026

Esposizioni Teatro dell’architettura Mendrisio (TAM), fino al 20 dicembre 2026

30. Mai 2026

«LÉO­NARD GI­A­N­AD­DA. PHO­TO­RE­POR­TER»

Via Frascati, Rome, 1957. © Léonard Gianadda, MV-Martigny

Exposition Fondation Pierre Gianadda, Vieil Arsenal, Martigny, jusqu’au 30 novembre 2026

30. Mai 2026

DER KUL­TUR­PREIS 2026 DES KAN­TONS WAL­LIS-VA­LAIS GEHT AN DIE SCHAU­SPIE­LE­RIN CHRIS­TI­NE VOUIL­LOZ

Christine Vouilloz - Foto: © Anouk Schneider

Die Schauspielerin Christine Vouilloz wird mit dem diesjährigen Kulturpreis des Kantons Wallis-Valais ausgezeichnet. Die Förderpreise gehen an die Klangkünstlerin Rachel Morend, den Digitalkünstler Jonas Wyssen sowie den Illustrator und Grafiker Ludovic Chappex. Der diesjährige Spezialpreis wird dem Verein «Cellules poétiques» in Martigny-Martinach verliehen. Die offizielle Preisverleihung findet am Freitag, 6. November 2026, um 19.00 Uhr, in der Aula de la Tuilerie in Saint-Maurice statt.

29. Mai 2026

«KATJA SCHENKER. CARY­ATIDS GO FOR A SWIM»

Katja Schenker, Die Augen der Hand, Ausstellungsansicht, Kunstraum Kreuzlingen, 2024, Foto: Sebastian Stadler

Ausstellung im Museum Haus Konstruktiv, Zürich, vom 4. Juni bis am 6. September 2026 – Vernissage am Mittwoch, 3. Juni 2026, 18 Uhr

29. Mai 2026

ZU­RICH ART PRIZE 2026: «ROSA BARBA. THICK HAR­MO­NIES»

Rosa Barba - Foto: Saskia Uppenkamp © Rosa Barba

Ausstellung im Museum Haus Konstruktiv, Zürich, vom 4. Juni bis am 30. August 2026 – Vernissage am Mittwoch, 3. Juni 2026, 18 Uhr

29. Mai 2026

«CLAUDE BÜH­LER. HOW GOES TO­MOR­ROW»

Fotoarbeit von © Claude Bühler

Ausstellung Shedhalle Eisenwerk, Frauenfeld, vom 4. Juni bis am 4. Juli 2026 – Ver­nis­sa­ge am Don­ners­tag, 4. Ju­ni 2026, 18.30 Uhr – Research Lab im «Shed»: 29. bis 31. Mai 2026

29. Mai 2026

UN­END­LI­CHE GE­SCHICH­TE RUND UMS KUNST­HAUS ZUG: «WI­DER­LICH»

Aussenansicht Kunsthaus Zug, 2023 - Foto: Kommunikation KunsthausZug - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aussenansicht_Kunsthaus_Zug.jpg

«Die kürzlich versandte Einladung zur Generalversammlung der Zuger Kunstgesellschaft war ein Geheimprojekt. Sie entstand hinter dem Rücken der Präsidentin Silvia Graemiger und ihres Unterstützers im Vorstand, Malte Frank. Graemiger wird den Mitgliedern zur Abwahl empfohlen, Frank stehe nicht zur Wiederwahl zur Verfügung, heisst es darin. Beide waren nicht informiert und reagieren geschockt», schreibt Konstantin Kreibich heute auf dem Innerschweizer Online-Portal «zentralplus.ch». Der Versand der Einladung ohne Einbezug der Präsidentin sei «rechtswidrig», sagte Graemiger. «Ich bin entsetzt.» Wie der restliche Vorstand gegen sie und Frank vorgehe, sei absolut «respektlos» und «widerlich», zitiert das Magazin.

29. Mai 2026

WAHR­HEITS­SU­CHE, BE­RICH­TI­GUNGS­PFLICHT, MEN­SCHEN­WÜR­DE, PRI­VAT­SPHÄ­RE, MEI­NUNGS­PLU­RA­LIS­MUS

Schweizer Presserat

Die neusten Stellungnahmen des Schweizer Presserats

28. Mai 2026

«VER­NER PAN­TON. FORM, FARBE, RAUM»

Bild: Installationsansicht
 «Verner Panton. Form, Farbe, Raum», Design von Verner Panton 
© Verner Panton Design AG
 - Foto: Vitra Design Museum / Franz Wamhof, 2026

Ausstellung im Vitra Design Museum, Vitra Schaudepot Weil am Rhein (D), bis am 9. Mai 2027

28. Mai 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER LIE­DER­MA­CHERS, MU­SI­KERS, IL­LUS­TRA­TORS, SGRAF­FI­TO-KÜNST­LERS UND COMIC-AU­TORS PAU­LIN NUOT­CLÀ

Paulin Nuotclà - Foto: © Jon Duschletta / RTR

Der am 11. November 1951 in Scuol geborene Schweizer Liedermacher, Musiker, Restaurator, Zeichnungslehrer, Illustrator, Sgraffito-Künstler und Comic-Autor Paulin Nuotclà (Bild) ist am 25. Mai 2026 in Susch gestorben. Er gab seit den 1970er-Jahren mehrere Schallplatten heraus und war einer der ersten Liedermacher mit Songs im bündnerromanischen Idiom Vallader. Nuotclà galt als einer der Pioniere des «Rock Rumantsch». Nuotclà trat auch als Verfasser mehrerer Comics auf Romanisch und als Schulbuchillustrator hervor. Er besass ein Maler- und Gipsergeschäft in La Punt. Im Rahmen der Folk-Bewegung der 1970er- und frühen 1980er-Jahre wurde Nuotclà in der ganzen Schweiz bekannt; 1981 trat er beim vierten Gurtenfestival auf. Im Jahr 2022 erhielt Paulin Nuotclà einen Anerkennungspreis des Kantons Graubünden.

28. Mai 2026

«THE MA­KING OF – SPU­REN­SU­CHE ZU UND MIT CAS­PAR WOLF»

Le grand théâtre des Alpes et glaciers (Detail), Farbaquatinta von Jean-François Janinet nach Caspar Wolf (aus: Vues remarquables des montagnes de la Suisse, Amsterdam, Rudolf Samuel Henzi / J. Yntema, 1783–1794)

Ausstellung von Murikultur im Singisen Forum und im Museum Caspar Wolf, Muri (AG), bis am 26. Juli 2026

28. Mai 2026

«LA PE­TI­TE MORT – SUR­FEN IM FLUSS»: LEI­DEN­SCHAFT, GE­STAL­TUNGS­KRAFT, POE­SIE UND SACH­VER­STAND AUF 144 SEI­TEN

"Wenn ich die Mitte des Flusses erreicht habe,überkommt mich das Gefühl der absoluten Zufriedenheit…“ (Anna Affolter) - Foto: © Stefan Wermuth, https://www.stefanwermuth.com/

Mitte Mai 2026 haben der Fotograf Stefan Wermuth und Autor Bendicht Luginbühl im Sous Soul in Bern ihr Buchprojekt «La Petite Mort – Surfen im Fluss» präsentiert; nun ist das kostbare Werk online und im Buchhandel erhältlich. Es beschreibt in Bild und Text die Welt der Fluss-Surfer:innen.

27. Mai 2026

«JASON DODGE»

Exposition / Ausstellung Kunsthalle Friart Fribourg-Freiburg, 30.05 – 02.08.2026 – Vernissage: 29.05.2026, 18:00

27. Mai 2026

DER SCHWEI­ZER KA­RI­KA­TU­RIST OR­LAN­DO EI­SEN­MANN IST GE­STOR­BEN


Orlando Eisenmann, 2021, © Verein Gezeichnet / Michele Andina, https://www.youtube.com/watch?v=M2HfAwnW79Y

Der am 16. Februar 1946 in Faido (TI) geborene Schweizer Karikaturist Orlando Eisenmann (Bild) ist am 15. Mai 2026 gestorben. Der diplomierte Zeichenlehrer arbeitete seit 1985 als freischaffender Künstler. Als Orlando zeichnete er Karikaturen für die «Bündner Zeitung», die «Südostschweiz», «Der Bund», die «Luzerner Neusten Nachrichten», den «Nebelspalter» und die «Schweiz am Sonntag». Seine Werke waren an Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen; beim Jahresrückblick «Gezeichnet» in Bern war er ein zuverlässiger und stets bewunderter Teilnehmer.

27. Mai 2026

KAN­TO­NE OB- UND NID­WAL­DEN: AUS­SCHREI­BUNG GE­MEIN­SA­ME WERK­BEI­TRÄ­GE

Kantone Nidwalden / Obwalden

Die Kulturkommissionen von Nidwalden und Obwalden schreiben gemeinsam Werkbeiträge für Kulturschaffende aus den beiden Kantonen aus. Seit 2014 findet diese Ausschreibung jährlich statt. In der Regel können Projekte aus allen Kultursparten eingegeben werden. Mit den Werkbeiträgen werden Kunst- und Kulturschaffende unmittelbar und personenbezogen gefördert. Die ausgerichteten Beiträge sollen es ihnen ermöglichen, sich während einer gewissen Zeit intensiv ihrem Schaffen zu widmen und ihre künstlerischen Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln. Eine Fachjury sichtet die Eingaben, diskutiert sie und bestimmt schliesslich die Gewinnerinnen und Gewinner.

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