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Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit täglich neuen Beiträgen dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.

Anne Loch AL 235, 1987 Acryl auf Nessel 280 × 370 cm (2-teilig) Nachlass Anne Loch Foto: Dominique Uldry, Bern

DAS BILD ZUR ZEIT: © Anne Loch, AL 235, 1987, Acryl auf Nessel, 280 × 370 cm (2-teilig), Nachlass Anne Loch – Foto: Dominique Uldry, Bern – Bis am 20. September 2026 im Zentrum Paul Klee (ZPK) Bern – Mehr: https://ch-cultura.ch/bildende-kunst-fotografie-grafik-architektur-design/anne-loch-malerei-na-und/ (Bild zur Vergrösserung anklicken)

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16. August 2026

FÜR GIONA A. NAZ­Z­ARO, FILM­FES­TI­VAL-DI­REK­TOR UND PU­BLI­ZIST

Giona A. Nazzaaro - Foto: © Locarno Film Festival / Alessandro Crinari

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 22. August 2026, 11.03 Uhr / Podcast

16. August 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 14/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

15. August 2026

UKRAI­NE: DIE SCHWEIZ UN­TER­STÜTZT DEN SCHUTZ DES HÖH­LEN­KLOS­TERS PET­SCHER­SKA LAWRA

Brand der Mariä-Entschlafens-Kathedrale nach dem russischen Angriff vom 15. Juni 2026 - Foto: https://mincult.gov.ua/news/rosiya-poshkodyla-uspenskyj-sobor-kyyevo-pecherskoyi-lavry-pid-chas-ataky-na-kyyiv/, Attribution: mincult.gov.ua - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dormition_Cathedral,_Kyiv_Pechersk_Lavra_on_fire_4.jpg

Die Schweiz nahm am 15. August 2026 an den Feierlichkeiten zum 975-jährigen Bestehen der Klosteranlage Petscherska Lawra in Kyjiw teil. Vertreten wurde die Schweiz dabei vom Delegierten des Bundesrates für die Ukraine, Jacques Gerber. Anlässlich des Jubiläums kündigte die Schweiz einen Beitrag von 600’000 Franken an, um die Restauration des im Juni 2026 bei einem russischen Luftangriff beschädigten Höhlenklosters vorzubereiten und dieses UNESCO-Weltkulturerbe vor weiteren Schäden zu schützen.

15. August 2026

ME­NU­HIN CON­DUC­TING PRIZE 2026: DIE NÄCHS­TE GE­NE­RA­TI­ON VON DI­RI­GENT:INNEN

Tess Jackson und Leonhard Kreutzmann sind die Preisträger des Menuhin Conducting Prize 2026, der ihnen neue Gastdirigate ermöglicht. (Foto: Raphael Faux)

Mit dem Menuhin Conducting Prize setzt das Menuhin Festival Gstaad seine langjährige Förderung junger Dirigentinnen und Dirigenten fort. Der 2015 als Neeme Järvi Prize ins Leben gerufene Preis präsentierte sich 2026 mit einer weiterentwickelten Ausrichtung und einem stärkeren Fokus auf nachhaltige Nachwuchsförderung. Bei der 11. Verleihung des Preises wurden Leonhard Kreutzmann aus Deutschland und Tess Jackson aus dem Vereinigten Königreich gemeinsam mit dem Menuhin Conducting Prize gekürt. Gonzalo Alarcón Burriel aus Spanien wurde mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

15. August 2026

LO­CAR­NO79: DER PARDO D’ORO GEHT AN «NU E LOCUL TAU AICI» VON FLO­RIN ȘER­BAN

Florin Șerban - Foto: Davide Padovan © Locarno Film Festival

Elf Tage und elf Nächte besuchte das Publikum die Kinosäle von Locarno und erlebte Begegnungen mit einigen der prägendsten Persönlichkeiten des internationalen Kinos und der Filmindustrie. Höhepunkt zum Abschluss des Festivals war die Auszeichnung des rumänischen Films «You Don’t Belong Here» mit dem Hauptpreis Pardo d’Oro.

15. August 2026

THEA­TER SPEK­TA­KEL ZÜ­RICH: KÜNST­LE­RI­SCHER LEI­TER MAT­THI­AS VON HARTZ IM GE­SPRÄCH

Bild: Matthias von Hartz - Foto: © Kira Kynd, https://daslamm.ch/ueber-uns/, 2021

Redaktor Kai Vogt schreibt im Online-Magazin «tsüri.ch»: «Das Spektakel strich im vergangenen Jahr erstmals den beliebten Basar und sorgte damit für Unmut. Nun äussert sich Festivalleiter Matthias von Hartz (Bild) erstmals ausführlich dazu, spricht über ein Ersatzformat und den politischen Fokus der aktuellen Ausgabe.»

15. August 2026

STADT WIL­LI­S­AU EHRT JAZZ-VER­AN­STAL­TER ARNO TROX­LER MIT KUL­TUR­PREIS

Zwei Generationen des Willisau Jazz Festivals. Der Leiter Arno Troxler und der Gründer Niklaus Troxler. 27:53 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 26.08.2025 Bild: SRF/Nik Rigert https://www.srf.ch/audio/regionaljournal-zentralschweiz/50-jahre-jazz-festival-willisau?id=AUDI20250826_NR_0039

Die Stadt Willisau verleiht den Kulturpreis 2026 an Arno Troxler und würdigt damit «sein langjähriges Engagement für den Jazz sowie seinen bedeutenden Beitrag zum kulturellen Leben in Willisau und darüber hinaus», wie es in der heutigen Mitteilung heisst.

14. August 2026

DER FRAN­ZÖ­SI­SCHE KU­RA­TOR, MU­SE­UMS­DI­REK­TOR UND KUNST­VER­MITT­LER CHRIS­TI­AN BER­NARD IST GE­STOR­BEN

Christian Bernard, 2015 - Foto: Valmav, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:Valmav&action=edit&redlink=1 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Photo_Christian_Bernard.jpg

Der am 9. Februar 1950 in Strassburg geborene französische Kurator, Museumsdirektor, Festivalleiter, Kunstkritiker und -vermittler sowie Poet Christian Bernard (Bild) ist am 6. August 2026 gestorben. Nachdem er die Villa Arson in Nizza geleitet hatte, wurde er 1994 der erste Direktor des Mamco, des Museums für zeitgenössische Kunst in Genf, das er gemeinsam mit Françoise Ninghetto leitete. Dort organisierte er unter anderem die letzte Ausstellung zu Lebzeiten von Martin Kippenberger. Im Jahr 2016 übernahm Lionel Bovier die Leitung der Institution. Von 2016 bis 2021 war Bernard Direktor des «Printemps de Septembre» in Toulouse. Ab 1966 schrieb und publizierte Christian Bernard Gedichte.

14. August 2026

«IKA TER HAAR, MARIA MAY­LAND, DO­MI­NIK GEIS: FLOWERS BLOO­MING FROM OUR CROT­CHES»


«Father Figures», Inka ter Haar, Maria Mayland, Dominik Geis, https://ausstellungsraum.ch/veranstaltungen/flowers-blooming-from-our-crotches/

Im Ausstellungsraum Klingenthal, Basel, vom 16. August bis am 20. September 2026

14. August 2026

«AU­GUSTIN RE­BETEZ. MY HEART IS FULL OF YOU»

© Augustin Rebetez, https://augustinrebetez.com/About

Installation in der Kunsthalle Arbon, vom 16. August bis am 4. Oktober 2026

14. August 2026

«HEIDI BUCHER – LIESL RAFF. CLO­SER»

© Heidi Bucher, Ohne Titel (Seidencollage auf Karton), ca. 1958, Nachlass Heidi Bucher - Foto: Studio Heidi Bucher

Ausstellung im Kunst Museum Winterthur | Beim Stadthaus, bis am 8. November 2026

14. August 2026

«3 x 2: FOKUS WIN­TERTHUR»

Klodin Erb Familienaufstellung nach Hellinger, 2024 Courtesy die Künstlerin

Ausstellung im Kunst Museum Winterthur | Reinhart am Stadtgarten, bis am 1. November 2026

13. August 2026

JA­NI­NE HÄN­DEL, NEUE PRÄ­SI­DEN­TIN VON SWISS­FOUN­DA­TI­ONS: «FÜR WIS­SENS­TRANS­FER, STAR­KES NETZ­WERK UND WIRK­SA­ME IN­TER­ES­SEN­VER­TRE­TUNG»

(v.l.n.r.) Patrizia Rezzoli, Co-Vizepräsidentin, Janine Händel, Präsidentin, Bettina Stefanini, Co-Vizepräsidentin - Foto: © https://www.swissfoundations.ch/

Im aktuellen Newsletter von SwissFoundations stellt die im Juni 2026 gewählte neue Präsidentin Janine Händel sich, ihre Motivationen und Ziele vor.

13. August 2026

DER FILM «QUI VIT EN­CO­RE» VON NI­CO­LAS WA­DIM­OFF VER­TRITT DIE SCHWEIZ IM WETT­BE­WERB UM EINEN OSCAR

Das Bundesamt für Kultur (BAK) wird den Dokumentarfilm «Qui vit encore» von Nicolas Wadimoff (Bild) bei der Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Hollywood in der Kategorie «bester internationaler Film» einreichen. Im Dezember 2026 wird bekanntgegeben, ob «Qui vit encore» in die Short List der für einen Oscar nominierbaren Filme aufgenommen wird.

13. August 2026

SRG-SSR: 1,5 MIL­LIO­NEN RADIO- UND FERN­SEH­SEN­DUN­GEN AUF «ME­MO­BA­SE.CH» ON­LINE ZU­GÄNG­LICH

Einer der Beiträge auf Memobase dokumentiert den offiziellen Start des Farbfernsehens in der Schweiz am 1. Oktober 1968. (Bild: SRF)

Die SRG-SSR macht ihre Archivinhalte in enger Zusammenarbeit mit Memoriav, der Kompetenzstelle des audiovisuellen Kulturerbes der Schweiz, online zugänglich: Auf «Memobase.ch» können neu 1,5 Millionen Radio- und Fernsehsendungen aus den Archiven von RTR und SRF recherchiert werden. Damit erhalten Forschende, Medienschaffende und die interessierte Öffentlichkeit einen einzigartigen Zugang zum audiovisuellen Erbe der Schweiz. Langfristig sollen auch die Bestände der RSI- und der RTS-Archive auf «Memobase.ch» integriert werden.

13. August 2026

BALDY MIN­DER UND ALZ­HEI­MER BERN ER­HAL­TEN DEN BÜRGI-WIL­LERT-PREIS 2026

© EMPHASE GmbH, Bern / Lausanne, 2022

Am 24. August 2026 verleiht die Bürgi-Willert-Stiftung den mit insgesamt CHF 60’000.– dotierten Bürgi-Willert-Preis zu gleichen Teilen an Baldy Minder und Alzheimer Bern. Mit dem Bürgi-Willert-Preis werden jährlich Privatpersonen und Institutionen für ihre Verdienste im kulturellen oder sozialen Bereich in der Stadt Bern ausgezeichnet.

13. August 2026

ERIC GUJER GIBT «NZZ»-CHEFREDAK­TION AB

Eric Guyer, 2023 - Foto: Asurnipal, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Asurnipal - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hohenems-International_journalist_congress-Eric_Gujer-03ASD.jpg

Das Unternehmen «NZZ» meldet heute, dass Eric Gujer (Bild) die Chefredaktion der «Neuen Zürcher Zeitung» Ende Januar 2027 abgebe, «der ‹NZZ› aber erhalten» bleibe.

12. August 2026

U5 UND MO­NI­KA STAL­DER: «HIN­TER’M MOND»

Stellwerk Heerbrugg - Foto: © Jiří Makovec, «Saiten» 2021

«Hinterm Bahngleis beginnt das Universum» heisst der schöne Titel des Beitrags von Vera Zatti im Ostschweizer Kulturmagazin «Saiten» zur aktuellen Ausstellung des Künstler:innenkollektivs U5 und von Monika Stalder im Stellwerk in Heerbrugg (SG), die bis am 23. August 2026 läuft.

12. August 2026

MU­RI­KUL­TUR (AG): «ECHOS DER SAMM­LUNG»

Bild: © Rachel Buehlman, Stillleben für eine Fliege, 2026

Im Dachstock des Singisenflügels schlummert ein kleiner Schatz: die Kunstsammlung von Murikultur mit Gemälden, Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Die Ausstellung «Echos der Sammlung», die vom 15. August bis am 8. November 2026 im Singisen Forum in Muri zu sehen ist, macht ausgewählte Werke dieser Sammlung erstmals in einem neuen Kontext erfahrbar. Fünf zeitgenössische Kunstschaffende wurden eingeladen, sich mit historischen Werken auseinanderzusetzen und daraus eigenständige künstlerische Positionen zu entwickeln.

11. August 2026

ME­NU­HIN FES­TI­VAL GSTAAD: DER OLI­VER BERG­GRUEN PRIZE 2026 GEHT AN DEN JA­PA­NI­SCHEN KLA­VIER­VIR­TUO­SEN HA­YA­TO SUM­I­NO

Hayato Sumino im Rahmen seines Rezitals am 10. August 2026 in der Kirche Saanen - Foto: © Raphael Faux

Am Montag, 10. August 2026, wurde der junge japanische Pianist Hayato Sumino (Bild) im Rahmen seines Rezitals in der Kirche Saanen mit dem fünften Olivier Berggruen Prize geehrt. Das Konzert war Teil der 70. Jubiläumsedition des Menuhin Festival Gstaad und überzeugte mit einem eindrucksvollen Programm: Neben Werken von Frédéric Chopin, Thomas Adès, Igor Strawinsky und Camille Saint-Saëns begeisterte der Künstler das Publikum mit einer Auswahl seiner eigenen Kompositionen.

11. August 2026

DER BER­NER SCHRIFT­STEL­LER GIU­LIA­NO MUSIO IST FÜR DEN DEUT­SCHEN BUCH­PREIS 2026 NO­MI­NIERT

Giugliano Musio - Foto: Manuel Gnos, https://www.giulianomusio.com/

Die Jury des Deutschen Buchpreises 2026 hat 20 Romane nominiert, wie sie am Dienstag mitteilt. Seit Ausschreibungsbeginn hat sie 205 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2025 und dem 8. September 2026 (Bekanntgabe der Shortlist) erschienen sind oder noch erscheinen. Unter den 20 Nominierten ist auch der 1977 in Burgdorf geborene schweizerisch-italienische Schriftsteller Giuliano Musio (Bild). Sein von der Jury ausgewähltes Buch trägt den Titel «Aus anderem Holz» und erscheint in diesem September beim Wiener Luftschacht-Verlag.

11. August 2026

«FRANZ GERTSCH. BLOW-UP» (PART 1 + PART 2)

Franz Gertsch Maria mit Kindern, 1971 Dispersion auf ungrundiertem Halbleinen 400 × 600 cm Museum Kurhaus Kleve, Dauerleihgabe Nachlass Franz Gertsch © Franz Gertsch AG

Der Berner Künstler Franz Gertsch (1930–2022) gilt als Pionier des Fotorealismus und als einer der bedeutendsten Schweizer Künstler seiner Zeit. Mit seinen monumentalen Gemälden erlangte er internationale Bekanntheit. Die bislang umfassendste Retrospektive «Franz Gertsch. Blow-Up» erstreckt sich über zwei Ausstellungsorte – das Kunstmuseum Bern und das Museum Franz Gertsch in Burgdorf – und sie bietet einen faszinierenden Überblick über mehr als sechs Jahrzehnte künstlerischen Schaffens: von den monumentalen fotorealistischen Gemälden der Jugend- und Musikszene der 1970er-Jahre über ikonische Porträts bis hin zu eindrucksvollen Landschaften und Holzschnitten.

11. August 2026

PRIX D’ÉCRI­TU­RE SIK­ART

Carte postale SIKART: Alice, Jean, Marguerite, et cetera, 2026, Illustration: © Mirjana Farkas

À l’occasion de ses 75 ans d’existence, l’Institut suisse pour l’étude de l’art (SIK-ISEA) inaugure un Prix d’écriture SIKART afin de stimuler la proposition d’articles thématiques pour SIKART Dictionnaire sur l’art en Suisse, dont les 20 ans se fêtent également en 2026. SIK-ISEA s’adresse à la relève universitaire pour l’inviter à exercer ses compétences de rédaction au contact d’un format d’écriture spécifique – l’article de synthèse dévolu à une thématique artistique en Suisse.

10. August 2026

LU­ZER­NER THEA­TER: RO­BERT ERNST CAS­TEL­LITZ WIRD NEUER BE­TRIEBS­DI­REK­TOR

Robert-Ernst-Castellitz

Der Stiftungsrat des Luzerner Theaters hat Robert Ernst Castellitz (Bild) zum neuen Betriebsdirektor und Mitglied der Geschäftsleitung berufen. Er tritt sein Amt am 1. September 2026 an.

10. August 2026

HEI­LI­GEN­FI­GUR KEHRT PER HE­LI­KO­PTER NACH HAUSE ZU­RÜCK

Statue_Kopf_1_©Werner_Bellwald

Das ALPS Alpines Museum der Schweiz in Bern gibt eine spätgotische Heiligenfigur an die Walliser Gemeinde Baltschieder zurück. «Die Rückführung
steht exemplarisch für den Wandel im Umgang mit Kulturgütern», schreibt ALPS. Eine spätgotische Heiligenstatue mit bewegter Geschichte kehrt nach
über 100 Jahren an ihren Ursprungsort zurück. Das ALPS übergibt die Figur am 10. August 2026 offiziell der Gemeinde Baltschieder. Anschliessend wird die Statue per Helikopter zur Kapelle im Baltschiedertal geflogen, wo sie künftig wieder öffentlich zugänglich sein wird.

10. August 2026

DAS 40JÄH­RI­GE SWISS IN­STI­TU­TE IN NEW YORK CITY BE­REI­TET DEN UMZUG AN SEI­NEN NEUEN STÄN­DI­GEN STAND­ORT AN DER 250 BO­WERY VOR

https://swiss-institute-bucket-production.ams3.cdn.digitaloceanspaces.com/media/about/history/SInce-1986.pdf

Das Swiss Institute (SI) gibt den Erwerb des Erdgeschosses und des Untergeschosses von 250 Bowery bekannt: Damit besitzt die Institution zum ersten Mal in ihrer vierzigjährigen Geschichte eigene Räumlichkeiten, und sie läutet damit «eine neue Ära für eine der führenden Plattformen für experimentelle zeitgenössische Kunst in New York ein», wie das SI schreibt. Im Herbst dieses Jahres wird das SI mit «einer massgeschneiderten Renovierung beginnen, die von dem international renommierten Architekturbüro Johnston Marklee geleitet wird». Dieses werde das 250 Bowery in einen barrierefreien und ökologisch nachhaltigen Kulturraum verwandeln, der speziell für die innovativen Ausstellungen des SI, ansprechende öffentliche Programme sowie von Künstler:innen geleitete Bildungs- und Gemeinschaftsinitiativen konzipiert ist. Der neue Standort soll im Frühjahr 2027 für die Öffentlichkeit zugänglich und weiterhin bei kostenlosem Eintritt zu besuchen sein.

10. August 2026

RES­I­DEN­ZEN 2027 AM SWISS IN­STI­TUTE NEW YORK CITY: MINA SQUALLI HOUS­SAÏNI UND SAN­DAR TUN TUN WUR­DEN AUS­GEWÄHLT

Bilder: Mina Squalli-Houssaïni (links, Foto: © Théa Giglio, 2026) und Sandar Tun Tun (Foto: © Chloe Tun Tun)

Jedes Jahr lädt das Swiss Institute (SI) in New York City in Zusammenarbeit mit der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia zwei bildende Künstler:innen aus der Schweiz zu einem dreimonatigen Aufenthalt ein. Den Stipendiat:innen wird eine Wohnung nur wenige Häuserblocks von den Galerien des Swiss Institute im Herzen des East Village zur Verfügung gestellt. Im Rahmen monatlicher Treffen mit dem Kurator:innenteam können die Künstler:innen verschiedene Aspekte ihrer künstlerischen Praxis besprechen, Recherchen durchführen und neue Arbeiten entwickeln.

9. August 2026

EINE JA­PAN­REI­SE: DIE WIE­DER­ENT­DE­CKUNG DES WERKS VON KARL WAL­SER, BRU­DER VON RO­BERT

© https://www.ejrcf.or.jp/gallery/english/archive_202604_karl.html

Das Werk des Kunstmalers, Illustrators, Buchgestalters und Bühnenbildners
Karl Walser (1877-1943), Robert Walsers Bruder, wird gerade wiederentdeckt. «Es sind Bilder einer längst versunkenen Welt», schreibt Philipp Meier in der «Neuen Zürcher Zeitung NZZ». Zu sehen sind die Werke derzeit in Japan.

9. August 2026

WIE DER WOHL­HA­BEN­DE FLÜCHT­LING MI­CHE­LE MAGGI AUS MONZA IN DER SCHWEIZ DAS FUN­DA­MENT FÜR EIN IM­PE­RI­UM LEGTE

© Maggi-Werbung

Er flüchtete aus dem reaktionären Italien und hatte in der Schweiz als Unternehmer Erfolg. Nur so konnte sein verhaltensauffälliger Sohn Julius das Maggi-Imperium aufbauen. Dies zeigen neue Archivfunde.

9. August 2026

«SU­SAN­NE WILLE VER­BÜN­DET SICH MIT DER ETH GEGEN BIG TECH»

Die SRG-SSR-Generaldirektorin Susanne Wille sagt im aktuellen Interview mit der «NZZ am Sonntag», wie sie Fernsehen und Radio in der Schweiz vor den internationalen Bots retten will.

8. August 2026

MO­NI­KA MARON UND ALICE SCHWAR­ZER WER­DEN MIT DEM «EU­RO­PA­PREIS FÜR PO­LI­TI­SCHE KUL­TUR 2026» AUS­GE­ZEICH­NET

Die Preisträgerinnen: Monika Maron (l.) und Alice Schwarzer mit ihren Portraits (Künstlerin: Tania Jacobi) und Gastgeber Frank A. Meyer.

Der «Europapreis für politische Kultur» der Hans-Ringier-Stiftung geht 2026 an die Schriftstellerin Monika Maron und die Publizistin und Frauenrechtlerin Alice Schwarzer. Der mit insgesamt 50‘000 Euro dotierte Europapreis wird zum zwanzigsten Mal verliehen und ging zuvor an Jean-Claude Juncker, Boris Tadic, Jürgen Habermas, Pascal Lamy, Jean-Claude Trichet, Hans-Dietrich Genscher, Donald Tusk, Wolfgang Schäuble, Heinrich August Winkler, Mario Draghi, Frank-Walter Steinmeier, Margrethe Vestager, Sir Christopher Munro Clark, Zuzana Caputová, Peter Sloterdijk, Kaja Kallas, Alexei Nawalny, Anne Applebaum, Radosław Sikorski und Adolf Muschg.

8. August 2026

«TAU­SEN­DE LIES­SEN SICH ZU ZU­CKUN­GEN HIN­REIS­SEN»

Bild: Marek Krynski - Foto: © Kai Vogt / Tsüri.ch

Er hat die grösste Technoparade der Welt ins Leben gerufen: In den frühen 1990er-Jahren sei Zürich «schtier» gewesen und ohne Leben, sagt Marek Krynski (Bild). «Dann kam er als 23-Jähriger auf die Idee einer Technoparade durch die Stadt. Heute ist es die grösste weltweit»: Ein lesenswerter Rückblick von Sebastian Galli, Maxim Ulli und Sofie David auf «tsüri.ch».

8. August 2026

«CUNO AMIET UND SEINE MAL­SCHÜ­LER:INNEN»

«Malerinnen im Garten auf der Oschwand» – von Cuno Amiet 1910 gemalt. (Copyright: D. Thalmann Aarau Switzerland)

Der Verein Pro Amiet-Hesse-Weg feiert den 10. Geburtstag seines Kunst- und Wanderwegs vom 15. August bis am 19. September 2026 mit einer exklusiven Kunstausstellung im Galerieraum der BOA-Bibliothek Herzogenbuchsee.

7. August 2026

NA­VENI AUS BIEL-BI­EN­NE IST «SRF 3 BEST TA­LENT» IM AU­GUST 2026

Naveni - Foto: © SRF, 2026

Sie ist «SRF 3 Best Talent» im August 2026 und steht im musikalischen Mittelpunkt: Naveni, 25 Jahre alt, aus Biel-Bienne und absolute Do-It-Yourself-Musikerin. Sie schreibt, produziert und organisiert alles selber – bewusst ohne Label im Hintergrund. Anna Zöllig hat Naveni, die halb Britin und halb Inderin ist («und vor allem Bielerin ….»), im «SRF 3 Punkt CH» vorgestellt.

7. August 2026

DIE STADT CHUR VER­LEIHT IHRE AN­ER­KEN­NUNGS- UND FÖR­DER­PREI­SE 2026

Chur, Juli 2023 - Foto: Pierre-Selim Huard, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:PierreSelim?uselang=de - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chur_2023-07-17_19-42-47_View_from_Arosastrasse_2263.jpg?uselang=de

Ausgezeichnet werden Clot Buchli (Klarinette), Evelina Cajacob (bildende Kunst) sowie die Druckwerkstatt Schloss Haldenstein für ihr langjähriges kulturelles Wirken in und um Chur. Die Förderpreise gehen an Jonas Bernetta (Regie), Any Sabadi (Gesang) und Ellen Wolf (Tanz).
 Die Auszeichnungen sind mit je 4‘000 Franken dotiert. Die öffentliche Kulturpreisfeier findet am 21. August 2026 statt.

7. August 2026

LOS AN­GE­LES: DER SCHWEI­ZER RE­GIS­SEUR UND ANI­MA­TOR MAT­THI­AS STRAS­SER GE­WINNT EINEN STU­DENT ACA­DE­MY AWARD 2026

© Matthias Strasser, https://www.linkedin.com/in/matthiasstrasser/

Der 26jährige Zürcher Regisseur und Animator Matthias Strasser (Bild) ist unter den diesjährigen Gewinner:innen der Student:innen-Oscars. Der Absolvent des Animationsinstituts der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg kann den begehrten Preis für seinen animierten Kurzfilm «The Panic Inside» entgegennehmen. Die Oscar-Akademie in Los Angeles gab die Preisträger:innen am Mittwoch bekannt.

7. August 2026

SWISS POET­RY SLAM CHAM­PI­ON­SHIP: IANI­QUE SÄ­GES­SER REIST 2027 FÜR DIE SCHWEIZ AN DIE POET­RY-SLAM-EU­RO­PA-MEIS­TER:IN­NEN­SCHAF­TEN IN ANT­WER­PEN

Ianique Sägesser - Foto: © Nico Äbischer

Vor rund 400 Zuschauer:innen wurde am Sonntagabend am Lakelive Festival in Biel-Bienne die zweite Swiss Poetry Slam Championship ausgetragen. Die besten Poetry-Slammer:innen der vier Schweizer Sprachregionen traten im gesamtschweizerischen Finale gegeneinander an. Ianique Sägesser (Bern, Bild) setzte sich im finalen Stechen knapp gegen Remo Zumstein (Bern) und Elia Fidanza (Genève) durch und ist neuer Swiss Slam Champion 2026. «Mit einem sprachlich raffinierten Text über den Besuch eines botanischen Gartens verband Sägesser Pflanzenkunde mit einer subtilen, aber eindringlichen Kritik an faschistischen Strukturen der Gegenwart», schreiben die Organisator:innen. 2027 wird Ianique Sägesser die Schweiz an den Poetry Slam Europameisterschaften in Antwerpen in Belgien vertreten.

7. August 2026

«LEX NET­FLIX»: DIE IN­VES­TI­TIO­NEN IN DAS SCHWEI­ZER FILM­SCHAF­FEN SIND 2025 UM 25 PRO­ZENT GE­STIE­GEN

Seit dem 1. Januar 2024 gilt die im Filmgesetz verankerte Investitionspflicht für Unternehmen mit Fernseh- und Abrufdiensten. Sie müssen mindestens 4 Prozent ihrer in der Schweiz erzielten Bruttoumsätze in das Schweizer Filmschaffen investieren. Die Auswertung des Bundesamts für Kultur (BAK) für das Jahr 2025 zeigt, dass die Investitionen gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent zugenommen haben.

6. August 2026

ZUM TOD DES ITA­LIE­NI­SCHEN CAN­T­AU­TO­RE FRAN­CES­CO GUC­CI­NI

Francesco Guccini, 2016 - Foto: Niccolò Caranti, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Jaqen - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Francesco_Guccini_-_Lucca_Comics_%26_Games_2016_02.jpg

Francesco Guccini (Bild), der am 14. Juni 1940 in Modena geborene italienische Cantautore, Schriftsteller, Comicautor, Schauspieler und Komponist u.a. von Filmsoundtracks, ist am 6. August 2026 in Sambuca Pistoiese gestorben. Er wuchs zwischen den Bergen Pàvanas und Modena auf und zog danach nach Bologna. Nach ersten musikalischen Versuchen ab den späten 1950er-Jahren zwischen Rock ’n’ Roll und Beat, auch als Songwriter für andere Interpreten, debütierte der Musiker solistisch 1967 mit dem Album «Folk beat n. 1». Eine wichtige Inspirationsquelle war dabei Bob Dylan. Der Durchbruch gelang ihm 1972 mit dem vierten Album «Radici» und vor allem 1976 mit dem Album «Via Paolo Fabbri 43». In seiner über 50-jährigen Karriere veröffentlichte Guccini mehr als 20 Musikalben. Guccini gilt als einer der wichtigsten und beliebtesten Cantautori Italiens und prägte die Gattung des «Autorenlieds» ganz wesentlich mit. Seine Texte sind lyrisch herausragend und thematisch vielfältig, meistens leicht fatalistisch und häufig als Dokumente des Zeitgeists zu verstehen. Auch wenn er oft als sehr politisch engagiert wahrgenommen wurde, vermied er in seinen Texten weitestgehend offene politische Rhetorik zugunsten einer intimistischen Sprache. Guccini wurde vielfach ausgezeichnet, sowohl mit Musik- als auch mit Literaturpreisen. (*)

6. August 2026

«FAS­ZI­NA­TION RE­SO­NANZ: KLEINE IM­PULSE – GROSSE WIR­KUNG»

Sensorium Rüttihubelbad - Foto: © Manuel Stettler

Sonderausstellung im Sensorium Rüttihubelbad, Walkringen, bis am 31. Dezember 2026

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