Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit täglich neuen Beiträgen dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.
Ksenia Ignatenko (Bild links) und Leticia Goás wurden an der SoundTrack_Cologne 2026 mit dem renommierten Peer Raben Music Award ausgezeichnet. Prämiert wurde die Musik der ZHdK-Absolventinnen zum Kurzfilm «A Better You» (Regie: Arina Popa).
Une sélection d’œuvres du Fonds d’art visuel de la Ville d’Yverdon-les-Bains (FAV) – Exposition Centre d’Art Contemporain (CACY), Yverdon-les-Bains, jusqu’au 21 septembre 2026
Situé au bord du lac de Neuchâtel, le château de Grandson est une forteresse médiévale millénaire au cœur de l’histoire suisse. Après 15 ans de restauration, le château propose une nouvelle exposition permanente, «Grandson: 1000 ans d’histoire», déployée sur plus de 1’000 m², 15 salles et 4 étages.
Die am 30. Juli 1926 in Los Angeles geborene US-amerikanische Künstlerin Betye Saar (Bild) ist am 26. Juli 2026 ebenda gestorben. Sie war international für ihre Arbeiten mit der Technik der Assemblage bekannt. In den USA war Saar eine Legende in der Welt der zeitgenössischen Kunst. Sie war eine visuelle Erzählerin und versierte Grafikerin. In den 1970er-Jahren zählte sie zu den Vertreter:innen des Black Arts Movement. Sie thematisierte von Anfang an die negativen Darstellungen von Afro-Amerikanern:innen und die in den USA weitverbreitete rassistische Haltung gegenüber schwarzen Menschen. 2021 wurde Betye Saar in die renommierte American Academy of Arts and Letters aufgenommen. (*)
Mit insgesamt 36 Schweizer Filmen und Koproduktionen bildet das Locarno Film Festival (5. bis 15. August 2026) ein vielbeachtetes Schaufenster für das Filmschaffen aus der Schweiz. Highlights sind unter anderem Petra Volpes erster englischsprachiger Spielfilm «Frank & Louis» auf der Piazza Grande sowie Regisseur Basil Da Cunhas dritte Weltpremiere im Concorso Internazionale.
Flavia Schlittler schreibt im heutigen «SonntagsBlick»: «Kaum einer hat die Szene hierzulande so geprägt, wie Albi Matter (74). Jahrzehntelang machte der Zürcher Konzertveranstalter das Internationale Country Music Festival im Albisgüetli zum Treffpunkt der Schweizer Fangemeinde, holte Stars aus Nashville nach Zürich und wurde zum Country-Papst der Schweiz. Jetzt ist sein Lebenswerk erschüttert. Die Albi’s Country Festival AG hat Konkurs gemacht, die Gesellschaft befindet sich in Liquidation.»
Die am 25. Januar 1946 in Pont-Sainte-Maxence (Oise) geborene französische Chanson-Sängerin, Pianistin, Komponistin und Schauspielerin Marie-Paule Belle (Bild) ist am 25. Juli 2026 in Neuilly-sur-Seine (Hauts-de-Seine) gestorben. Ihre Karriere umfasste unzählige Konzerte, viele davon im Bobino in Paris, aber auch im Olympia und im Théâtre des Variétés. Ihren ersten grossen Erfolg konnte sie mit dem Chanson «La Parisienne» feiern. Marie-Paule Belle wurde mit dem Charles-Cros-Preis und 1974 in Spa mit dem Grand prix de la Communauté des radios publiques de langue française ausgezeichnet. Als Schauspielerin wirkte sie bei einem Film von Bruno Druart, in der TV-Serie «PJ» und immer wieder auf Theaterbühnen mit.
Der am 23. Mai 1951 geborene Westschweizer Journalist William Heinzer (Bild), der für Radio Suisse Romande (RSR) und später für Télévision Suisse Romande (TSR) tätig war, ist am 21. Juli 2026 in Thônex gestorben. Als prägende Persönlichkeit der Berichterstattung in der französischsprachigen Schweiz hat er mehrere Generationen von Journalist:innen geprägt.
Die Jurys des Manor-Kunstpreises 2027 haben die Preisträger:innen der 45. Ausgabe bestimmt. Die ausgezeichneten Künstler:innen sind: Paula Santomé für den Kanton Basel-Stadt, Davide-Christelle Sanvee für Genf, Livio Casanova für Graubünden, Amanda Camenisch für Schaffhausen und – wie hier bereits berichtet – Caterina De Nicola für den Kanton Zürich.
Der Eduard-Tschumi-Musikpreis 2026 geht an den Pianisten Nikita Kachaev aus der Klasse von Tomasz Herbut (Master Specialized Performance, Vertiefung Solist:in) und den Gitarristen Samuele Provenzi aus der Klasse von Elena Càsoli (Master Specialized Performance, Vertiefung Neue Musik). Die beiden Preisträger erhalten je ein Preisgeld in der Höhe von 7’000 Schweizer Franken.
Der am 8. November 1942 in Bettwil (AG) geborene Schweizer Verleger und Humanist, Buch-, Lese- und Sprach-Förderer Urs Breitenstein (Bild) ist am 17. Juli 2026 gestorben. Breitenstein studierte Klassische Philologie in Basel und Tübingen. 1974 schloss er als Dr. phil. der Universität Basel in Griechischer Philologie mit Latein und Vergleichender Sprachwissenschaft sowie Fachprüfung für Gymnasiallehrer in Griechisch, Latein und Hebräisch ab. 2006 fand seine Ehrung durch die Philosophisch-historische Fakultät der Universität Bern mit dem Dr. phil. h.c. für die verlegerische Förderung der Geisteswissenschaften, andererseits für vielfältigen Einsatz um eine Buch- und Lesekultur im In- und Ausland statt. Ab 1974 und bis 2007 war Breitenstein im Verlag Schwabe Basel Berlin beschäftigt, zunächst als wissenschaftlicher Lektor, ab 1988 (500-Jahr-Feier des Verlagshauses) als Verlagsleiter, ab 1996 als Verleger. Breitenstein engagierte sich darüber hinaus u.a. im Schweizerischen Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV), für die Basler Papiermühle, das Literaturfestival Basel, im International Board on Books for Young People, für die GGG Stadtbibliothek Basel, in der Aeneas-Silvius-Stiftung, bei der SOK – Schweizer Orthographische Konferenz oder im Verein BAKAME – Bücher für Kinder in Ruanda.
Im Rahmen der Werkbeiträge Design für Frühling 2026 hat Pro Helvetia 15 Projekte zur Konzeptentwicklung, Prototypenentwicklung, Produktion oder Projekterweiterung ausgewählt.
Neuvième édition depuis 1985, le millésime 2026 réunit jusqu’au 20 septembre 33 artistes et collectifs dans le village de Môtiers, au Val de Travers. Résonnant avec la riche histoire de la région ainsi que ses paysages uniques, les œuvres présentées durant tout l’été proposent une balade hors du temps, à la découverte des nombreux formats que permet l’art en plein air. Un programme événementiel riche, un parcours adapté aux personnes à mobilité réduite ainsi que des activités pour le jeune public viennent enrichir cette exposition, exprimant une volonté d’ouvrir l’art contemporain au plus grand nombre.
Der «Appenzeller Volksfreund» ist ab sofort digital verfügbar. Nach einem mehrjährigen Projekt stehen sämtliche Ausgaben von 1876 bis 2016 kostenlos auf der Plattform «e-newspaperarchives.ch» zur Verfügung. Damit wird ein bedeutender Teil des Appenzeller Kulturerbes langfristig gesichert und für alle einfach zugänglich.
Die Standeskommission des Kantons Appenzell Innerrhoden gibt seit 1990 die Buchreihe «Innerrhoder Schriften» heraus. Die Reihe fördert die wissenschaftliche und literarische Beschäftigung mit Land und Leuten. Neu können die Schriften als pdf-Datei heruntergelanden werden. Das ermöglicht eine Wortsuche in den Texten.
Der französische Schriftsteller Mathias Énard erhält den Spycher:Literaturpreis Leuk 2026. Der von der Stiftung Schloss Leuk vergebene Literaturpreis feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen.
Das Land Art Festival ist ein traditionsreicher Anlass, welcher bereits von 1999 bis 2018 in Grindelwald stattgefunden hat. Seit 2023 wird der Event durch Grindelwald Tourismus organisiert. Nationale und internationale Künstler:innen reisen nach Grindelwald und erschaffen im Wald unterhalb des Hotels Wetterhorn Kunstwerke aus vorgefundenen Naturmaterialien. Die Kunstwerke wurden im Juni 2026 geschaffen und bleiben während des gesamten Sommers frei zugänglich und ausgeschildert.
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