Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit täglich neuen Beiträgen dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.
Sie ist das Thema der Stunde – alle sprechen über Künstliche Intelligenz (KI). Das Museum für Kommunikation in Bern archiviert sie jetzt in seiner Sammlung als Dokumentation des Zeitgeistes und bringt damit die Diskussion um KI in seine Ausstellung.
Das Zurich Film Festival (ZFF) ist dieses Jahr eine Partnerschaft mit Tiktok eingegangen und folgt damit Berlinale, TIFF und anderen Festivals. «Doch je stärker Influencer:innen und Plattformen die Filmwelt prägen, desto mehr gerät die professionelle Filmkritik an den Rand», ist heute auf «swissinfoch.ch» zu lesen.
Im Frühjahr 2026 übergab Anouk Anouilh de Mestral den Nachlass ihres Vaters Jean Anouilh (1910-1987) dem Schweizerischen Literaturarchiv (SLA), das zur Schweizerischen Nationalbibliothek gehört. Das meldet das SLA heute mit Informationen und Illustrationen dazu.
Erstmals präsentiert SIYU ab dem 1. Oktober, 18.30 Uhr, und bis am 18. Oktober 2026 eine Werkschau seiner Fotografinnen und Fotografen: In der Photobastei Zürich zeigt der gesamtschweizerische Berufsverband für professionelle Fotografie die vielfältige Kunst seiner Mitglieder.
Der Verein Solarplexus hat sein Slam-Archiv dem Stadtarchiv St.Gallen übergeben: «Damit ist die grösste Poetry-Slam-Sammlung der Schweiz für die Zukunft gesichert», berichtet «poetryslam.ch».
Die St.Galler Regierung hatte im Auftrag der bürgerlichen Fraktionen des Kantonsrats ein weiteres Entlastungspaket in der Höhe von 60 Millionen Franken auszuarbeiten. Betroffen davon ist auch die Kultur. Die igKultur Ost tritt jetzt mit ihrer Stellungnahme dazu an die Öffentlichkeit.
Das Schweizer Recherche-Netzwerk «investigativ.ch» baut seine Geschäftsstelle aus. Neu unterstützt die Berner Journalistin und Historikerin Céline Graf (Bild) den Verein als Projektmitarbeiterin.
Neues Gesicht im Moderationsteam der «Sternstunde Philosophie»: Michael Räber übernimmt ab Oktober 2026 die Moderation der wöchentlichen Sendung. «Er wird seine philosophische Expertise auch in anderen Formaten (…) einbringen», schreibt SRF. Ab Januar 2027 folgen weitere personelle Änderungen im Moderationsteam der «Sternstunde Philosophie»: Die Schweizer Philosophin Catherine Newmark übernimmt die Mutterschaftsvertretung von Olivia Röllin; und Barbara Bleisch konzentriert sich auf eigenen Wunsch auf den SRF-Podcast «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42».
«Biel Bienne», die seit 1978 bestehende zweisprachige Gratis-Zeitung, wird Ende des Jahres eingestellt. Zusammen mit der Stadt Biel-Bienne soll 2027 eine neue zweisprachige Wochenpublikation lanciert werden. Christian Bärenfaller, CEO der Gassmann Media AG, bestätigte am Dienstag auf Anfrage der Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen entsprechenden Bericht des Bieler Portals «Ajour». Grund der Einstellung nach fast 50 Jahren seien «sinkende Inserate-Einnahmen, steigende Verteilkosten sowie das geänderte Leseverhalten der jüngeren Bevölkerung».
Die Plattform «Books as Data» macht die Bestände der Jahre 1700 bis 1900 von vier wissenschaftlichen Bibliotheken im Volltext zugänglich und durchsuchbar. Die Sammlung umfasst neben wissenschaftlicher Literatur auch Zeitschriften und Belletristik aus der Schweiz, Europa und der ganzen Welt – ein repräsentativer Teil des Wissensraums der Schweiz in dieser Zeit.
Das Bundesamt für Kultur (BAK) unterstützt 2027 und 2028 mit insgesamt rund 1,95 Millionen Franken 26 Provenienzforschungsprojekte von Museen und Sammlungen in der Schweiz. Die geförderten Vorhaben reichen von museumsübergreifenden Projekten und Kooperationen mit Herkunftsgemeinschaften über die Untersuchung menschlicher Überreste bis zur Erschliessung von Archiven und Datenbeständen.
Der langjährige SRF-Journalist und Fernseh-Moderator Sandro Brotz (Bild) verlässt SRF Ende Januar 2027 und wechselt zu «Blick». «Dort wird er einen multimedialen Video-Podcast aufbauen und moderieren», schreibt SRF heute.
Bund und Kantone haben den Auftrag, Kultur vielfältig zu fördern und die Teilhabe der Bevölkerung am kulturellen Leben zu stärken. Wo steht die öffentliche Hand mit der Erreichung dieser Ziele im Bereich Musik? Die Schweizer Musikvielfalt-Initiative hat die Musikförderung in den grössten Städten der jeweiligen Sprachregion untersucht: «Ein Vergleich, den es so noch nie gegeben hat», wie die Initiant:innen schreiben.
Eine Ausstellung des Museums Strauhof und des Schweizerischen Literaturarchivs, im Strauhof Zürich, vom 2. Oktober 2026 bis am 3. Januar 2027 – Vernissage: 1. Oktober 2026, 18-21 Uhr Kirche St.Peter Zürich, mit Franz Hohler und Judith Keller
Die Albert Mountain Awards 2026 gehen an den Fotografen Robert Bösch, den Skitouren-App-Gründer Günter Schmudlach (beide aus der Schweiz), die Bergretterin Marion Poitevin aus Frankreich und den für Bergthemen engagierten Journalisten Gela Mtivlishvili aus Georgien. Die öffentliche Preisverleihung findet am 23. Oktober 2026 zum vierten Mal im ALPS Alpines Museum der Schweiz in Bern statt.
Gisela Roth (Bild), die langjährige Präsidentin des Aarauer Kulturhauses KIFF und die Schulleiterin bei der Stiftung Schürmatt, ist am 21. September 2026 im Alter von 59 Jahren gestorben. Das KIFF (Akronym für «Kultur in der Futterfabrik») ist ein Veranstaltungsort in Aarau, der zu den führenden Adressen der Deutschschweiz für Konzerte, Partys und Kleinkunst zählt. Über 35’000 Besucher:innen aus nah und fern pilgern jährlich an rund 200 Veranstaltungen ins Aarauer Telli-Quartier. Das KIFF wird von einem Verein geführt, der von der Stadt und dem Kanton finanzielle Unterstützung erhält. Geplant ist zurzeit ein Neubau namens KIFF 2.0 auf einer Parzelle unmittelbar südlich davon.
Der am 17. August 1937 in Uetikon am See geborene Schweizer Kunsthistoriker Felix Andreas Baumann (Bild) ist am 19. September 2026 gestorben. Baumann kam 1965 als wissenschaftlicher Mitarbeiter ans Kunsthaus Zürich. Von 1969 bis 1971 arbeitete er dort als Konservator und war anschliessend bis 1976 Vizedirektor des Hauses. Danach leitete er bis 2000 als Direktor das Kunsthaus Zürich. Er organisierte u.a. vielbeachtete Schauen zu Henri Matisse, Joan Miró, Salvador Dalí, Edgar Degas und Paul Cézanne. Zudem konnte Baumann den Sammlungsbestand erheblich erweitern. Hierzu gehörten der Aufbau einer Sammlung von Arbeiten des Dadaismus sowie Ankäufe von Werken der zeitgenössischen Künstler Jackson Pollock, Barnett Newman, Francis Bacon, Bruce Nauman, Joseph Beuys, Georg Baselitz, A. R. Penck, Martin Disler und Cy Twombly. Darüber hinaus hat Baumann die Werkgruppe des Malers Giovanni Segantini im Kunsthaus ausgebaut. Nach seinem Weggang vom Kunsthaus Zürich war Baumann an verschiedenen europäischen Museen mit der Konzeption von Ausstellungen betraut. (*)
Die Fotostiftung Schweiz in Winterthur startet ihr bislang grösstes Erschliessungsprojekt: Bis 2031 will sie rund 160 Archive konservatorisch sichern, digitalisieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Das auf fünf Jahre angelegte Grossprojekt bildet den Kern der im Januar 2026 angekündigten strategischen Neuausrichtung der Stiftung. Ein vierköpfiges Co-Direktorium will mit einem Team von 20 Fachpersonen die konservatorische Aufarbeitung, digitale Sicherung und öffentliche Zugänglichkeit des visuellen Schweizer Kulturerbes grundlegend voranbringen.
DoubleKleinkunst des Migros-Kulturprozents bietet ein einjähriges Mentoring an, entweder für eine Produktion oder um einzelnen Künstler:innen oder Gruppen aus den Bereichen Kabarett, Kleinkunst oder Spoken Word dabei zu helfen, einen weiteren Schritt in Richtung Professionalisierung zu machen.
Am Mittwoch, 23. September 2026, haben die Mitglieder des Vereins des Internationalen Filmfestivals Freiburg-Fribourg Gerhard Andrey zum neuen Präsidenten des FIFF sowie seines Komitees gewählt. Er tritt die Nachfolge von Mathieu Fleury an und übernimmt sein Amt mit sofortiger Wirkung. Drei weitere Persönlichkeiten stossen zum Festivalkomitee: Diane Deschenaux, Véronique Grady und Zeki Ayan. Nach seiner achtjährigen Tätigkeit an der Spitze des Vereins FIFF hatte Mathieu Fleury im vergangenen März, am Ende einer erfolgreichen 40. Ausgabe, angekündigt, sein Amt niederzulegen, sobald seine Nachfolge gesichert sei. Das nächste FIFF findet vom 12. bis am 21. März 2027 statt
Das Stiftsarchiv St.Gallen digitalisiert in den kommenden drei Jahren rund 2,2 Millionen Seiten aus seinen historischen Buch- und Aktenbeständen. Damit wird der gesamte Kernbestand digital gesichert und für Forschung, Nutzung und Vermittlung besser zugänglich.
Der Regierungsrat des Kantons Solothurn zeichnet die Solothurner Hard-Rock-Band KROKUS mit dem diesjährigen Kunstpreis aus. Ausserdem hat er acht Fachpreise sowie einen Anerkennungspreis vergeben. Die öffentliche Übergabefeier findet am 9. November 2026 im Konzertsaal Solothurn statt.
Der Schweizer Grand Prix Darstellende Künste / Hans-Reinhart-Ring 2026 geht an Michèle Gurtner. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Bundesamt für Kultur (BAK) das prägende Wirken der Schauspielerin und Performerin. Die Verleihung des Grand Prix und der anderen Schweizer Preise Darstellende Künste findet am 6. November 2026 in Anwesenheit von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider in der Alten Reithalle der Bühne Aarau statt.
«Wooden Churches, Open-Air Museums and Modern Architecture in Interwar East-Central Europe»: Ausstellung gta, ETH Zürich, vom 24. September bis am 4. Dezember 2026
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